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Lübeck – Die nächste Herausforderung steht für den VfL Lübeck-Schwartau bevor. Nach dem grandiosen Auswärtssieg am letzten Spieltag gegen den Bergischen HC geht es nun, ebenfalls auswärts, zum Viertplatzierten Bietigheim. Die Lübecker wollen ihr Punktekonto natürlich weiterhin füllen und mit einem weiteren Sieg in einem Top-Spiel für noch mehr Furore sorgen.

Dass der VfL sich selbst erneut als Außenseiter sieht, gab Trainer Torge Greve zu: „Wir reisen sicherlich nicht als Favorit an, aber wir werden natürlich versuchen etwas mitzunehmen.“ Und Greve warnt auch vor der Stärke des Gastgebers: „Bietigheim ist sehr heimstark und verfügt über eine eingespielte Mannschaft und ein gutes Tempospiel. Für uns wird es darum gehen, unseren Rhythmus zu finden und Lösungen in der Abwehr, aber auch im Angriff, zu finden.“

Die Hanseaten gehen, so Greve, aber auf jeden Fall mit einem guten Gefühl in die Partie: „Die Mannschaft ist gut drauf und freut sich auf das nächste Spitzenspiel.“ Fehlen werden den blauen Tigern lediglich Claasen und Waschul, die jedoch „deutliche Fortschritte im Training machen.“

Aber auch die SG BBM muss auf zwei Spieler verzichten, kann jedoch dennoch mit einem breiten Kader auftreten. Bietigheim-Trainer Hartmut Meyerhoffer spricht einerseits von vielen Stärken der Lübecker, sieht sich und seine Mannschaft aber auch etwas gezwungen, zu punkten: „Die Breite des Kaders ist eine der Stärken von Schwartau. Sämtliche Positionen sind doppelt gut besetzt. Drei Spiele gegen Mannschaften aus unserem unmittelbaren Tabellenumfeld sind bis zum Jahresende noch ein hartes Programm. Doch wer vorne mit dabei sein will, muss auch in diesen Spielen eine gewisse Konstanz an den Tag legen können und darf nicht allzu viele Punkte liegen lassen.“

Ein Spiel auf Augenhöhe darf man am morgigen Sonntag also in der Ludwigsburger MHPArena erwarten.