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Stockelsdorf/Lübeck/Glinde/Stockelsdorf/Geesthacht – Der MTV Lübeck hat im „Stadt-Derby“ gegen den ATSV Stockelsdorf II die Nase vorn gehabt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten die MTVer überzeugen und die Punkte mit nach Hause nehmen. Die Lübecker Turnerschaft kommt gegen den SV Wahlstedt unter die Räder, verliert die Begegnung mit 19:29. Auch die Mannschaft des TuS Lübeck II verliert ihr Spiel gegen die SG Glinde mit 20:23. Bei den Damen konnte nur die Mannschaft des ATSV Stockelsdorf II überzeugen. Mit 33:17 gewannen die Damen gegen die Mannschaft aus Ellerau. Die Lübecker Turnerschaft bekam gegen die GHG Hahnheide ihre Grenzen aufgezeigt. Der LT verlor mit 22:31. Mit 18:30 verloren die TuS-Damen gegen den Absteiger Geesthacht.

ATSV Stockelsdorf II – MTV Lübeck 25:31 (14:18)
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und mit dem über weite Strecken sehr starken Angriffsspiel, kommt die Truppe von Peter Kasza zum verdienten 25:31 Erfolg beim Rivalen aus Stockelsdorf und damit zum zweiten Sieg in Folge.

Dabei konnten die Gastgeber, mit ihrer sehr erfahrenen Mannschaft, das Spiel zunächst offen gestalten. Während sich der MTV im Angriff bereits zu Beginn, mit viel Druck klare Torgelegenheiten erarbeitete, stimmte in der Deckung dagegen die Absprache noch nicht.
Die Gegner nutzten dies konsequent und konnten bis zum Spielstand von 6:6 gut mithalten, weshalb Trainer Peter Kasza bereits in der 10. Minute eine Auszeit nahm.
Die Abwehr kam nun besser in das Spiel und konnte sich mit drei Toren in Folge etwas absetzen.

Beim Stand von 9:6 für den MTV brachte Jannes Kartens einen Stockelsdorfer Spieler zu Fall und wurde durch das Schiedsgericht  mit einer roten Karte vom Platz gestellt..
Anfänglich von der Entscheidung der Schiedsrichter irritiert, der ATSV kam zu diesem Zeitpunkt bis auf ein Tor heran, fand der MTV wieder zurück in die Spur und führte souverän das Spiel weiter.

Mit einem immer stärker werdenden Patrick Lang im Tor und aus einer soliden Deckung heraus, erarbeiteten sich die Gäste zur Pause mit klar herausgespielten Toren eine 18:14 Führung.
Diese Leistung galt es nun über die Pause mit in die zweite Halbzeit zu nehmen. Hatte man in Spielen wie gegen Glinde oder LT erlebt, dass die Mannschaft den Beginn der zweiten 30. Minuten auch mal verschläft, so konnte man dieses Mal das komplette Gegenteil beobachten.
Nach der Pause ließen die Gäste keinen Zweifel aufkommen wer als Gewinner aus dieser Begegnung herausgehen soll. Das Team von Peter Kasza profitierte an diesem Tag von seiner hohen Spielgeschwindigkeit und Laufbereitschaft jedes einzelnen Spielers.

Mit dem hohen Vorsprung im Rücken (25:16) konnte nun auch ordentlich gewechselt werden, sodass jeder seinen Spielanteil bekam.

Trotzdem wurde konzentriert weiter gearbeitet, weshalb das Spiel bis zum Resultat von 31:25 für die Gäste souverän zu Ende gebracht wurde.
Mit dieser starken Leistung bestätigt das Team den Aufwärtstrend, welcher sich schon im letzten Heimspiel andeutete, eindrucksvoll.
Auch durch minimierte technische Fehler konnte der erste Derbysieg in der Landesliga für den MTV Lübeck gesichert werden.

Es spielten und trafen für den MTV: Christoph Kutzner, Patrick Lang – Patrick Stahl (3), Hannes Birkenhagen (3), Hendrik Bentfeld (6), Merlin Otto (4), Christopher Kramp (1), Frank Jandeisek, Lennart Scholz, Ole Jansen (5), Alwin Merk (4) Claudio Kirchholtes, Niklas Hermes (5), Jannes Karstens.

