Zweite Chance gegen Frankfurt – HSV will Pokalfrust in Bundesligapunkte verwandeln

Erst Mittwoch war die Eintracht zu Gast in Hamburg

Frankfurts Keeper Noah Atubolu ohne Chance beim 1:3-Ehrentreffer von Terem Moffi (HSV) vergangenen Dienstag im Pokal. Foto: Lobeca/Norbert Gettschat
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Hamburg – Nur fünf Tage nach dem Pokal-Aus gegen Eintracht Frankfurt bekommt der Hamburger SV die nächste Gelegenheit, sich mit den Hessen zu messen. Am Sonntag um 17.30 Uhr treten die Rothosen zum Abschluss des 8. Spieltags der Bundesliga erneut gegen die Eintracht an, diesmal allerdings auswärts. Nach der 1:3-Niederlage im DFB-Pokal (HL-SPORTS berichtete) will die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin in der Liga wieder punkten. Die personellen Sorgen bleiben allerdings groß. Sechs Spieler fallen definitiv aus, hinter einem weiteren steht noch ein Fragezeichen.

Sechs Ausfälle – Torunarigha kehrt zurück

Die kurze Zeit zwischen den beiden Begegnungen hat die Personalsituation beim HSV kaum verbessert. Nicolas Capaldo, Nicolai Remberg, Mario Vuskovic, Bilal Nadir, Fabio Vieira und Yussuf Poulsen stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Bei Sebastiaan Bornauw besteht dagegen noch Hoffnung. Der Verteidiger absolvierte am Donnerstag wieder Teile des Mannschaftstrainings, sein Einsatz ist allerdings noch offen. „Ich hoffe, dass es noch ein Ausrufezeichen wird, und er uns zur Verfügung stehen wird“, erklärte Polzin auf der Pressekonferenz. Eine Entscheidung soll nach dem Abschlusstraining fallen.

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Eine positive Nachricht gibt es immerhin: Jordan Torunarigha kehrt in den Kader zurück. Der Abwehrspieler hatte das Pokalspiel gegen Frankfurt noch verpasst und erweitert nun die Möglichkeiten des HSV-Trainers.

Polzin erwartet ein anderes Spiel

Die Erinnerungen an den vergangenen Dienstag sind noch frisch. Der HSV hatte sich im DFB-Pokal viel vorgenommen, musste sich Frankfurt im Volksparkstadion allerdings mit 1:3 geschlagen geben. Polzin machte deutlich, dass die erneute Begegnung unter anderen Voraussetzungen stattfindet. „Es ist ein anderer Wettbewerb, wodurch wir nichts geraderücken können. Wir hatten uns für die Pokalsaison viel vorgenommen, es war schmerzhaft für uns, wie es am Dienstagabend gelaufen ist.“

Gleichzeitig sieht der 35-Jährige im schnellen Wiedersehen eine besondere Herausforderung. Beide Mannschaften kennen die Herangehensweise des Gegners aus dem Pokalspiel und können darauf reagieren. Polzin rechnet deshalb mit Veränderungen bei den Frankfurtern, die am Dienstag einige Spieler schonen konnten.

Für seine Mannschaft wird es vor allem darauf ankommen, die eigenen Möglichkeiten konsequenter zu nutzen. „Für uns wird es darum gehen, im eigenen Ballbesitz noch präziser zu sein, sich noch mutiger zu zeigen und noch schneller in die Räume zu kommen, die uns der Gegner öffnet“, erklärte der HSV-Coach.

HSV setzt auf positiven Trend

Trotz der jüngsten Niederlagen in Paderborn und gegen Frankfurt sieht Polzin seine Mannschaft weiterhin auf einem guten Weg. Der Oktober habe drei Siege und überzeugende Leistungen gebracht. Daran wolle der HSV anknüpfen. „Wir sind unabhängig von dem, was in Paderborn passiert ist, in einem positiven Aufwärtstrend. Auf dem Platz ist zu sehen, dass wir immer mehr an das glauben, was wir vorhaben.“

Eine wichtige Rolle spielen dabei die Außenspieler. Polzin hob insbesondere Zakaria El Ouahdi und David Möller Wolfe hervor, die mit ihrer Laufbereitschaft und Intensität das Spiel der Hamburger prägen sollen. Für den Trainer ist diese Einstellung ein entscheidender Bestandteil der weiteren Entwicklung.

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In der Tabelle liegt der HSV vor dem Spieltag mit neun Punkten auf Rang elf. Eintracht Frankfurt steht mit acht Zählern auf dem 14. Platz. Mit einem Auswärtssieg könnten die Hamburger ihren Vorsprung auf die Hessen ausbauen und nach dem Pokal-Aus wieder ein Erfolgserlebnis feiern.

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Der 8. Spieltag (30. Oktober – 1. November)

Elversberg – Mainz (Fr., 20.30 Uhr)
Leverkusen – Stuttgart (Sa., 15.30 Uhr)
Augsburg – Freiburg
Mönchengladbach – Paderborn
Bremen – Hoffenheim
Schalke – Leipzig
München – Dortmund (18.30 Uhr)
Berlin – Köln (So., 15.30 Uhr)
Frankfurt – Hamburg (17.30 Uhr)

Die Tabelle

Pl.MannschaftSp.Diff.Pkt.
1.München7+1917
2.Dortmund7+817
3.Freiburg7+713
4.Leverkusen7+413
5.Leipzig7+912
6.Bremen7+112
7.Mainz7+310
8.Elversberg7-310
9.Augsburg7+49
10.Hoffenheim709
11.Hamburg7-109
12.Köln7-38
13.Paderborn7-38
14.Frankfurt7-78
15.Stuttgart7-36
16.Schalke7-36
17.Berlin7-126
18.Mönchengladbach7-113
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