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Lübeck – Nach siebeneinhalb Jahren ist für Torge Greve (Foto) beim VfL Lübeck-Schwartau Schluss. Der 43-Jährige wird den Zweitligisten im kommenden Sommer verlassen. Dabei nutzt er eine Ausstiegsklausel. „Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil ich nach siebeneinhalb Jahren eine Veränderung brauche. Ich bin den Verantwortlichen beim VfL, speziell Michael Friedrichs sehr dankbar, dass ich damals als junger Trainer diese Chance  bekommen habe. Wir haben eine tolle Entwicklung genommen und gehören mittlerweile zu den Spitzenteams der 2. Liga“, sagt Greve. „Ich verspüre aber einfach die Neugier, etwas Neues auszuprobieren.“

Der gebürtige Rendsburger hat den VfL Bad Schwartau 2012 auf einem Abstiegsplatz übernommen und in die Spitzengruppe der 2. Bundesliga geführt. Die vergangene Saison beendete der VfL auf Platzdrei.

VfL-Geschäftsführer Michael Friedrichs sagt: „Ich danke Torge Greve für die enge, immer konstruktive und freundschaftliche Zusammenarbeit. Es waren bisher sieben tolle Jahre beim VfL. Torge Greve hat die Mannschaft und das Umfeld zusammen mit mir stetig weiterentwickelt und dabei geholfen, die Strukturen zu professionalisieren.“

„Der VfL hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Wir werden jetzt alles dafür tun, um diese Saison bestmöglich abzuschließen. Nach den letzten Wochen sind wir da auf einem guten Weg“, so Greve.

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Konkrete Pläne für die Zukunft hat der gelernte Lehrer nicht. „Da habe ich noch keine Vorstellung. Meine Entscheidung ist davon auch völlig unabhängig.“

„Ich werde jetzt in Ruhe analysieren, welcher Trainer am besten zu unseren ambitionierten Zielen passt“, sagt Club-Chef Friedrichs. „Wir wollen natürlich schnellstmöglich einen Nachfolger präsentieren, lassen uns dabei aber nicht unter Druck setzen.“

Am Freitag beginnt die Abschieds-Tour von Greve. Dann geht es für ihn und sein Team zum ASV Hamm-Westfalen. Am 2. Weihnachtstag ist der VfL noch einmal im Einsatz, reist nach Balingen, bevor es im Januar in die Pause geht. Die Fans werden Greve also erst am 31. Januar des kommenden Jahres wiedersehen. Dann steigt ein Vorbereitungsturnier in der Hansehalle. 

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