
Lübeck – In der Oberliga empfing am Donnerstagabend Preußen Reinfeld die Zweitvertretung von Holstein Kiel, hoffte auf wichtige Punkte im Nachholspiel, um endlich ein „Lebenszeichen“ im Abstiegskampf an die Konkurrenz zu senden. Das gelang, gegen ein zugegebenermaßen Topteam im schleswig-holsteinischen Oberhaus nicht. Nach neunzig Minuten waren es die Landeshauptstädter, die die volle Punktzahl mit dem 3:1 (3:0) verbuchten, den Platz als Sieger verließen. Keine Frage: Für Reinfeld wird es immer enger…
Erster Abschnitt
In den ersten Minuten waren die Preußen gut dabei, hatte der Favorit aus Kiel noch nicht wirklich Lösungen parat, erspielten sich auch eine Chance. Die wurde leider nicht verwertet. Nach einer halben Stunde nutzten die Gäste dann die sich bietenden Räume effektiv, gingen mit 1:0 (30.) in Front und legten nach einer Ecke gleich das 2:0 (35.) nach. Damit nicht genug: Nach einem erneuten Standard erhöhte Holstein auf 3:0 (39.), legte schon den Grundstein für einen Auswärtserfolg.
Zweite Halbzeit
Für die „Karpfenstädter“ ging es in Abschnitt zwei nun eigentlich nur darum, sich etwas zu stabilisieren im Defensivverhalten, möglichst nicht noch mehr Gegentreffer zu kassieren. Das klappte ordentlich, zudem verkürzten die Hausherren zeitnah auf 1:3 (51.), zeigten Moral. Ein weiteres Tor war möglich für den Gastgeber – wurde aber verpasst. Auf der Gegenseite vergab Kiel einen Elfmeter, scheiterte an Preußen Keeper Daniel Marco.
Fazit:
Preußen-Co-Trainer Ronny Boelke sagt: „Die 1:3-Niederlage gegen Holstein Kiel II ist vor allem durch die erste Halbzeit geprägt. Wir haben selbst zwei gute Chancen, nutzen die nicht – und liegen zur Pause 0:3 zurück. Das ist auf dem Niveau einfach zu viel. Was wir der Mannschaft aber lassen müssen: Die zweite Halbzeit war vom Auftreten und von der Mentalität her deutlich besser. Wir machen das 1:3, bleiben dran und geben uns nicht auf. Kiel verschießt noch einen Elfmeter und hat weitere Chancen – aber wir sind im Spiel, zeigen Haltung und stemmen uns dagegen. Am Ende reicht es nicht, aber die zweite Halbzeit zeigt, in welche Richtung es gehen muss.“
Welches Modell für die Regionalliga gefällt dir besser?
- Kompass-Modell (78%, 131 Votes)
- Regionen-Modell (14%, 23 Votes)
- Ist mir egal (7%, 11 Votes)
- Weiß ich nicht (1%, 2 Votes)
Total Voters: 167






