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Hamburg – Vor zwei Wochen hat der Handball Sport Verein Hamburg in der 2. Handball-Bundesliga seine erste Heimniederlage gegen den Spitzenreiter ASV Hamm-Westfalen eingesteckt. Nun heißt es heute um 17 Uhr in der Sporthalle Hamburg für die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen gegen den TV 05/07 Hüttenberg wieder zu alter Heimstärke zurück zu finden und die beiden Punkte festzuhalten.

Nach zwei Niederlagen in Folge wollen die Hamburger wieder doppelt punkten. Toto Jansen kann bis auf Jan Kleineidam – der bereits wieder im Mannschaftstraining ist und an seinem Comeback arbeitet – und hinter Finn Wullenweber (Rückenbeschwerden) steht noch ein Fragezeichen, auf alle Spieler zurück greifen. Jens Schöngarth ist wieder vollständig genesen und der in der Torschützenliste mit 45 Treffern – bei einer Quote von 88 Prozent – führende Kapitän Niklas Weller ist mit der gesamten Mannschaft in den Startlöchern, wieder auf die Überholspur einzubiegen. Aber auch der Gast hat ebenfalls einen torgefährlichen Rückraumspieler mit Björn Zintel (74 Prozent), der es bereits auf 35 Tore brachte, somit nicht aus den Augen gelassen werden darf.

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Die Hintermannschaften kassierten beide annähernd die gleiche Anzahl von Gegentreffern in den fünf Spielen (HSVH mit 132 und TV 05/07 mit 130). Dieses Verhältnis spiegelt sich auch in den Torhüter-Quoten wider, da liegen die Gäste leicht vor dem Gastgeber. Lediglich die Ausbeute im Angriff spricht für die Hamburger mit 139 gegenüber 122 bei Hüttenberg. Somit dürfen die Zuschauer auf ein spannungsgeladenes Spiel hoffen.

In der vergangenen Saison gab es gegen Hüttenberg vor heimischer Kulisse eine bittere 25:31-Niederlage, wobei in der ersten Halbzeit (8:20) gar nichts klappte. Dieses soll heute vergessen gemacht werden und mit zwei weiteren Punkten beabsichtigt der HSV Hamburg auf Schlagdistanz zur Spitze zu bleiben. Der TV 05/07 Hüttenberg hat in dieser Saison noch keinen Punkt in fremder Halle geholt und das soll nach 60 Minuten Spielzeit auch weiterhin Bestand haben.

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Beim Gast steht seit dieser Saison mit Dominik Plaue ein Ex-HSVH-Keeper zwischen den Pfosten, auch wenn er dort hinter Nikolai Weber noch nicht den Durchbruch vollzogen hat. Doch für die Hamburger – mit samt den Fans – wird es ein freudiges Wiedersehen mit Plaue geben, wenn die freundschaftliche Bande für die Spielzeit auch ausgeblendet wird.