Das entscheidende VfB-Tor gegen Uerdingen im Hinspiel durch Ersin Zehir. Foto: fishing4/Marcel Krause

Lübeck – Der 9. Spieltag führte am Sonntag den VfB Lübeck und den KFC Uerdingen zusammen. Im ersten Geisterspiel auf der Lohmühle gab es am Ende einen aufgrund der besseren 2. Halbzeit nicht unverdienten 1:0 (0:0)-Heimdreier.

Gäste zunächst spielbestimmend

Beide Mannschaften begannen die Partie offensiv, die Gäste kamen aber besser ins Spiel und schon in der 2. Minute setzte sich Peter van Ooijen gegen zwei Lübecker durch, sein Schuss wurde aber von Tommy Grupe zur Ecke abgelenkt. Nach neun Minuten strich ein Schuss von Dave Gnaase knapp über das Lübecker Tor. Es dauerte bis zur 33. Minute, ehe die erste große Chance der Lübecker zu vermelden war. Eine Flanke von Yannick Deichmann lenkte Uerdingens Kapitän Assani Lukimya an den eigenen Torpfosten. Danach verflachte die Partie und es ging torlos in die Pause.

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Zehir mit dem Siegtreffer

Der goldene Schuss durch Ersin Zehir. Foto: fishing4/Marcel Krause

Der VfB kam besser aus der Kabine, baute Druck auf und kam in der 56. Minute durch Ersin Zehir zur Führung. Mit einem trockenen Schuss aus 18 Metern überwand er Hidde Jurjus im Uerdinger Kasten. In der 71. Minute gab es eine unübersichtliche Szene im Lübecker Strafraum, aber mit vereinten Kräften wurde die Situation bereinigt, das war die Chance zum Ausgleich. Danach drückten die Gäste auf den Ausgleich, der VfB stemmte sich mit Macht dagegen und ließ wenig zu. Vier Minuten vor dem Ende packte Zehir erneut einen Hammer aus, der aber knapp links vorbei ging. Schiedsrichter Franz Bokop ließ fünf Minuten nachspielen, aber auch diese Phase überstand der VfB, mit Ausnahme von Co-Trainer Lukas Pfeiffer, der die Rote Karte sah. Nach dem Abpfiff war der Jubel bei den Grün-Weißen trotzdem groß.

Torjubel nach dem 1:0. Foto: Lobeca/Michael Raasch

Statistik:
VfB Lübeck – KFC Uerdingen 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Zehir (56.)
Zuschauer: keine

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VfB: Raeder – Hertner (89. Rieble), Mende, Röser (81. Benyamina), Deichmann, Zehir, Grupe, Okungbowa, Steinwender (76. Deters), Boland, Riedel

KFC: Jurjus – Girdvainis, Lukimya, Dorda, van Ooijen (58. Marcusson), Kinsombi (53. Feigenspan), Fechner, Wagner, Gnaase (63. Pusch), Göbel, Kiprit

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