Anzeige
Kanzlei Proff

Lübeck – Bereits am Freitagabend hat der VfL Bad Schwartau U23 seinen langjährigen Fluch, nicht gegen den Preetzer TSV gewinnen zu können, mit einem 34:31 (16:12) abgelegt. Bei den Frauen unterlag der ATSV Stockelsdorf dem verlustpunktfreien Spitzenreiter TSV Wattenbek erst in der Schlussphase mit 32:37 (19:17), auch der VfL Bad Schwartau musste sich der HG Owschlag/Kropp/Tetenhusen II mit 26:33 (15:15) beugen.

ATSV Stockelsdorf – TSV Wattenbek 32:37 (19:17)
Der ATSV Stockelsdorf hat dem verlustpunktfreien Spitzenreiter TSV Wattenbek bei der 32:37 (19:17)-Niederlage alles abverlangt und musste sich erst in den letzten zehn Minuten des Spiels bei schwindenden Kräften geschlagen geben. Der Favorit schwankte, fiel aber nicht.

Die Gastgeber legen los wie die Feuerwehr und führen schnell mit 3:0, während das erste Tor für den Spitzenreiter erst in der 5. Minute fällt. Nach dem 6:3 in der 9. Minute eine kleine Schwächephase, die der TSV sofort konsequent nutzt, um sich ins Spiel zu bringen. Zwei Minuten später fällt der Ausgleich zum 6:6 und in der 14. Minute die erste Führung des Gastes beim 8:7.

Danach läuft Stodo bis zur 21. Minute ständig einem Rückstand hinterher, gleicht jetzt aus und geht erneut in Führung, die bis zur Halbzeit auf 19:17 ausgebaut wird.

In der zweiten Halbzeit behält die Mannschaft von Trainer Matthias Steinhoff bis zur 46. Minute, beim Stand von 29:27, die Nase immer mit einem oder zwei Toren vorn. Es macht sich der Kräfteverschleiß der Gastgeber bemerkbar, was den TSV Wattenbek immer wieder in Ballbesitz bringt und dieser mit einem 5:0-Lauf und Gegenstößen zur Entscheidung des Spiels nutzt. Am Ende stand eine deutliche Niederlage mir 32:37 auf der Anzeige.

„Wir haben zur Halbzeit noch mit 19:17 geführt und auch weite Strecken der zweiten Hälfte gut gegengehalten haben“, so Trainer Steinhoff nach dem Spiel. „Leider ging uns in den letzten zehn Minuten die Kraft aus und Wattenbek konnte durch Ballgewinne und dadurch resultierende Tempogegenstöße das Spiel letztendlich, vielleicht zwei oder drei Tore zu hoch, gewinnen.“

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf:
Jenny Stapelfeldt (12/7), Nina Mitschker (6), Anna Judycka (4), Mandy Schrader (3), Fenja Schreiber, Alicia Kahns und Laura Hirt (je 2), Nina Kindler (1)

VfL Bad Schwartau – HG Owschlag/Kropp/Tetenhusen II 26:33 (15:15)
Nach dem Auswärtserfolg sollte ein Heimsieg gegen den Tabellennachbarn HG Owschlag/Kropp/Tetenhusen II nachgelegt werden. Durch Unzulänglichkeiten in der Abwehr brachte sich der VfL Bad Schwartau selbst um die Möglichkeit, die Halle als Sieger zu verlassen und verliert durch das 26:33 (15:15) den Kontakt zum oberen Mittelfeld.

Das Spiel begann mit einem glatten Fehlstart, über 0:3 lag der VfL bereits in der 16. Minute mit 6:10 hinten. Es fehlte die nötige Körperspannung und Beweglichkeit, die notwendig ist, um gegenzuhalten. Nach diesem Rückstand bekam der Gastgeber mehr Zugriff auf das Spiel, legte Tor um Tor nach und schaffte in der 21. Minute mit dem 10:11 den Anschlusstreffer. Nach weiteren sieben Minuten die ersten Führung durch Karolina Kasprzak beim 15:14 in der 29.  Minute. Es wurden die Seiten beim 15:15 gewechselt.

In Durchgang zwei war mehr Bewegung in der Mannschaft, die die ersten 15 Minuten ausgeglichen gestalteten. Immer wieder technische Fehler und Fehlpässe luden den Gast zu schnellen Gegenstößen ein, so rannte der VfL Bad Schwartau ständig einem Rückstand von einem oder zwei Toren hinterher.

In der 52. Minute beim 25:26 war der VfL wieder auf Augenhöhe, verzettelte sich erneut, was die HG OKT eiskalt nutzte, um am Ende deutlich mit 33:26 als Sieger die Halle zu verlassen.

