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Bad Schwartau – Am Sonnabend (3.2.) verlor die U19 des VfL Bad Schwartau gegen den 1. VfL Potsdam mit 34:37 (16:19) und rutschte damit in der Tabelle auf Platz 10 ab. Das bedeutet, die direkte Qualifikation für die Bundesliga in der nächsten Saison ist ziemlich außer Reichweite geraten und es muss wohl der Umweg über die Qualifikation genommen werden.

Das Spiel begann mit Vorteilen für die Gastgeber und einem 7:3 in der 10. Minute. Doch Schwartau fing sich mit fortlaufender Spieldauer und glich zum 12:12 in der 21. Minute aus. Das taktische Konzept schien nun immer mehr Früchte zu tragen, doch eine Zeitstrafe auf der Gästeseite brachte den VfL Potsdam wieder in Front. Zur Pause hieß es 16:19 aus Sicht der Schwartauer.

In die zweiten 30 Minuten starteten die Schwartauer mit einer starken Phase. Binnen weniger Minuten glichen sie im Spiel aus und gingen beim 24:23 selbst in Führung. An diesem Tag spielten die insgesamt 24 Fehlwürfe eine entscheidende Rolle. Zu oft wurden Wurfchancen nicht genutzt, oder hart erkämpfte Bälle leichtfertig wieder hergegeben. Potsdam ließ sich nicht mehr einholen und siegte am Ende mit 34:37.

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Dadurch rückte die direkte Qualifikation für die Bundesligasaison 2018/19 in ganz weite Ferne und der Verein beschäftigt sich mit der Qualifikation, die voraussichtlich Anfang Juni stattfindet.

Dazu Trainer Martin Nirsberger: „Es ist sehr schade, dass wir diese Saison wohl in die Qualifikation müssen. Aber Umwege erhöhen ja manchmal die Ortskenntnis. Und so können wir uns ab jetzt gezielter der Thematik annehmen. So menschlich klasse meine Mannschaft ist, haben wir immer wieder zwei Handball-Gesichter gezeigt. Nicht nur heute im Spiel gegen Potsdam. Zudem werfen wir einfach zu viele super herausgespielte Bälle einfach weg. Das ist sehr ärgerlich. Wir belohnen uns einfach nicht für unsere Arbeit. Nun ist es wie es ist und wir können nun trotzdem verstärkt auf unsere Förderstruktur setzen. Mit Janik Schrader wird nun unser spielerisch bester Jugendlicher verstärkt im Herrenbereich eingegliedert und die 99er schnuppern intensiver U23-Luft. Das hat ja in den letzten Monaten auch schon sehr gut geklappt. Die U19 hat sich zum Ziel gesetzt, dass man nun mindestens Platz Sieben angreift und die Spieler aus der U17 integriert werden.“

Am Sonntag (11.2.) kommt es zum Heimspiel gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Anwurf ist um 14 Uhr in der Jahnhalle.

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