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Lübeck – Der VfL Bad Schwartau empfängt in der 2. Handball-Bundesliga am Mittwochabend den HC Empor Rostock zum Derby in der Lübecker Hansehalle. Obwohl sich beide Vereine von ihren Gegebenheiten sehr ähnlich sind, könnten die sportlichen Vorzeichen in dieser Saison unterschiedlicher nicht sein. Der VfL spielt eine starke Serie und steht auf Platz vier in der Tabelle. Die Rostocker haben hingegen erst vier magere Punkte auf der Habenseite und sind aufgrund der Tordifferenz auf dem letzten Tabellenplatz angekommen.

Dass Derbys bekanntlich ihre eigenen Gesetze haben, dürfte den favorisierten Schwartauern bewusst sein und man tut gut daran, den langjährigen Weggefährten aus der Zweiten Liga nicht zu unterschätzen.

Empor hatte zur neuen Saison den Verlust von einigen Leistungsträgern zu verkraften, was sich jetzt auf die aktuelle Situation niederschlägt. Der Rivale aus Schleswig-Holstein konnte das Team – bis auf den Abgang von Daniel Pankofer – zusammenhalten und punktet bisher mit einer starken Abwehr und dem Trumpf einer eingespielten Truppe.

Die Vorfreude auf das Spiel ist riesig und so wurden bisher mehr als 1.700 Tickets verkauft. Auch wenn es an der Abendkasse eng wird, verspricht Geschäftsführer Friedrichs, dass keiner draußen stehen bleiben wird.

Das Greve-Team kann sportlich aus dem vollen Schöpfen und hat personell die Qual der Wahl. Co-Trainer Gerrit Claasen: „Wir wollen Ruhe bewahren und uns vom hektischen Rostocker Spiel nicht anstecken lassen. Wir besinnen uns ganz auf unsere Stärken. Welche Spieler zum Einsatz kommen, entscheiden wir erst morgen. Wir haben 17 zur Auswahl".

Anwurf zum Derby-Kracher ist am Mittwoch um 19.30 Uhr.

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