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Lübeck – Alle Frauenmannschaften genießen Heimrecht. So tritt der SV Preußen Reinfeld gegen Slesvig IF an, die bereits im HVSH-Pokal geschlagen wurden. Lübeck 76 will gegen die HSG Tarp/Wanderup die Auswärtsschlappe vergessen machen. Auch der VfL Bad Schwartau will gegen den Spitzenreiter Lauenburger SV seinen Heimnimbus waren und beide Punkte festhalten. Lediglich die Männer des ATSV Stockelsdorf treten bei der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg auswärts an.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg – ATSV Stockelsdorf (Samstag, 16.45 Uhr, Westerrönfeld, Heidesandhalle)
Nach der Trainerentlassung beim ATSV Stockelsdorf (HL-SPORTS berichtete) muss die Mannschaft zeigen, dass sie in der Lage ist, auch ohne Trainer auf der Bank am Nord-Ostsee-Kanal bei der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg zu bestehen.

Bereits die beiden letzten Auswärtsspiele führten Stodo in den Raum Rendsburg, wo die Trauben bisher sehr hoch hingen, bis auf einen Punkt beim TSV Alt Duvenstedt. Durch einen Sieg würde sich Stockelsdorf am Gastgeber vorbei schieben und in der Tabelle verbessern.

SV Preußen Reinfeld – Slesvig IF (Samstag, 18 Uhr, Reinfeld, Joachim Mähl Schule,)
Vor drei Wochen setzte sich der SV Preußen Reinfeld im HVSH-Pokal (HL-SPORTS berichtete) deutlich gegen Slesvig IF durch. Im Punktspiel werden die Karten neu gemischt und die Mannschaft des Trainergespanns Detfred Dörling und Thomas Kruse wird über 60 Minuten volle Konzentration aufbringen müssen, um als Sieger die Halle zu verlassen.

Nach der überzeugenden Leistung in den ersten 52 Minuten am letzten Wochenende gegen HC Treia/Jübeck, sind die Erwartungen hoch. Die Trainer müssen verletzungsbedingt auf Blerta Smail, Jana Schultz und Svenja Tonding verzichten.

„Ist die Mannschaft erneut in der Lage eine starke Leistung abzuliefern und das über nahezu 60 Minuten, sollte es für einen Heimsieg, trotz der Ausfälle, reichen“, so die Auskunft von Trainer Detfred Dörling an HL-SPORTS.

Lübeck 76 – HSG Tarp/Wanderup (Samstag, 17 Uhr, Lübeck, Schlutup-Halle Krümmling)
Nach der deftigen Abfuhr am letzten Wochenende beim MTV Herzhorn ist gegen den punktlosen Tabellenletzten Wiedergutmachung angesagt. Mit einem Sieg kann Lübeck 76 den Anschluss zum Mittelfeld herstellen.

VfL Bad Schwartau – Lauenburger SV (Sonntag, 17 Uhr, Bad Schwartau, SZ Jahnstraße)
Der VfL Bad Schwartau erwartet den Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten Lauenburger SV zum Punktspiel. Die Lauenburger, die ihr letztes Auswärtsspiel bei Lübeck 76 verloren, wollen sich keinen zweiten Ausrutscher leisten.

Der VfL, der seit über einem Jahr kein Heimspiel mehr verloren hat, wird alles dran setzen die Punkte auf der Habenseite zu verbuchen und dem Spitzenreiter die zweite Niederlage beizubringen. Die Lauenburger besitzen erfahrene Oberligaspielerinnen und spielen einen schnellen Ball aus eine konsequenten Abwehr heraus.

„Im Moment haben wir allerdings einige angeschlagene oder kranke Spielerinnen, aber die sind auch heiß auf das Spiel. Wenn wir die Köpfe frei bekommen und unser Spiel aufziehen können, werden wir auch die Hürde Lauenburg erfolgreich nehmen“, so das Statement von Eugen Höltig zu HL-SPORTS.