Anzeige
Kanzlei Proff

Lübeck – In der Landesliga-Süd der Frauen hat der letzte Spieltag keinen Einfluss mehr auf relevante Entscheidungen gehabt, die standen bereits vorher fest, somit kam es nur noch zu einem „Schaulaufen“ und kosmetischen Korrekturen. Der ATSV Stockelsdorf II zeigte noch einmal deutlich mit dem 33:17 (17:12)-Sieg über die zweite Mannschaft der SG Todesfelde/Leezen, warum sie so souverän Meister wurde. TuS Lübeck 93 festigte Platz 5 durch einen 25:22 (11:11)-Erfolg über den Absteiger TSV Ellerau. Beim 16:16 (10:10) des VfL Bad Schwartau gegen Absteiger BSV Kisdorf änderte sich nichts mehr am Tabellenplatz 11 und der VfL blieb in 2019 weiter sieglos.

Die Männer des MTV Lübeck beendeten die Serie mit einer 22:25 (14:12)-Niederlage beim Tabellenelften Büdelsdorfer TSV, blieben aber weiterhin auf Platz 3 der Abschlusstabelle. Die Lübecker Turnerschaft festigte mit einem 35:23 (18:10) über Absteiger HSG Ostsee N/G II den sechsten Platz. Auch TuS Lübeck 93 hielt sich beim 39:31 (24:13) über den Tabellenletzten TSV Ellerau schadlos und beendet die Saison als Siebter.

Frauen
Mit dem ATSV Stockelsdorf II stand seit geraumer Zeit der Meister und Aufsteiger – mit sieben Punkten Vorsprung – in die SH-Liga fest. Mit der HSG Tills Löwen nimmt der Vizemeister an den Relegationsspielen gegen den Zweiten der Landesliga-Nord den Suchsdorfer SV teil. Auch die Abstiegsfrage war bereits im Vorwege geregelt, somit verlassen neben dem VfL Geesthacht (zurück gezogen) der TSV Ellerau und der BSV Kisdorf die Landesliga in Richtung Regionsliga.

ATSV Stockelsdorf II – SG Todesfelde/Leezen II 33:17 (17:12)
Es sollte ein lockeres Spiel werden, doch die SG Todesfelde/Leezen II hatte den besseren Start, so lag der ATSV Stockelsdorf II in der 5. Minute mit 1:4 hinten. Langsam erwachte Stodo II, glich nicht nur erstmals beim 4:4 (8.) aus sondern setzte sich, wenn auch ein wenig mühsam zur Pause auf 17:12 ab.

Nach der Pause klappte es wieder wie gewohnt in der Defensive wie auch im Angriff und über 24:13 (41.) deklassierte die Mannschaft von Trainer Joachim Storm den Gast am Ende noch und zeigte, dass sie zu Recht die Meisterschaft und den Aufstieg feierten.

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf II:
Kathi Werdin (7/1), Stephanie Markmann (7), Christin Steinweg (6), Nadja Glass (4), Corinna Markmann und Johanna Andersson (je 3), Ninja Krause (1/1), Nina Kindler und Christina Schlabritz (je 1)

VfL Bad Schwartau – BSV Kisdorf 16:16 (10:10)
Ein Beginn mit jeweils einem 3:0-Lauf auf beiden Seiten, erst der VfL Bad Schwartau mit dem 3:0 (5.), anschließen der BSV Kisdorf zum 3:3 (10.). Es blieb in der Folgezeit ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnder Führung und einem 10:10 zur Pause.

Mit fünf Treffern in Folge startete der VfL in die zweite Hälfte und lag in der 41. Minute – trotz vier vergebener Siebenmeter – mit 15:10 in Front. Wie schon zu Beginn des Spiels legte nun der Gast fünf Bälle dem VfL ins Netz zum 15:15 (58.). Am Ende trennten sich beide Mannschaften 16:16. Durch die insgesamt vier vergebenen Siebenmeter brachte sich der VfL Bad Schwartau zum Saisonausklang selbst um den ersten Sieg des Jahres 2019.

Torschützen VfL Bad Schwartau:
Sina Schlör (4), Anina Geisteier (3), Katharina Drögemüller und Franziska Semik (je 2), Jennifer Tank, Amrei Ludwig, Amrei Ludwig, Nadja Gierke und Sarah Diekert (je 1)

TuS Lübeck 93 – TSV Ellerau 25:22 (11:11)
Die Luft war raus vor dem Spiel und so tat sich der TuS Lübeck 93 schwer gegen den Absteiger TSV Ellerau. Nach anfänglich wechselnder Führung lief der Gastgeber nach dem 3:3 (11.) ständig einem Rückstand hinterher, schaffte jedoch zur Pause den Ausgleich zum 11:11.

Nach kurzem Rückstand in der zweiten Hälfte nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand und zogen Tor um Tor bis zum 22:17 (54.) davon. Am Ende hieß es 25:22 zum Saisonabschluss.