„Im ersten Durchgang waren wir in der Offensive zu statisch festgezurrt an die eigene Position, im Abschluss einfach nicht konsequent genug und in der Defensive zu passiv“, so VfL-Spielerin Carina Schröder selbstkritisch. „Es wurde für sich allein gekämpft und nicht im Team gearbeitet. Am Ende war die Niederlage deutlich zu hoch, aber heute fehlte es an grundsätzlichen Dingen wie Motivation und Kampfwille.“

Torschützen für den VfL Bad Schwartau:
Karolina Kasprzak (9/5), Sina Schlör (6), Lara Hildebrandt (4), Carina Schröder (3), Jennifer Tank, Anina Geisteier, Sarah Nadolni und Lisa Füllgraf (je 1)

VfL Bad Schwartau U23 – Preetzer TSV 34:31 (16:12)
Am Freitagabend hat der VfL Bad Schwartau U23 seinen über vier Jahre alten Fluch gegen den Preetzer TSV, zu Hause nicht gewinnen zu können, eindrucksvoll mit 34:31 (16:12) abgelegt. Die Mannschaft von Trainer Thomas Steinkrauß bewies von Anfang an, wer Herr im Haus war und die Halle als Sieger verlassen wollte.

Zwar führte der Gast in der 4. Minute mit 2:1, doch jetzt zündete der VfL U23 seinen Turbo und setzte mit einem 6:0-Lauf bis zur 10. Minute ein Zeichen für das Spiel zum 7:2. In dieser Phase bekam die Abwehr der Preetzer Maximilian Andreas Mißling (insgesamt 12 Treffer) nicht in den Griff, er zelebrierte Handball vom Feinsten. Die Dominanz des VfL zog sich wie ein roter Faden durch die erste Halbzeit. Die Seiten wurden beim 16:12, bereits mit zehn Toren von Mißling, gewechselt.

In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit hielt der VfL Bad Schwartau U23 den Preetzer TSV auf Distanz. Ab der 40. Minute brachte vor allem Luca Fabrizio, der individuelle Fehler der VfL Abwehr clever nutze, den Gast wieder besser ins Spiel, verkürzte auf zwei Tore und glich in der 54. Minute zum 28:28 aus. Nach der 29:28 Führung in der 55. Minute nahm Trainer Steinkrauß im nächsten Angriff sein Team Time Out und justierte die Mannschaft für die Schlussphase.

Die Justierung passte und der VfL setzte sich beim 31:28 wieder auf drei Tore ab. Nach dem Team Time Out der Preetzer wurde es noch einmal eng, als beim 31:32 der Anschlusstreffen für Preetz in der 59. Minute fiel. Die Gäste stellten in der Schlussphase die Abwehr auf 4:2 um, doch die Hausherren behielten kühlen Kopf und brachten das Spiel mit 34:31 zum viel umjubelten Sieg zu Ende.

„Meine Mannschaft hat in den ersten zwanzig Minuten alle Vorgaben gut umgesetzt und das Spiel dominiert“, so Trainer Thomas Steinkrauß voller Lob für seine Mannschaft. „Mit unserem Angriffsspiel bin ich zufrieden. In der Abwehr können wir das aber besser, das wissen die Jungs auch. 19 Gegentore in Halbzeit zwei, sind einfach zu viel.“

Torschützen für den VfL Bad Schwartau U23:
Maximilian Andreas Mißling (12/2), Jannis Schmidtke und Christoph Schlichting (je 6), Danial Ch. Amoey (4/1), Niklas Antonin Jung (4), Tom Patalas (2)

Ergebnisse vom Wochenende
Frauen:

TSV AltenholzvsAMTV Hamburg17:24
MTV HerzhornvsHT Norderstedt24:17
SG Todesfelde/LeezenvsSG Wilhelmsburg26:11
Bredstedter TSVvsFC St. Pauli23:28
VfL Bad SchwartauvsHG Owschlag/Kropp/Tetenhusen II26:33
ATSV StockelsdorfvsTSV Wattenbek32:37
SG Alstertal-LangenhornvsTSV Ellerbek33:29

Männer:

VfL Bad Schwartau U23vsPreetzer TSV34:31
TSV HürupvsHSG Schü/We/Re31:31
TuS EsingenvsFC St. Pauli17:27
SG Hamburg-NordvsTHW Kiel II29:29
HG Hamburg-BarmbekvsHT Norderstedt33:19
HSG Ostsee N/GvsTV Fischbek34:22
SG WIFTvsMTV Herzhorn33:24
Anzeige
FB Datentechnik