Schiedsrichter Max Rosenthal
Foto: Lobeca/Michael Raasch

Lübeck – Nur noch wenige Stunden, bis zum Dienstagabend wurden inklusive der dem 1. FC Phönix zugeteilten Tickets 2.773 Karten für die Partie abgesetzt, dann pfeift Max Rosenthal das Lübecker Stadtderby zwischen Phönix und VfB an. Zwei Partien hat der 27-Jährige diese Saison schon in der Regionalliga Nord geleitet. Beide Male gab es kein Unentschieden und keine Platzverweise. Sein Stammverein ist der VfL Bad Schwartau.

„Es geht um das Erlebnis“

Für einige Phönixer ist es ein neues Gefühl in der „Höhle des Löwen“ zu spielen. Cheftrainer Oliver Zapel sieht das easy und sagt zu HL-SPORTS: „Es ist vielleicht ein Vorteil, dass es einige Spieler von uns nicht kennen, wie so ein Derby ist. Das kann dazu führen, dass der eine oder andere sein Herz in die Hand nimmt. Wir haben dieses Spiel in dieser Saison dreimal vor uns und das ist in der Regionalliga einmalig. Davon kann man sich hinterher noch was erzählen, egal wie das Ergebnis ausgeht. Es geht um das Erlebnis, in dieser Atmosphäre dabei zu sein.“

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Wurr wird fit

Personell hat das Team von der Travemünder Allee fast alles aufzubieten, was man hat. Hendrik Wurr war nach dem Weiche-Spiel ein wenig angeschlagen, „wird aber fit“, so Zapel. Bei Haris Hyseni ist das anders. Stand Dienstag: „Es ist von heute auf morgen mit Haris anders. Er ist in vielen Bereichen schon schmerzfrei, dabei sah das vor einigen Tagen noch ganz anders aus.“

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„Heute ist Derby“

Der Kapitän, der früher einmal zwei Spiele für den Gegner absolvierte, ist traurig, dass er nicht dabei sein kann und meint: „Ja, ich kann leider nur zugucken, aber es geht nicht anders.“ Er schaut von der Tribüne auf seine Mannschaft und denkt über die Begegnung: „Ich erwarte ein spannendes und körperbetontes Spiel. Der VfB ist sehr gut gestartet, aber heute ist Derby und da geht es zur Sache. Ich hoffe auf ein besseres Ende für uns.“

Sechs Adler früher in grün-weiß

Ziemlich sicher wird Mateusz Ciapa für die Adler spielen. Der Mittelfeldspieler trug noch in der vergangenen Spielzeit das Trikot der Grün-Weißen und galt dort als Sympathieträger. Sein Abschied war gewollt und nun wird sich zeigen, ob die Fans von der Lohmühle ihm verzeihen, dass er die Seiten gewechselt hat. Weitere Ex-VfBer sind Kenny Korup, Dren Feka, Jonathan Stöver und Corvin Bock sowie eben Hyseni.

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