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Bad Schwartau – Sehr positiv blicken die Verantwortlichen bei der männlichen A-Jugend des VfL Bad Schwartau auf das erste Halbjahr. Nach 12 von 22 Spielen in der Bundesliga Nord überwintert das Team von Martin Nirsberger und seinem Co-Trainer Holger Schmütz auf dem fünften Tabellenplatz – hinter den großen Vier aus Berlin, Burgdorf, Hamburg und Flensburg, aber vor Teams wie Magdeburg und Kiel. Das Ziel bleibt aber unverändert: die Bundesliga soll gehalten werden.

„Wir liegen absolut im Soll“, so Co-Trainer Schmütz: „Auch wenn das Restprogramm der Rückrunde sehr anspruchsvoll ist, freuen sich alle Beteiligten darauf.“ Ebenfalls zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft zeigt sich Trainer Martin Nirsberger: „Natürlich freuen wir uns über den aktuellen Tabellenplatz, dennoch wäre es schön, wenn wir auch am Ende der Saison dort stehen. Wir haben einiges in Bewegung gesetzt und wollen auch im nächsten Jahr Bundesliga spielen, um die individuelle Entwicklung unserer Spieler aus der Region auf höchstem Niveau optimal zu fördern.“

Große Worte, für deren Erreichen es aber harter Arbeit bedarf. Und so wird nicht nur auf der Platte hart gearbeitet, auch im Hintergrund sollen die Strukturen für den Leistungshandball weiter verbessert und professionalisiert werden. Allen voran Peter Andersson als stellvertretender Abteilungsleiter und Nachwuchskoordinator Gerrit Claasen arbeiten dabei mit den Trainerteams Hand in Hand.

Zufrieden zeigt man sich auch mit der individuellen Verbesserung der Spieler. Mit Juri Knorr hat es wieder ein „VfLer“ zu Nationalmannschaftsehren gebracht. „Juri agiert bereits sehr komplett für sein Alter“, ist Nirsberger voll des Lobes über den Jugendnationalspieler: „Aber auch andere Akteure zeigen eine sehr starke Entwicklung.“ Spieler wie Piet Möller, Matthias Mißling oder Marius Nagorsen sind bereits fester Bestandteil der U23 des VfL in der Oberliga.

„Am Ende wird man sehen, wer es ganz nach oben in die Bundesliga der Herren schaffen kann, aber den Weg den wir gehen, hat die richtige Richtung. Zusammen mit Holger, der viel mehr ist als nur ein Co-Trainer, ja eher ein Teammanager – dazu noch menschlich toll ist, versuchen wir die Entwicklung voran zu treiben. Auch die gute Kommunikation mit „Steini“ als U23-Coach und Uwe, unseren Athletikfuchs, macht es leicht hier Vollgas zu geben", fasst Martin Nirsberger die aktuell sehr gute Zusammenarbeit beim VfL zu sammen.

Für seine Mannschaft stehen jetzt erst einmal ein paar Tage zum Verschnaufen an und es gibt Zeit für individuelles Lauf- und Athletiktraining. Am siebten und achten Januar folgt dann der Härtetest vor der zweiten Jahreshälfte, denn dann startet der VfL beim renomierten Sauerland-Cup in Menden. Eine Woche später geht es dann in der heimischen Jahnhalle wieder um Bundesligapunkte. Zu Gast ist dann der LHC Cottbus.