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Herning – Zum ersten Mal hat Dänemark den Titel bei einer Handball-WM gewonnen. Im Endspiel gegen Norwegen feierte Deutschlands Mit-Ausrichter der WM einen glanzvollen 31:22 (18:11)-Sieg. Norwegen, das im Halbfinale Deutschland ausgeschaltet hatte, war chancenlos, bot eine enttäuschende Leistung.

Die Norweger warfen zwar das erste Tor der Partie und lagen in den ersten drei Minuten noch zwei Mal mit einem Treffer vorn, doch dann machten die Dänen ihr Spiel – immer wieder über die rechte Abwehrseite der Norweger waren sie erfolgreich. Nach gut fünf Minuten (3:3), als ein Siebenmeter-Ball der Norweger von Pfosten zu Pfosten prallte, jedoch nicht in das Tor von Niklas Landin, nahmen die Gastgeber den Spielfaden in ihre Hände – mit 6:4, 9:5, 13:8, 17:10, bis zum Pausenstand von 18:11 bauten sie den Vorsprung stetig aus.

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Die Dänen hatten Spiel und Gegner fest in der Hand – was sollte da noch in der zweiten Hälfte schiefgehen?

Nach dem Seitenwechsel machten die Dänen munter weiter – Svan und Hansen setzten die nächsten Treffer. Entschlossen und mutig zelebrierten die WM-Gastgeber ihr Angriffsspiel. Und Glanzparaden von Torwart Niklas Landin ließen die Norweger schier verzweifeln. Zwischenstand nach 37 Minuten: 21:13!

Bärenstark hielten die Dänen ihr hohes Spielniveau, wer wollte da noch einen Pfifferling für die Norweger geben? Nach 45 Minuten hatte sich das Team um Superstar Hansen auf 25:15 abgesetzt. Mehr als 15.000 Zuschauer in Dänemarks schönster Sporthalle waren aus dem Häuschen, stimmten den Dauergesang bis zum Abpfiff an.

Die Norweger fanden kein Mittel gegen den in allen Belangen überlegenen Gegner. Das skandinavische Duell verlief einseitig mit einer Gala am Kreis von Zachariassen, der bei Flensburg-Handewitt spielt.

Die Dänen avancierten zu einem würdigen Weltmeister, der in diesem Turnier alle Spiele gewonnen hat.

 

 

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