Wochen der Wahrheit bei Holstein Kiel – Für Walter gibt es keine Bremse

Den Anfang macht das Schlusslicht

Tim Walter (Cheftrainer Holstein Kiel) und Stefan Schwab (Holstein Kiel) im Fokus. Foto: Lobeca/Mascha Holm

Kiel – Die Wochen der Wahrheit sind gekommen. Für Holstein Kiel heißt es, im Saison-Endspurt alles zu geben und den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga perfekt zu machen. Am Sonntag soll dafür ein wichtiger Schritt gegangen werden. Mit Preußen Münster ist ein direkter Konkurrent aus dem Tabellenkeller zu Gast an der Förde.

Ein Flugtier im Aufwind

Die Störche gehen mit Selbstvertrauen in ihr Heimspiel. Vor der Länderspielpause erkämpfte sich die KSV einen Auswärtssieg beim VfL Bochum. Die Adler hingegen verabschiedeten sich mit keinem guten Gefühl vor der Auszeit. Drei Niederlagen in Serie sammelten die Münsteraner zuletzt in der Liga. In der Tabelle trennen beide Teams zwei Zähler sowie zwei Plätze.

„Wir haben gespürt: Da geht etwas“

Holstein-Coach Tim Walter ließ vor der Partie verlauten: „Es ist einfach so: Die Jungs glauben wieder daran, dass sie Spiele gewinnen können. Das hat man schon gegen Nürnberg und auch in Darmstadt gesehen, auch wenn wir uns dort teilweise noch selbst ein Bein gestellt haben. Mittlerweile ist diese Überzeugung aber wirklich da – und das hat man auch am Wochenende sowie in der Woche davor in Bochum gemerkt. Zusammen mit unseren Fans war das eine richtig starke Sache. Wir haben gespürt: Da geht etwas. Und mit dieser Unterstützung im Rücken können wir auch auswärts einiges bewegen.“

Es gibt nur ein Gas

Eine Art “Euphorie-Bremse“ existiert bei Walter nicht: „Euphorie ist das Beste, was man auslösen kann – warum sollte man da auf die Bremse treten? Das wäre aus meiner Sicht der falsche Ansatz. Viel wichtiger ist es, genau diesen Schwung, den die Mannschaft gerade entwickelt hat, mitzunehmen und weiterzutragen. Diese Euphorie müssen wir nutzen und alle mitreißen. Ich glaube, das ist in unserer aktuellen Situation der entscheidende Punkt: dass wir diesen positiven Impuls aufgenommen haben – und genau daran wollen wir jetzt weiter anknüpfen.“

Der 28. Spieltag

Magdeburg – Bochum (Sa., 13 Uhr)
Kaiserslautern – Düsseldorf
Bielefeld – Darmstadt
Dresden – Hertha (20.30 Uhr)
Kiel – Münster (So., 13 Uhr)
Hannover – Elversberg
Fürth – Paderborn
Schalke – Karlsruhe
Braunschweig – Nürnberg

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Die Tabelle

1.FC Schalke 042738 : 2452
2.SV Elversberg2747 : 2951
3.SC Paderborn 072745 : 3151
4.SV Darmstadt 982749 : 3050
5.Hannover 962746 : 3449
6.Hertha BSC2742 : 3344
7.1. FC Kaiserslautern2745 : 4140
8.Karlsruher SC2743 : 5137
9.1. FC Nürnberg2737 : 3736
10.VfL Bochum 18482738 : 3633
11.Fortuna Düsseldorf2726 : 4031
12.SG Dynamo Dresden2745 : 4629
13.Eintracht Braunschweig2729 : 4429
14.SpVgg Greuther Fürth2740 : 5929
15.DSC Arminia Bielefeld2739 : 3928
16.Holstein Kiel2734 : 4228
17.1. FC Magdeburg2739 : 5027
18.SC Preußen Münster2731 : 4726

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