Zukunft HSV: Tim Walter muss sich doppelt erklären – Fahrt ins Ungewisse ohne Glatzel?

„Plan 1a, 1b, 1c… – wir bleiben bei uns“

Moritz Heyer und Manuel Wintzheimer beim Hinspielsieg des HSV. Foto: Lobeca/Norbert Gettschat

Hamburg – Einen ganz besonderen Donnerstag erlebte HSV-Cheftrainer Tim Walter vor dem Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt am kommenden Wochenende. Dieses Mal wurde er auf der turnusmäßigen Pressekonferenz von zwei Seiten ins „Kreuzfeuer“ genommen. Üblicherweise waren digital die Journalisten per Webcam zugeschaltet, doch direkt im Volksparkstadion saßen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 9 und 19 Jahren vor Ort und stellten ihre Fragen.

Kinsombi mehrfach ein Thema

Die jungen „Reporter“ stellten ihre Fragen, die von „warum bist du Trainer geworden“ bis hin zu „Kinsombi oder Suhonen“ und „warum wird immer hintenraus gespielt und nicht einfach mit langen Bällen“.

Depression oder Befreiung

Es geht nicht mehr darum zu rechnen, zu hoffen oder zu versagen, sondern rein darum Spiele zu gewinnen, um die allerletzte Chance aufrechtzuerhalten, den Aufstieg in die Bundesliga irgendwie zu schaffen. Gegner Ingolstadt ist seit der vergangenen Woche abgestiegen. Die Frage ist, wie es die Schanzer an diesem Sonnabend um 13.30 Uhr auf den Rasen bringen werden – entweder in Depression oder mit befreitem Fußball. Für den Hamburger SV keine leichte Aufgabe, denn die Fahrt wird eine ins Ungewisse. „Ingolstadt ist eine Mannschaft, die in der 2. Liga mitspielt und ihre Daseinsberechtigung hat und dementsprechend individuell gute Spieler hat. Vielleicht haben sie es nicht immer auf den Platz bekommen, trotzdem werden sie gegen uns alles reinhauen, genauso wie die anderen 16 Mannschaften auch. Wir müssen bei uns bleiben und das hinbekommen, was wir uns vorgenommen haben.“

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Die HSV-Woche

Maximilian Rohr und Elijah Krahn (beide kleiner Muskelfaserriss im Oberschenkel) sind seit Dienstag wieder im Teamtraining. Auch Moritz Heyer, der am Dienstag noch das Training abbrach, war am Mittwoch wieder dabei. Robert Glatzel kehrte am Donnerstag nach einer Erkältung zurück auf den Platz (Einsatz in Ingolstadt noch fraglich). Den HSV werden rund 2.000 Fans in Ingolstadt unterstützen. Die 2.500 Auswärtstickets für das letzte Saisonspiel beim F.C. Hansa Rostock am 15. Mai waren innerhalb weniger Minuten ausverkauft.

Robert Glatzel und Giorgi Chakvetadze (HSV). Foto: Lobeca/Norbert Gettschat

Medien: Wintzheimer begehrt

Der Abschied von Manuel Wintzheimer scheint ziemlich sicher. Der Vertrag läuft aus und wurde bisher noch nicht verlängert. Zudem kommt der 23-Jährige kaum noch zum Zug. Ihm sollen insgesamt mehrere Angebote vorliegen. Neben Clubs aus der 2. Bundesliga sind nach verschiedenen Medienberichten auch Clubs aus Italien und Niederlande dabei.

Der 32. Spieltag (29./30.4.)

Bremen – Kiel (Fr., 18.30 Uhr)
Heidenheim – Düsseldorf
St. Pauli – Nürnberg
Hannover – Karlsruhe
Sandhausen – Schalke
Dresden – Regensburg (Sa., 13.30 Uhr)
Rostock – Paderborn
Ingolstadt – Hamburg
Darmstadt – Aue (20.30 Uhr)

Die Tabelle

1.SV Werder Bremen3158 : 4057
2.FC Schalke 043165 : 4056
3.SV Darmstadt 983161 : 4454
4.FC St. Pauli3156 : 4253
5.Hamburger SV3158 : 3251
6.1. FC Nürnberg3147 : 4350
7.SC Paderborn 073154 : 4147
8.1. FC Heidenheim 18463138 : 4246
9.Karlsruher SC3152 : 4940
10.SSV Jahn Regensburg3149 : 4639
11.F.C. Hansa Rostock3139 : 4939
11.Holstein Kiel3139 : 4939
13.Fortuna Düsseldorf3140 : 3838
14.SV Sandhausen3138 : 4938
15.Hannover 963129 : 4536
16.SG Dynamo Dresden3130 : 4230
17.FC Erzgebirge Aue3131 : 6323
18.FC Ingolstadt 043128 : 5820
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