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Bad Schwartau/ Ratekau/ Stockelsdorf – Die Stockelsdorferinnen, die bereits am Samstag das Oberliga Wochenende in weiblichen Jugend A Hamburg/ Schleswig-Holstein einläuteten, bescherten den Mädchen vom MTV Herzhorn ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Die Marmeladenstädterinnen hatten am Sonntag den Verfolger vom JSG Alstertal/ Norderstedt zu Gast. Eindeutig bewies der Gastgeber warum die Gäste aus dem Hamburger Raum Verfolger bleiben.  Nach drei verlorenen Oberligaspielen konnten die Handballmaedels ebenfalls am Sonntag endlich mal wieder zwei Punkte aus Tarp mit nach Hause nehmen.

MTV Herzhorn – ATSV Stockelsdorf 30:25 (14:15)

Zwei verschenkte Punkte – die A-Juniorinnen des ATSV haben sich für ihre engagierte Leistung beim MTV Herzhorn wieder nicht belohnt und verloren in den Schlussminuten. Nach erneut unkonzentriertem Beginn mit 1:6, rüttelte ein deutliches Team-Time-Out die Mannschaft auf, drehte „Stodo“ die Partie mit eigener 15:14-Führung zur Pause leicht zu seinen Gunsten  Dabei wurde nun um jeden Ball gekämpft, viele Bälle abgefangen und im Konter versenkt. Die beiden Haupttorschützen der Gäste merkten nun deutlich Gegenwehr und Bewachung. Die lautstarken „Schauspieleinlagen“ einer der Akteurinnen veranlasste den Schiedsrichter sogar dies zur Zeitstrafe. Das Duell auf Augenhöhe ging auch nach dem Wechsel weiter, „Stodo“ zeigte trotz des auf elf Spielerinnen reduzierten Kaders kein Nachlassen und auch mit drei Zeitstrafen in Folge bei 4:6-Unterzahl Moral, weil der 19:24 Rückstand mit drei Treffern verkürzt wurde. Doch dann brachen die letzten fünf Minuten an: dreimal Pfosten, zwei vergebene Strafwürfe und drei zweifelhafte Schrittfolgen brachten kein Erfolgserlebnis mehr.

VfL Bad Schwartau – JSG Alstertal/Norderstedt 27:24 (17:10)

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Die Mädels des VfL Bad Schwartau konnten am Wochenende einen ungefährdeten Sieg gegen den Verfolger von der JSG Alstertal/ Norderstedt in der Oberliga eingefahren. Der VfL war ohne seine etatmäßige Torfrau Lina Pooch angetreten, doch deren Vertreterinnen Annika Homfeld und Celina Meissner machten ihre Sache gut und zur Halbzeit konnten die Marmeladenstädterinnen eine komfortable 17:11-Führung erspielen. In der zweiten Halbzeit prägten dann einige Unkonzentriertheiten das Spiel, zumal zahlreiche VfL-Spielerinnen angeschlagen in die Partie gegangen waren. So kam Alstertal immer wieder auf zwei oder drei Tore heran, aber der VfL hatte immer die passende Antwort parat. Am Ende war der 27:24-Sieg nie gefährdet und der VfL kann sich nun in Ruhe auf das Spitzenspiel gegen die HSG Handewitt/ Nord Harrislee am kommenden Sonntag vorbereiten.

HSG Tarp /Wanderup – TSV Ratekau 27:29 (15:13)

Spannend bis zum Schluss machten es die Handballmaedels aus Ratekau gegen die Gastgeber aus Tarp/ Wanderup. Da Mina Esemann, Hannah Treichel und Anna-Lena Grell verletzungsbedingt die Bank drückten, musste Heiko Grell die Mannschaft umstellen. Mit Anpfiff waren die Gäste in der Treenehalle wach und zeigten, dass sie es den Tarperinnen nicht einfach machen wollten. Trotzdem fiel das erste Tor für die Gastgeberinnen, die einen Siebenmeter sicher verwandelten. Im Verlaufe des Spiels wechselten die Führungen unter den Mannschaften. Ein herausgespieltes Tor wurde im nächsten Angriff ausgeglichen. In der 20. Minute und einem Stand von 8:9 aus Sicht der Ostholsteiner sah der Tarper Trainer sich genötigt, die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch zu legen. Die neuen Anweisungen an seine Mädchen wurden erfolgreich umgesetzt. Vier Tore in Folge hieß es auf einmal. Zusätzlich musste auf der Verletztenbank ein Platz mehr in Anspruch genommen werden,  Emilie Jahnke musste das Spielfeld, nachdem sie umgeknickt war, verlassen.
Zwei Tore in Folge durch Sarah König, die ihre Fähigkeiten heute teilweise auf Außen unter Beweis stellen musste, brachten die Handballmaedels wieder in das Spiel zurück. In der 26. Minute beim Spielstand von 13:11 für die HSG, legte Grell die grüne Karte. Durch neue Anweisungen sollte der Rückstand noch weiter verkürzt werden. Zwei weitere Tore, davon ein Siebenmeter, brachten dann auch den Ausgleich zum 13:13 für die Ratekauer. Bis zur Halbzeit musste der Torwart der Handballmaedels allerdings noch zweimal hinter sich greifen, so dass es zur Pause eine 15:13-Heimführung gab. Der zweite Durchgang war ein Spiegel der ersten Hälfte. Zwar konnten die Tarperinnen immer einen Zwei-Tore-Vorsprung halten, der lediglich beim 17:17, 20:20 und 22:22 durch die Gäste ausgeglichen wurde. Nach dem letzten Ausgleich gingen die Ratekauerinnen in Führung und die Gastgeberinnen plötzlich unter Zugzwang. Bei einem Stand von 24:24 in der 53. Minute für die Gäste nahm der Tarper Trainer ein Team Timeout. Die angesagten Spielzüge sollten aber keine Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf haben. In der 59. Minute beim Stand von 28:27 zu Gunsten des TSV, legte Heiko Grell noch mal die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und sorgte somit für eine kurze Unterbrechung. Nun hieß es den Angriff nicht überhastet abzuschließen und in der Deckung gut zu stehen, damit man zwei Punkte mit nach Hause nehmen konnte. Dieses gelang den Handballmaedels, denn mit Spielabpfiff stand ein 29:27 für sie auf der Anzeigetafel.

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