VfL Lübeck-Schwartau, Trainer Piotr Przybecki. Foto: Lobeca/Kaben
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Lübeck – Gegen Dessau (32:27) ließen die Schleswig-Holsteiner schon nichts anbrennen. Auch der TV Hüttenberg konnte nun den Tatendrang des VfL Lübeck-Schwartau am Dienstag in der Hansehalle nicht stoppen. Die Hausherren siegten bekanntlich mit 25:22 (13:9), fuhren erneut die volle Punktausbeute in der 2. Liga ein. Nach dem 9. Heimsieg sprach HL-SPORTS mit Piotr Przybecki und Daniel Pankofer, die sich zur vorangegangenen Aufgabe wie folgt äußerten.  

Piotr Przybecki (VfL-Trainer):

„Der Gegner kämpft immer bis zum Ende, wir haben aber auch selbst zu viele Hundertprozentige liegengelassen. Dann hat Hüttenberg ausgeglichen (19:19). Aber was wichtig war für uns, wir werden ja nicht immer deutlich führen, ist dass wir ein Spiel gewonnen haben, wo es vielleicht nicht ganz so gut lief. Trotzdem gewinnen wir so ein Ding, machen am Ende einfache Tore, ackern in der Abwehr. Insgesamt war es kein einfaches Spiel, was zu erwarten war. In der wichtigen Phase haben wir aber die Tore gemacht. Das ist die Kunst.“

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Daniel Pankofer (VfL Geschäftsführer):

„Wir haben uns teilweise schwer getan. Das lag auch an der Qualität von Hüttenberg, die sehr gut gespielt haben.“ Gerade da, wo die Gäste zum 19:19 ausgleichen konnten, habe dann der VfL einen Zahn zugelegt. „Ich finde das haben wir in der Phase sehr gut gemacht. Gerade wenn man führt, es dann Unentschieden steht, wird man normal etwas nervös. Das hat man bei uns aber gar nicht gesehen. Wir haben konzentriert weiter gespielt und unsere Führung dann auch wieder ausgebaut. Das war eine sehr gute Eigenschaft. Wir sind immer ruhig geblieben und haben eine Antwort gefunden.“ Hervorheben wollte der Geschäftsführer aus seinem Kollektiv eigentlich niemanden, räumte auf Nachfrage aber ein, das Julius Lindskog Andersson wohl den Unterschied ausgemacht haben könnte. „Julius hat ein überragendes Spiel gemacht, war auch bei den Siebenmetern sehr stark, hat alle verwertet. Ich fand aber auch Jasper Bruhn oder „Klocki“ (Torwart Dennis Klockmann) gut. Auf einen Spieler möchte ich das sowieso nicht festmachen. Auch so ist immer ein anderer in die Bresche gesprungen, haben wir eben die Qualität von allen Positionen.“

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So geht es weiter:

Am kommenden Sonntag führt es den VfL Lübeck-Schwartau nach Thüringen, genauer gesagt zum ThSV Eisenach. Der Anwurf dort wird um 17 Uhr in der Werner Assmann Halle ertönen.

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