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Lübeck – Nach dem Paukenschlag vom letzten Mittwoch hat der VfL Lübeck-Schwartau nun einen Nachfolger für den zurückgetretenen Geschäftsführer Michael Friedrichs (HL-Sports berichtete) gefunden. Ex-Spielmacher Daniel Pankofer übernimmt das Amt als dann hauptamtlicher Geschäftsführer am ersten Januar 2020. Der 38-Jährige ist aktuell in selber Funktion beim Drittligisten HC Rhein-Vikings tätig.

„Ich habe meine Entscheidung bei den Vikings transparent gemacht und dort legt man mir keine Steine in den Weg. Ich freue mich darauf meine ehemaligen Mitspieler wiederzusehen“, so Pankofer gegenüber HL-Sports und betonte, dass es keine kurzentschlossene Entscheidung gewesen sei: „Die Gespräche liefen schon länger. In der Pressemitteilung des VfL ergänzte er weiter: „Der VfL Lübeck-Schwartau ist ein großartiger Verein, mich erwartet dort eine große Herausforderung. Es bedeutet mir viel, dass die Verantwortlichen mir das Vertrauen schenken. Die Verbindung nach Lübeck ist nie abgerissen, ich habe dort noch viele Freunde. Ich freue mich riesig auf diese Aufgabe, auf die Leute und die ausverkaufte Hansehalle.“ 

Der studierte Betriebswirt kam 2014 aus Erlangen zum VfL und führte die Mannschaft in zwei Spielzeiten als Regisseur auf die Platte. Aus dieser Zeit stehen unter anderem Jan Schult, Thees Glabisch, Dennis Klockmann und Thees Glabisch im aktuellen VfL-Kader. 2016 wechselte Pankofer zu den Rhein-Vikings und wechselte 2018 direkt von der Platte auf den Geschäftsführer-Sessel.

Thomas Bargemann, Vorsitzender des Beirats, sagte: „Wir freuen uns, dass wir Daniel Pankofer für uns gewinnen konnten. Er hat Erfahrung als Geschäftsführer im Profi-Handball, er kennt den Verein und das Umfeld bereits aus seiner Zeit als aktiver Spieler und verfügt über ein breit gefächertes Netzwerk im Handballsport. Wir haben vollstes Vertrauen in seine Fähigkeiten und sind überzeugt, dass wir uns mit ihm sowohl im sportlichen Bereich als auch in den immer wichtiger werdenden Themenfeldern Sponsoring, Finanzen und Organisation weiterentwickeln werden.“