Anzeige

Melsungen – Der THW Kiel siegte bei der MT Melsungen in der DKB-Handball-Bundesliga mit 29:25 (16:14). Die Zebras haben sich bei einem der schwersten Auswärtsspiele der Saison knapp durchgesetzt und zwei wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze sichern können.Wieder war es Niklas Landin, der mit 13 Paraden die Grundlage für den Sieg legte. Neben Marko Vujin (5Tore) war der Rechtsaussen Ole Rahmel mit 4 Toren der erfolgreichste Werfer.

Der THW-Trainer Alfred Gislason nach dem Spiel : „Wir haben vor allem im ersten Durchgang bei jeder Aktion ein bisschen geschlafen und Melsungen damit einfache Tore ermöglicht. Melsungen hat lange Angriffe gespielt, und wir haben nicht die Geduld gehabt, sondern wollten immer etwas erzwingen. Die 3-2-1 war zu weit auseinander, die 6-0 stand zu passiv. Das wurde nach der Pause deutlich besser. Deshalb haben wir heute die zwei Punkte geholt. Wir müssen jetzt unser DIng durchziehen, haben nach oben nichts mehr in unserer eigenen Hand und müssen auch nach hinten schauen. Es ist wichtig, dass wir uns immer auf das nächste Spiel richtig fokussieren und möglichst auch nach dem letzten Spieltag nur sechs Minuspunkte haben.“

MT-Trainer Heiko Grimm meinte dazu: Wir hatten heute zu wenig Spieler, die sich positiv in Szene setzten konnten. Das braucht man aber gegen den THW Kiel. Auch die Emotionen und positive Abschlüsse. Wir sind ein klein bisschen enttäuscht, mit dem 7:6-Überzahlspiel wollte ich einen neuen Akzent setzen. Die Quote war ok, es hat aber nicht gereicht, um ranzukommen. Wir halten aber fest, dass wir mit einer nicht überragenden Leistung gegen Kiel mithalten konnten. Wir sind gut, das müssen wir gegen Teams auf Augenhöhe weiter beweisen. Kiel wäre ein Bonus gewesen.

THW Kiel: N. Landin (1.-60., 13 Paraden), Wolff (n.e.); Duvnjak (3), Reinkind (3), M. Landin (3), Firnhaber (n.e.), Weinhold (3), Wiencek (2), Rahmel (4), Dahmke (n.e.), Zarabec, Vujin (5/5), Bilyk (2), Pekeler (1), Nilsson (3); Trainer: Gislason
MT Melsungen: Sjöstrand (19.-31. und 1 Siebenmeter, keine Parade), Simic (1.-19., 31.-60., 5 Paraden); Lemke (1), Reichmann (4/1), Ignatow, Kunkel (3), Mikkelsen (8), Danner (4), P. Müller (1), Allendorf, Birkefeldt (2), M. Müller, Sidrowicz (2); Trainer: Grimm
Schiedsrichter: Robert Schulze / Tobias Tönnies
Zuschauer: 4.300 (ausverkauft) (Rothenbach-Halle, Kassel)