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Lübeck/ Stockelsdorf/ Bad Schwartau – Dem VfL Bad Schwartau II ist nun endlich der wichtige erste Sieg, der nie in Gefahr war, gelungen. Der VfL II liegt aber immer noch mit vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer am Tabellenende, sieht jedoch Licht am Ende des Tunnels. Für den ATSV Stockelsdorf gab es trotz starker Personalprobleme am Ende einen glücklichen Heimsieg gegen den THW und damit wurde vorerst der zweite Tabellenplatz zurück erobert. Lübeck 76 hat lange dem Spitzenreiter und Primus der Liga Paroli geboten, musste sich am Ende aber doch geschlagen geben.

VfL Bad Schwartau II – Dithmarschen LH 32:28 (15:12)
„Heute hieß es von Anfang an Gas geben und das haben die Jungs sehr gut umgesetzt“, erklärt Trainer Mirko Baltic HL-SPORTS.
Nach der 1:0-Führung geriet der VfL II zwar schnell in Rückstand, konnte aber beim 4:4 bereits wieder den Ausgleich erzielen, um danach selbst wieder in Führung zu gehen. Dieser Führung wurde kontinuierlich über 10:7 bis zur Pause auf 15:12 ausgebaut.
Auch nach der Pause wurde sehr konzentriert weiter gespielt und der Gast konnte auf Distanz gehalten werden. Auch ein zwischenzeitliches Aufbäumen zum 19:17 wurde postwendend mit drei Toren in Folge beantwortet. Der sichere Abstand wurde bis zum Ende sehr aufopferungsvoll verteidigt, das der Sieg am heutigen Tag nicht in Gefahr geriet. Am Ende prangte ein 32:28 auf der Anzeige und die gesamte Mannschaft konnte sich über diesen wertvollen ersten Sieg ausgiebig freuen.
„Vom Torwart angefangen bis zum letzten Spieler, die Mannschaft hat sich diesen Sieg verdient! Es tat so gut, die Jungs zu sehen, wie sie sich freuten!“ war ein knappes, aber treffendes Statement des überglücklichen Trainers.
Torschützen für den VfL Bad Schwartau II: Kim Reiter (9), Thees Glabisch (8/3), Finn Kretschmer (5), Alex Mendle (4), Jonas Engelmann (3), Tim Claaßen, Luis Schönhoff und Phil Leuchte (je 1)

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HSG Kropp/Tetenhusen – Lübeck 76 21:17 (7:10)
„Wir habe die gute Möglichkeit in Kropp zu gewinnen nicht genutzt“, sagte Trainer Piotr Szynwelski ein wenig enttäuscht gegenüber HL-SPORTS. „In der Anfangsphase haben wir sehr konzentriert aus einer sehr sicheren Abwehr, mit Helena Tronnier auf der Spitze, gespielt und eine 4:2-Führung konnten wir bis zur 18. Spielminute auf 8:4 ausbauen. Nun kam eine kurze Schwächephase und der Gastgeber konnte auf zwei Tore verkürzen.“
Das Team-Time-Out brachte aber Lübeck 76 wieder in die Erfolgsspur, somit wurden die Seiten mit einer 10:7-Führung für die Lübecker gewechselt.
„Die ersten acht Minuten nach Wiederanpfiff schienen wir gedanklich noch in der Kabine zu sein, was die HSG Kropp/Tetenhusen gnadenlos mit vier Toren in Folge nutze, um selbst mit 11:10 in Führung zu gehen“, so die nüchterne Feststellung von Trainer Piotr Szynwelski.
„Bis zur 45.Minute entwickelte sich wieder ein ausgeglichenes Spiel und es stand 14:14. Die Zeitstrafe, die beim Stand von 15:14 nun gegen uns verhängt wurde, war unverständlich und Kropp nutze dieses zur vorentscheidenden 18:14-Führung. Diese Führung konnte der Gastgeber über die Zeit bringen, somit ging das Spiel unglücklich verloren. Aber die ganze Mannschaft hat bin zum Schluss alles probiert und aufopferungsvoll gekämpft!“ so das abschließende Resümee des Trainers.
Torschützen für Lübeck 76: Svenja Eckert (7/2), Lea Knop (5), Laura Hirt (3), Kristin Schröder und Britt Rahf, (je 1)

ATSV Stockelsdorf – THW Kiel 28:26 (16:13)
Trotz dezimierter Mannschaft, mit nur elf aktiven Spielerinnen, konnte der ATSV das Spiel überlegen gestalten.
In der Anfangsphase machte die agile Kreisläuferin des THW der 5:1-Deckung des ATSV noch Probleme, aber mit der Umstellung auf eine 6:0-Deckung war auch dieses Problem gelöst. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit bis zum 14:9 überlegen gestalten können. Allerdings war es nicht sehr „kurzweilig“, was zur Folge hatte, dass wir nur mit einem 16:13 in die Kabine gingen“, so die Einschätzung von Trainer Nico Schmidt in Richtung HL-SPORTS.
„Unser Vorhaben, den Sack einmal schnell zuzumachen, war in der 40.Spielminute beim Stand von 21:15 durchaus möglich, aber irgendwie will der Knoten beim „Zumachen“ nicht richtig halten. Viele unnötige technische Fehler brachten den THW in der 55.Minute noch einmal auf 25:25 heran. Nun war aber das Glück ein wenig auf unserer Seite und wir konnten dieses wichtige Spiel ein wenig glücklich nach Hause bringen“, erklärte Nico Schmidt ein wenig erleichtert.
Torschützen für ATSV Stockelsdorf: Anja Krönert (6/2), , Claudia Duhr (6/2), Isabel Landsberg (5), Johanna Pollacks, Svenja Glas, Nina Mitschker (je 3), Nadja Kunze, Svenja Timm (je 1)

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