Anzeige
Kanzlei Proff

Lübeck – Der VfL Bad Schwartau II hat in Alt Duvenstedt, ohne Finn Kretschmer, das erste Endspiel, also ein Vier-Punktespiel, verloren. Statt bis auf einen Punkt an das rettende Ufer heranzukommen, steht der VfL II noch weiter mit dem Rücken an der Wand. Die beabsichtigte Wiedergutmachung von Lübeck 76 ging voll daneben, es wurde in Hamburg erneut deutlich, wie in Hinspiel, mit sieben Toren Differenz, verloren. Der ATSV Stockelsdorf lässt sich nicht aufhalten und siegt problemlos weiter, mit dem siebten Sieg in Folge und festigt den zweiten Tabellenplatz.

TSV Alt Duvenstedt – VfL Bad Schwartau II 32:29 (17:16)

- Anzeige -

Der VfL Bad Schwartau II, ohne den verletzten Finn Kretschmer nach Alt Duvenstedt gereist, hat trotz eines guten Spiel beide Punkte in der Halle liegen lassen.
„Wir haben stark begonnen und musste kurz vor der Pause im Angriff wieder zu viele Fehler gemacht, die es ermöglichten, dass der Gastgeber mit einem Tor Vorsprung in die Kabine gehen konnte“, erklärte Trainer Mirko Baltic HL-SPORTS. Nach der Pause nahm der VfL II das Heft wieder in die Hand und baute seine Führung bis zur 50.Spielminute auf drei Tore aus und es hatte sich die Chance geboten, sich weiter abzusetzen. „Durch einige Unstimmigkeiten im Spiel und unnötiger Hektik am Ende des Spiels, mussten wir uns doch noch geschlagen geben. Wer im gesamten Spiel die eigenen Überzahlspiele mit 2:8 verliert, darf sich am Ende nicht wundern, wenn so ein „Vier-Punktespiel“ noch verloren geht. Wir sind wieder an unserer schlechten Chancenverwertung gescheitert“, so die die bittere Erkenntnis von Trainer Mirko Baltic zum Spielverlauf.

Torschützen für den VfL Bad Schwartau II: Thees Glabisch (7/1), Jan-Ove Litzenroth, Jonas Engelmann (je 5), Kim Colin Reiter (3), Oliver Lindner, Fabio Molge, Yannik Wilts, Christoph Schlichting (je 2), Luis Schönhoff (1)

AMTV Hamburg – Lübeck 76 28:21 (11:14)

Das Spiel stand nicht wirklich unter einem guten Stern, da Britt Rahf (krank) und Ricarda Ludigkeit (Knie Probleme) zwar mit bei der Mannschaft waren, aber nicht eingesetzt werden konnten. Hinzu noch hatte Laura Hirt vor dem Spiel schon mit Magenschmerzen zu kämpfen, somit war Lübeck 76 schon geschwächt ins Spiel gegangen.
„Die Mannschaft hat sehr stark begonnen und eine 8:5 Führung herausgespielt. Hierbei fielen die meisten Tore über unsere starken Außen, Kristin Schröder und Marie Schreiber. Nach einem zwischenzeitlichen 8:8 konnten wir aber ein 14:11 mit in die Pause nehmen“, so äußerte sich Trainer Piotr Szynwelski gegenüber HL-SPORTS zum Spielverlauf der ersten Halbzeit.

Die Führung blieb auch nach der Pause noch bis zur 36.Minute erhalten. „Als wir so um die 40.Spielminute kurz auf einander drei Zeitstrafen erhielten, sind wir aus dem Tritt gekommen und der Gastgeber konnte seinerseits mit 21:18 die Führung an sich reißen. Die Mannschaft kämpfte sich wieder bis auf ein Tor heran, musste aber durch eine erneute Zeitstrafe mit der 26:21 Führung für den AMTV die Vorentscheidung einstecken“, gibt Trainer Piotr Szynwelski schweren Herzens zu. „Erste Halbzeit TOP, zweite Halbzeit FLOP“, so das kurze und prägnante Urteil des Trainers.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
AOK

Torschützen für Lübeck 76: Kristin Schröder (7), Marie Schreiber (5), Svenja Eckert (4/1), Lea Knop (2/1), Laura Hirt (2), Selina Koch (1)

ATSV Stockelsdorf – HSG Tarp-Wanderup 31:25 (16:9)

Das Spiel erwies sich als einseitig, somit konnten alle Spielerinnen eingesetzt werden und ihre Spielpraxis erweitern.

„Wir haben das gesamte Spiel fest im Griff gehabt, was sich in einer ständigen Führung ausdrückte, somit habe ich fleißig durch gewechselt und vieles probieren können. Es war ein ruhiger Sonntagnachmittag, an dem wir nie in Gefahr geraten sind, der uns auch einmal gut getan hat“, erklärte Trainer Nico Schmidt kurz und knapp gegenüber HL-SPORTS.

Torschützen für ATSV Stockelsdorf: Anja Krönert (9), , Nina Mitschker (5), Nadja Kunze, Sarah König (je 4), Stina Wickberg (3), Isabel Landsberg, Johanna Pollaks (je 2), Stefanie Reisberger, Claudia Danger (je 1)