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Hamburg – Der HSV Handball feierte gegen den Tabellenletzten TuS N.-Lübbecke vor 5.053 Zuschauern in der Barclaycard Arena einen 34:29 Erfolg, den die Hamburger erst in den Schlussminuten des Spiels so deutlich heraus spielten. Das Spiel insgesamt war keines auf einem hohen Niveau, aber temporeich von beiden Seiten geführt.

Vor dem Spiel wurde Pascal Hens für sein 500. Pflichtspiel für den HSV Handball gebührend geehrt. Das Spiel selbst begann für die Hamburger sehr nervös und leichtfertig in der Abwehr, dass bereits nach zwei Minuten 0:2 auf der Anzeige stand. Hans Lindberg, heute der Garant für den Sieg, traf per Gegenstoß und in der 4. Minute mit Strafwurf zum 2:2. Erneut geriet der HSV durch Unachtsamkeit in der Abwehr mit 2:4 in Rückstand. Mit sechs Toren in Folge drehte der Gastgeber den Spieß beim 8:4 in der 15. Minute um.

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In den nächsten sechs Minuten lief im Angriff nichts zusammen und dieses nutzte der TuS N.-Lübbecke bis zur 21. Minute konsequent aus und führte plötzlich 10:9. Auch ein zwischenzeitliches Team Time Out von Trainer Michael Biegler hatte keine Ordnung in den Angriff gebracht. Erneut Hans Lindberg und Pascal Hens holten die Führung beim 11:10 zurück.

Drei sehenswerte Tore stellten die 14:11 Führung sicher. Erst schließt Hans Lindberg einen Strafwurf mit einem Heber erfolgreich ab, danach netzt Matthias Flohr mit einem Überzieher aus dem erweiterten Gegenstoß ein und wieder war es Lindberg mit einem Dreher von Außen über die Schulter des Torhüters, der zum dritten sehenswerten Treffer in Folge führte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Hans Lindberg bereits neun seiner insgesamt 13 Treffer erzielt.

Bis zur Pause kam der TuS N.-Lübbecke erneut durch nervöses Spiel des Gastgebers auf 15:16 heran.

Die zweite Halbzeit führten beiden Seiten ebenfalls sehr temporeich, dass es sich zu einem offenen Schlagabtausch entwickelte, wo hüben wie drüben Fehler passierten und die Tore wie reife Früchte fielen. Der HSV Handball ging immer wieder in Führung, ließ aber den Ausgleich auch sehr häufig wieder zu. Es entstand keine Sicherheit im Spiel.

So stand es in der 56.Minute lediglich 29:28 für die Hamburger. In dieser Phase zeichnete sich Johannes Bitter im Tor durch mehrere gute Paraden aus, die es ermöglichten vier Tore in Folge und die Entscheidung zu erzielen. Die Entscheidung erzielte Hans Lindberg mit seinem 13. Tor zum 31:28 genau 180 Sekunden vor dem Ende. Das letzte Tor des Tages erzielte der gerade kurz vorher eingewechselte Felix Mehrkens mit einem Strafwurf nach der Schlusssirene. Am Ende gewann der HSV Handball das Spiel glücklich, allerdings fiel das Ergebnis etwas zu hoch aus.

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Torschützen für HSV Handball:
Hans Lindberg (13/3), Pascal Hens (5), Matthias Flohr und Adrian Pfahl (je 4), Casper Mortensen (3), Allan Damgaard (2), Drasko Nenadic Und Alexander Feld (je 1), Felix Mehrkens (1/1)

Stimmen zum Spiel:
Michael Biegler (Trainer HSV Handball): „Die Zuschauer haben eine mitreißende Partie gesehen: Es waren zwei sehr abschlussfreudige Mannschaften mit hohen Geschwindigkeiten auf der Platte, ich glaube, das begeistert. Die Trainersichtweise ist immer eine etwas andere. Ich hab vor dem Spiel gewarnt, dass wir 60 Minuten arbeiten müssen, denn der TuS hat torgefährliche Rückraumspieler. Wir haben aber auch Wellentäler geboten, deshalb sehe ich uns nicht ganz so stabil wie mein Kollege. Daran müssen wir arbeiten. Deshalb haben wir sehr viel kämpfen müssen, um diese Partie zu gewinnen. Ich bin natürlich glücklich über den Sieg und dass sich die Zuschauer wieder sehr zur Mannschaft positioniert haben. Ich schaue, was wir jetzt noch umstellen können, um uns am Wochenende beim BHC durchzusetzen.“

Goran Suton (Trainer TuS N-Lübbecke): „Glückwunsch an den HSV Handball zum letztlich verdienten Sieg. Der Sieg ist am Ende aber meiner Meinung nach zu hoch ausgefallen. Es war ein spannendes Spiel, in dem wir immer wieder dran waren und uns erhofft haben, hier mehr zu holen. In der Schlussphase haben wir uns dann einige technische Fehler und Fehlwürfe erlaubt, Johannes Bitter hat sich gesteigert und drei oder vier Bälle in Folge gehalten. In Hamburg etwas zu holen wird immer schwerer, die Mannschaft hat sich stabilisiert und man erkennt die Handschrift des Trainers.“

Pascal Hens (Mannschaftskapitän HSV Handball): „Das 500. Spiel bedeutet mir eine Menge. Es ist eine lange Zeit und ich bin sehr stolz, so lange für den HSV Handball aktiv zu sein. Ich bin froh, dass die Mannschaft das heute gerockt hat. Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird, wir haben in Göppingen Punkte geholt, mit denen nicht jeder gerechnet hat. Dadurch gab es heute eine gewisse Erwartungshaltung an uns. Aber Nettelstedt hat eine gute Mannschaft, sie haben individuell sehr gute Spieler, die wurfgewaltig sind. Wir haben es heute geschafft, schnelle Tore zu machen. Am Ende war dann auch die Torhüterleistung gut, dadurch konnten wir uns absetzen.“

Das nächste Heimspiel bestreitet der HSV Handball am 31. Oktober um 19 Uhr gegen den Tabellenführer, die Rhein-Neckar Löwen. HL-SPORTS verlost für dieses Spiel 5 x 2 Eintrittskarten.
Hier geht es direkt zur Verlosung.

Der HSV Handball konnte mit der Gebäudereinigung Wolff einen neuen Partner für die Reinigung der Volksbank Arena, der Trainingsstätte des HSV Handball, und der Geschäftsstelle finden. Sie werden ebenfalls bei den Heimspielen die Patenschaft für die Wischerinnen übernehmen. „Eine saubere Trainingsstätte und ein trockenes Spielfeld sind immens wichtig, damit unsere Mannschaft den Handballsport optimal ausüben kann. Wir freuen uns, dass die Gebäudereinigung Wolff uns als Partner ab sofort zuverlässig unterstützen wird“, äußerte sich Christian Fitzek zur Unterzeichnung des Vertrags, der zunächst auf ein Jahr ausgelegt ist.