Torschützen TuS Lübeck 93:
Rebecca Dappen (4/1), Selina Koch, Merit Verheyen und Ricarda Ludigkeit (je 4), Nele Zakrzewski (3), Stina Wieckberg und Isabel Macedo (je 2), Carolina Petau und Raika Rautenberg (je 1)

Männer
Bei den Männern entschied sich die Meisterschaft erst im letzten Punktspiel, als beide führenden Mannschaften im direkten Vergleich aufeinander trafen, es setzte sich die HSG Tills Löwen durch ein 27:27 bei der HSG Holsteinische Schweiz durch und stieg somit in die SH-Liga auf. Die Absteiger standen bereits mit der HSG Wagrien, der HSG Ostsee N/G II und dem TSV Ellerau fest.

Büdelsdorfer TSV – MTV Lübeck 25:22 (12:14)
Der MTV Lübeck startete standesgemäß und lag in der 9. Minute mit 7:1 in Front und hielt den Vorsprung bis zum 14:8 (25.) fest. Die Auszeit von Trainer Roman Judycki war wie Wasser auf die Mühlen des Büdelsdorfer TSV, sie legten vier Treffer zum 12:14-Pausenstand nach.

Nach der Pause nutzten die Büdelsdorfer ihren Schwung und übernahmen erstmals beim 15:14 (36.), nach sieben Toren in Folge, die Führung. Der MTV blieb 17 Minuten ohne Torerfolg, fand seine Linie nicht wieder, lief weiterhin einem Rückstand hinterher und unterlag am Ende dem Tabellenelften mit 22:25. Es war eine schlechte Vorstellung der Mannschaft, die nicht alleine durch die vereinbarte Rotation bei den Spielern und das Fehlen einiger wichtiger Spieler geschuldet war. Das Ergebnis änderte nichts mehr am Platz 3 in der Endabrechnung.

Torschützen für den MTV Lübeck:
Carlo Röseler (10/3), Sören im Sande und Ole Jansen (je 4), Hendrik Bentfeld und Jonas Freyer (je 2)

TuS Lübeck 93 – TSV Ellerau 39:31 (24:13)
Mit einem nie gefährdeten 39:31-Start-Ziel-Sieg beendete TuS Lübeck 93 die Saison als Tabellensiebter. Über 3:0 (4.) und 8:2 (9.) ging es vorentscheidend mit 24:13 in die Halbzeit. Im Gefühl der sicheren Sieges kam der Absteiger TSV Ellerau in der zweiten Halbzeit noch zur Ergebniskosmetik, doch TuS 93 brachte den Sieg mit 39:31 locker nach Hause.

Torschützen für TuS Lübeck 93:
Joop Dölemeyer (11), Jonas Albeck (6), Marius Bölling, Andreas Jurgeleit und Johannes Mengs (je 4), Sven-Erik Arndt, Tjark Junge und Alexander Ott (je 3), Thorben Hintze (1)

Lübecker Turnerschaft – HSG Ostsee N/G II 35:23 (18:10)
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten kam die Lübecker Turnerschaft besser ins Spiel und kontrollierte den Absteiger HSG Ostsee N/G II nach dem 7:6 (15.) und ging bereits mit einer deutlichen 18:10-Führung in die Kabine.

Beim 23:13 (38.) war endgültig der Deckel drauf und die Hausherren hielten den TSV Ellerau weiter auf Distanz. Am Ende stand ein deutlicher 35:23-Abschlusssieg auf der Anzeige.

Torschützen Lübecker Turnerschaft:
Kjell Schröder (6), Sebastian Sielmann, Alexander Peters und Jesse Hanisch (je 5), Jesper Dannhauer (3), Kai Ole Litzenroth (2/2), Max Gottwald, Florian Weu, Marcel Schuppenhauer und Kevin Möller (je 2), Philip Poley (1)

Alle Spiele der LL-Süd des letzten Spieltages auf einen Blick:
Frauen
SV Henstedt-Ulzburg II – SG WIFT Neumünster 30:32 (15:17)
Wattenbek II – SG Kollmar/Neuendorf 28:23 (14:9)
VfL Bad Schwartau – BSV Kisdorf 16:16 (10:10)
TuS Lübeck 93 – TSV Ellerau 25:22 (11:11)
ATSV Stockelsdorf II – SG Todesfelde/Leezen II 33:17 (17:12)
HSG Horst/Kiebitzreihe – HSG Tills Löwen 30:18 (17:11)

Männer
HSG Wagrien – SV Wahlstedt 29:24 (14:11)
TuS Lübeck 93 – TSV Ellerau 39:31 (24:13)
Büdelsdorfer TSV – MTV Lübeck 25:22 (12:14)
SG Bordesholm/Brügge – HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II 39:24 (19:10)
Lübecker Turnerschaft – HSG Ostsee N/G II 35:23 (18:10)
HSG Holsteinische Schweiz – HSG Tills Löwen 27:27 (12:13)
HSG Störtal Hummeln – TSV Plön 27:23 (11:12)