Hamburg – Einen Schlendrian soll es nach Aussage von HSV-Coach Daniel Thioune am Sonnabend im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Würzburger Kickers nicht geben. „Jeder Fußballer ist schlecht mit der Einstellung „die hauen wir einfach so weg“ schlecht beraten. Damit sind schon einige mit dieser Fantasie gestolpert. Es war sehr viel Arbeit gegen Aue. Wir haben die beiden Tage durchgeschnauft und mit der Mannschaft besprochen, was wir noch im taktischen Bereich aufsetzen können“, sagt er vor der Begegnung.

Neben Toni Leistner (Sperre) und Jeremy Dudziak (Schulter) fällt Bakery Jatta mit Adduktorenproblemen aus. „Wir können sonst aus dem Vollen schöpfen“, so Thioune, er den fünften Sieg im fünften Spiel einfahren möchte. Dabei will nach wie vor daran fest kein Saisonziel auszugeben. Fakt ist: Der Hamburger SV ist derzeit so stark wie in den vergangenen Jahren nicht. In der 2. Bundesliga könnte man einen Vereinsrekord aufstellen, denn in den beiden vorangegangen Jahren stand man nach der fünften Runde mit 12 und 13 Punkten da.

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Ulreich „hat eine gewisse Ausstrahlung“

Torhüter Sven Ulreich sorgte bereits für etwas Historisches. Der Neuzugang stand am Mittwoch auch im zweiten Spiel nach seiner Verpflichtung ohne Gegentor da. Da schaffte vor ihm noch kein HSV-Schlussmann. Thioune sagte schon direkt nach der Aue-Begegnung: „Daniel Heuer Fernandes stand die beiden Spiele auch im Tor und da haben wir gewonnen. Er hat einen guten Job gemacht. Wir haben und entschieden jemanden von außen dazu zu holen und sind daran ein bisschen gewachsen, haben noch etwas aufsetzen können. Sven tut es gut und er muss eben auch da sein, wenn ein Schuss oder eine Flanke kommt. Dann ist es vielleicht ähnlich, wie er es aus der Vergangenheit kennt, dass nicht ganz so viel auf sein Tor einprasselt. In diesen Augenblicken muss er da sein. Es ist erkennbar, dass Sven eine gewisse Ausstrahlung hat.“

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Torjubel beim HSV mit Moritz Heyer, Manuel Wintzheimer, Sonny Kittel, Simon Terodde und Khaled Narey. Fotos: Lobeca/Michael Schwarz

Der 5. Spieltag (23. – 25.10.2020)

Regensburg – Braunschweig (Fr.)
Nürnberg – Karlsruhe
Hamburg – Würzburg (Sa.)
Darmstadt – St. Pauli
Hannover – Düsseldorf
Kiel – Fürth
Heidenheim – Osnabrück (So.)
Bochum – Aue
Sandhausen – Paderborn

Die Tabelle

1. Hamburger SV410 : 412
2. Holstein Kiel45 : 110
3. FC Erzgebirge Aue46 : 57
4. Hannover 9647 : 46
5. SSV Jahn Regensburg44 : 36
6. SV Sandhausen44 : 66
7. FC St. Pauli48 : 75
8. VfL Osnabrück33 : 25
9. 1. FC Nürnberg46 : 65
10. VfL Bochum 184844 : 45
11. SV Darmstadt 9835 : 54
12. 1. FC Heidenheim 184645 : 64
12. Fortuna Düsseldorf45 : 64
14. SC Paderborn 0744 : 54
15. Eintracht Braunschweig43 : 74
16. SpVgg Greuther Fürth44 : 53
17. Karlsruher SC43 : 43
18. FC Würzburger Kickers42 : 81

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