Anzeige
Kanzlei Proff

Hamburg – In der 2. Handball-Bundesliga hat der Handball Sport Verein Hamburg nach zwei Niederlagen die Kehrtwende mit dem 28:24 (14:8) über den TV 05/07 Hüttenberg in der Sporthalle Hamburg vor 2.745 begeisterten Zuschauern vollbracht. Der Gast führte 1:0 nach 45 Sekunden, was die einzige Führung blieb. Anschließend zeigte die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen, wer Herr in der Halle war, ließ dem TV Hüttenberg keine Chance und siegte am Ende hochverdient, was Platz 6 bei 8:4 Punkten festigte.

Nach dem 0:1 dauerte es bis zur 5. Minute als Jens Schöngarth das 1:1 erzielte. Durch Thies Bergemann und zweimal Lukas Ossenkopp legten die Hamburger ein 4:1 (10.) vor. Schnelle Mitte nach dem Gegentreffer und weiter ging die wilde Jagd, alles gestützt auf eine bewegliche Abwehr mit einem gut aufgelegten Aron Edvardsson im Tor. So stand es in der 19. Minute 8:3 und Edvardsson hatte bereits fünf Paraden auf der Habenseite. Auch drei Zeitstrafen hielten den HSV Hamburg nicht zurück und so ging es mit 14:8 in die Kabinen. – In Erinnerung an die vergangene Saison: da stand es zur Pause 8:20.

Nach Wiederbeginn machte der Gastgeber unter dem Jubel der Zuschauer dort weiter, wo er vor der Pause aufhielt – er brannte ein Feuerwerk ab. Es war der Haupttorschütze – und führende in der Torschützenliste der 2. Handball-Bundesliga mit jetzt 52 Toren – Niklas Weller, der beim 20:12 (39.) einen Acht-Tore-Vorsprung herauswarf, was eine Auszeit des Gastes nach sich zog. Im Gefühl der sicheren Führung und durch die noch offensiver werdende Abwehr der Hüttenberger, schlichen sich Unachtsamkeiten ein und der Gast witterte Morgenluft beim 17:22 (46.).

Doch die Qualität der Hamburger war an diesem Tag groß genug, weiter gestützt auf wichtige Paraden von Edvardsson, der verhinderte, dass der Gast weiter verkürzte. So kam es in der Schlussphase zum offenen Schlagabtausch beider Mannschaften, wobei Weller zum 27:21 (56.) und Bergemann beim 28:21 (58.) endgültig den Sack zumachten. Am Ende stand ein nie gefährdeter 28:24-Sieg auf der Anzeige und die Fans feierten ihren Handball Sport Verein Hamburg frenetisch.

Fazit: Der HSV Hamburg war die durchschlagskräftigere Mannschaft am Sonntagnachmittag – hat ihre Außen gut eingebunden – und hatte eindeutig mit Aron Edvardsson den besser Torhüter zwischen den Pfosten, der hinter einer beweglichen Abwehr den nötigen Rückhalt gab, was endlich wieder zu einfachen Toren führte.

Torschützen für den Handball Sport Verein Hamburg:
Niklas Weller (7/3), Lukas Ossenkopp und Thies Bergemann (je 5), Jens Schöngarth (4), Tobias Schimmelbauer und Leif Tissier (je 3), Jonas Gertges (1)