Der MTV Lübeck empfängt am kommenden Samstag die SG Boostedt/Großenaspe. Anpfiff der Begegnung ist um 19.30 im Hochschulstadtteil in Lübeck.

Auch der ATSV hat einen Bericht zum Spiel gegen den MTV Lübeck abgegeben:
Nach dem Debakel von Boostedt, trainierten die Stockelsdorfer  unter der Woche ordentlich, alle schienen aus dem vergangenen Spiel gelernt zu haben. Zwar fehlte Linkshänder Sascha Wardius (krank) aber Sven Göllner war einsatzbereit und mit Timo Evers hatte der ATSV noch Verstärkung aus der Ersten. „Als wir dann auf die Platte gingen, brachten wir all das, was wir besprochen und trainiert hatten, nicht auf das Spielfeld und verloren so verdient gegen nicht übermächtige MTVer mit 25:31.“

Der ATSV packte in der Abwehr nicht richtig zu. Die Gäste dagegen zeigten, dass sie das Derby motiviert angehen und den Sieg mitnehmen wollten. So liefen die Stockelsdorfer schon am Anfang ständig hinterher. Als dann Jannes Karstens (MTV Lübeck) nach elf Minuten Rot sah, nachdem er den ATSV-Kapitän Philipp Kahl aus der Luft holte, kamen die Stockelsdorfer wieder ran. Doch die MTV-Bank um Peter Kasza und Sven Tabbert war nicht einzukriegen, was teilweise in Beleidigungen endete, die die Schiedsrichter nicht bestraften.

 Der Gastgebeer fand langsam in das Spiel. Florian Liebsch (9/2) traf wie gewohnt und vertrat auch Philipp Kahl souverän vom Siebenmeterstrich. Es hielt jedoch nicht lang an und der MTV bestrafte diverse Fehlwürfe und technische Fehler konsequent und zog mit vier Toren davon. Merlin Otto (5) und Kreisläufer Hendrik Bentfeld (6) bekamen der ATSV im ganzen Spiel nicht in den Griff. So gingen die Stockelsdorfer  mit14:18 in die Kabine.

Nach der Pause gab sich der ATSV nach 10 Minuten auf. Vorne verwarf der Gastgeber wieder unzählige Bälle und machten selbst die Gegenstöße nicht rein. Der MTV zog so in der Spitze auf bis zu zehn Tore davon. Einige progressive Strafen taten ihr Übriges. Diese gab es allerdings auf beiden Seiten. Nachdem MTV-Trainer Sven Tabbert über eine Zeitstrafe seines Spielers meckerte, bekam auch er folgerichtig eine Strafe aufgebrummt. Doch selbst in doppelter Unterzahl konnte der MTV Lübeck treffen. Die Niederlage war in der Phase besiegelt. Der ATSV Stockelsdorf konnte nur noch geringfügig Ergebniskosmetik betreiben.

„Fakt ist, dass auch diese Leistung wieder mehr schlecht als recht war und die zweite Niederlage in Folge richtig schmerzt, zumal der MTV eine der Mannschaften ist, die man im Kampf um den Klassenerhalt schlagen sollte. In der nächsten Woche gilt es, weiter konsequent zu arbeiten. Doch dieses Spiel zeigte uns, dass man trainieren kann, wie man will, für das Spiel ist das aber im Endeffekt nicht entscheidend. “

Für Stodo spielten: Philipp Kahl (2), Christian Kermel (1), Bastian Ketzner (2), Karl Borchardt, Marco Scheel (2), Markus Toll, Florian Liebsch (9/2), Marcel Holst, Denny Zersch (4), Marcel Reimers (2), Timo Evers, Tassilo Lund (2), Sven Göllner.

Der ATSV Stockelsdorf muss am Samstag zur HSG Holsteinische Schweiz. Anpfiff ist um 18 Uhr in Eutin.

Lübecker Turnerschaft – SV Wahlstedt 19:29
Die Lübecker Turnerschaft reist am Samstag zur SC Union Oldesloe. Das Spiel beginnt um 16.15 Uhr in Bad Oldesloe.

SG Glinde/Reinbek – TuS Lübeck II 23:20
Der TuS Lübeck II empfängt am kommenden Samstag den Lauenburger SV in der Meesenhalle. Anpfiff ist um 20 Uhr.

