Lübeck – Der VfB Lübeck hat das Rennen um Milad Nejad (22) verloren. Der zentrale Mittelfeldspieler, mit Wurzeln im Iran, spielte in der Spielzeit 2025/2026 in der 3. Liga gemeinsam mit dem Ex-VfBer Tarik Gözüsirin beim SV Wehen Wiesbaden. Im Sommer 2026 verließ Nejad den SVWW, wurde der eigentlich bis 6.2027 laufende Vertrag einvernehmlich aufgelöst. Seine komplette Jugend verbrachte der inzwischen 22-Jährige übrigens beim Hamburger SV, durchlief dort von 2012 bis 2023 alle Teams (!) aus dem NLZ. Bei dieser Vita hatten die Grün-Weißen natürlich die Fühler ausgestreckt – bekamen nun aber nach einer tagelangen Hängepartie nicht den Zuschlag.
Viele Gespräche
Nejad ließ sich bereits am 16. Juli blicken bei den Grün-Weißen, trainierte dort auf dem Nebenplatz schon mit und überzeugte prompt. VfB-Trainer Kevin Rodewald machte auch keinen Hehl daraus, dass man den Mittelfeldspieler „gerne“ an Bord nehmen würde. Und es sah auch eigentlich alles danach aus, das kurz vor dem Achtelfinale im Landespokal gegen Kaltenkirchen (4:1) der Transfer erfolgreich abgeschlossen werden kann. Doch letztlich kam es anders. Der Wunschspieler zögerte plötzlich, alles geriet ins Stocken. Spätestens seit heute wissen alle auch warum: Denn Ligakonkurrent Eintracht Norderstedt schnappte sich Nejad, vermeldete am Freitag den Neuzugang. EN-Sportchef Frank Spitzer sagt: „Milad war unser absoluter Wunschspieler für die Position im zentralen Mittelfeld. Als sich die Tür geöffnet hat, haben wir alles investiert, weil er für uns ein ganz wichtiger Baustein im Zentrum werden wird. Wir sind unendlich froh, dass er sich für uns entschieden hat.“
In welcher Tabellenregion landet der VfB Lübeck am Ende der Saison?
- Platz 7-9 (32%, 92 Votes)
- Platz 10-12 (21%, 62 Votes)
- Platz 4-6 (17%, 50 Votes)
- Platz 1-3 (11%, 33 Votes)
- Platz 13-15 (11%, 33 Votes)
- Platz 16-18 (4%, 13 Votes)
- Ist mir egal (2%, 5 Votes)
- Weiß ich nicht (1%, 2 Votes)
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