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Aue – Der VfL Bad Schwartau scheint in der 2.Handball-Bundesliga aktuell unbesiegbar zu sein. Durch einen 22:19 (10:11)-Erfolg beim EHV Aue springt der VfL dank des fünften Sieges in Folge zurück auf Aufstiegsplatz drei.

Zu Beginn der Partie dauerte es rund fünf Minuten, bis Marten Franke und Oliver Milde die 2:0-Führung der Gastgeber ausgleichen konnten. Im weiteren Verlauf entwickelte sich dann ein ausgeglichenes Spiel indem sich technische Fehler und Fehlwürfe auf beiden Seiten abwechselten.

Nach 20 Minuten nahm die VfL-Bank beim Stand von 8:7 für den EHV die erste Auszeit, um vor allem die schwächelnde Offensive neu einzustellen. Sigtryggsson nutzte mit dem 11:8 für Aue eine torlose Phase der Greve-Jungs für die erste deutlichere Führung im Spiel, nachdem Milde und Co. mehrfach an Keeper Robert Wetzel scheiterten. Die Tore von Akerman und Schult sorgten schließlich nach 30 Spielminuten für den 11:10-Halbzeitstand. Den Gästen war anzumerken, dass sie am Mittwoch noch das Rostock-Spiel in den Beinen hatten, während die Erzgebirgler frisch und ausgeruht in die Partie gehen konnten.

Auch nach dem Seitenwechsel zeichnete sich schnell ab, dass sich heute kein Spiel jenseits der 30-Tore-Marke entwickeln sollte. Hüben wie drüben landeten die Bälle neben dem Tor oder waren Beute der beiden gut aufgelegten Torhüter Wetzel und Klockmann.

Ab der 40.Minute bekamen beide Abwehrreihen dann aber weniger Zugriff und beide Teams kamen schneller und einfacher zu Torerfolgen. Das Spiel wog auch zehn Minuten vor dem Ende (18:18) noch hin und her und keine Mannschaft konnte für sich die Oberhand gewinnen.

Kurz vor dem Ende hatte der VfL mehrfach die Möglichkeit das Spiel für sich zu entschieden und auf zwei Tore zu enteilen. Dennis Klockmann vernagelte hinten sein Tor aber seine Vorderleute vergaben die Chance zur Vorentscheidung. Marius Fuchs durchbrach letztendlich den Bann und erzielte vom Kreis das 20:18 für seine Farben. Aue wurde nervöser und die Schwartauer drehten mit dem gewonnenen Selbstvertrauen der letzten Woche das Spiel zu ihren Gunsten.

Die finale Auszeit von Maik Handschke in der letzten Minute verpuffte und Christoph Wischniewski markierte mit dem 22:19 den viel umjubelten Endstand für den VfL Bad Schwartau, der jetzt fünf Spiele in Folge siegreich gestalten konnte und somit wieder auf Tabellenplatz drei springt.

Spielfilm: 4:4 (10.) – 11:8 (25.) – 11:10 (30.) – 14:12 (40.) – 18:18 (50.) 19:22 (60.)

VfL-Torschützen: Glabisch (3/2) – Milde (3) – Franke (1) – Akerman (5) – Hansen (1) – Ranke (1) – Schult (4) – Fuchs (2) – Wischniewski (2)

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