Die Landesliga Süd der Damen:

ATSV Stockelsdorf II – TSV Ellerau 33:17 (16:7)
Souverän gewinnen wir mit 33:17 (16:7) in eigener Halle gegen die Mädels aus Ellerau und spielen weiterhin mit um die Tabellenspitze.

Nach einem starken Start, der durch eine gute Abwehrleistung und eine schnelle Steffi Markmann auf Links Außen ermöglicht wurde, kamen wir gut ins Spiel und konnten direkt eine sichere Führung erspielen. Auch mehrere Wechselaktionen brachten uns nicht aus der Ruhe. Obwohl wir zum Anfang der zweiten Halbzeit ein paar Einbußen in der Zusammenarbeit im Mittelblock zu verzeichnen und wir im Angriff Wurfpech mit einigen Latten-/Pfostentreffern hatten, dominierten wir das gesamte Spiel über.
 
So behalten wir die zwei Punkte in Stockelsdorf und konzentrieren uns in der kommenden Trainingswoche auf unseren Gegner am nächsten Sonntag, den BSV Kisdorf, der uns in eigener Halle willkommen heißt… (Der Bericht wurde der Facebook-Seite des ATSV entnommen)
Der ATSV Stockelsdorf II wird im kommenden Sonntag vom BSV Kisdorf empfangen. Anpfiff ist um 16:30 in Kisdorf.

Lübecker Turnerschaft – GHG Hahnheide 22:31
Am Samstag kommt es zum „Stadt-Derby“. Die Lübecker Turnerschaft trifft in Schlutup auf die Mannschaft von Lübeck 76. Anpfiff ist um 19 Uhr im Krümmling.

Lübeck 76 – GHG Holsteinische Schweiz 24:21


VfL Geesthacht – TuS Lübeck 30:18 (15:8)
Am letzten Sonntag ging es für die TuS-Damen im Schneegestöber zum SH-Liga Absteiger nach Geesthacht. Als direkter Tabellennachbar (5.Platz) versprach es vorab ein spannendes Spiel zu werden, zudem der VfL nur mäßig in die Saison gekommen ist.

In den ersten 10 Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte (3:3). Durch eine bessere Chancenverwertung schaffte es der VfL jedoch sich innerhalb kurzer Zeit zuerst auf 6:3 absetzten. Die daraufhin früh genommene Auszeit  durch Trainer Tobias Jurgeleit brachte die TuS-Damen jedoch auch nicht richtig wieder zurück in Spur. Der VfL nutze konsequent weiter viele ihrer Möglichkeiten und konnte seine Führung über ein 10:3 bis hin zu einem 15:8 Pausentee ausbauen.
Die zweite Halbzeit ähnelt der ersten Halbzeit. Die TuS-Damen kamen nicht wieder zurück ins Spiel, dies zog sich bis zum Ende durch. Sie erlaubten sich zu viele technische Fehler und zudem vergaben sie zu viele eindeutige (100%ige) Torchancen. Der VfL konnte fast jeden torlosen Angriff der Lübeckerinnen mit einem Gegentor bestrafen. Anders als die TuS-Damen tat dies Geesthacht sehr konsequent in der Abwehr und machte es den Lübeckerinnen deutlich schwerer Tore zu erzielen.

Alles in allem führte am Ende dazu führte, dass der VfL Geesthacht auch verdient mit 30:18 (15:8) gegen die Lübeckerinnen gewann.

„Das war ein gebrauchter Tag von uns. Angefangen von der Anreise (Probleme mit einem PKW), die Schiedsrichter, die nicht kommen konnten und den späteren Spielbeginn bis hin zum abgelieferten Spiel unserseits. Das Spiel müssen wir schnell vergessen, so können und dürfen wir uns nicht präsentieren. Jetzt gilt es das Spiel abzuhaken und nach vorne schauen. Wir müssen die Fehler bis zum nächsten Spiel gegen die Holsteinische Schweiz beheben und eine deutliche Leistungssteigerung hinlegen“ so Trainer Tobias Jurgeleit nach dem Spielende.

Bereits am kommenden Wochenende geht es für die TuS Damen im nächsten Heimspiel um zwei ganz wichtige Punkte. Zu Gast wird die HSG Holsteinische Schweiz in der Meesenhalle sein. Anpfiff ist am kommenden Samstag, den 28.11.2015 um 16:00 Uhr im Meesodrom.

 

 

 

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