VfL Bad Schwartau Privat
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Bad Schwartau – In der Nordstaffel der Jugend-Bundesliga-Handball (JBLH) hat der VfL Bad Schwartau U19 auch seine letzte theoretische Chance auf das Erreichen der Meisterrunde nach dem 29:29 (13:15) bei der JSG NSM Nettelstedt begraben. Einen Spieltag vor Schluss der einfachen Hinrunde steht der VfL U19 mit 6:10 Punkten auf Platz 7 und kann für die nun folgende Pokalrunde planen.

Die Mannschaft kam gut ins Spiel, erfüllte die gemachten Vorgaben und spielte in den ersten 15 Minuten einen guten Ball mit sehenswerten Spielzügen. Danach schlichen sich einige Fehler ein, die den Nettelstedter Nachwuchs aufbauten und den Gegner zu einfachen Toren einluden. Zur Halbzeit führten die Ostwestfalen verdient 15:13.

„In der Halbzeit wurde es richtig laut in der Kabine“, so Trainer Baltic „Wir haben an den Kampfgeist appelliert und das hat die Truppe dann in den letzten 20 Minuten der Partie auch richtig gut gemacht. Da haben die Jungs den Kopf aus der Schlinge gezogen.“

Allerdings brauchten die Schwartauer auch nach der Halbzeit noch einige Minuten, um sich zu sammeln. Die Abwehr bekam keinen richtigen Zugriff und im Angriff wurden die Chancen fahrlässig vergeben. Einziger Lichtblick war zu diesem Zeitpunkt wieder einmal Niklas Hagen, der ein gutes Spiel machte und seine ansteigende Formkurve bestätigte.

Beim 17:21 nach 40 Minuten sah man trotzdem wie der sichere Verlierer aus. Doch die Mannschaft stand wieder auf – im Gegensatz zu den letzten Spielen – und holte innerhalb von wenigen Minuten den Rückstand auf. Bis zum Ende des Spiels setzte sich kein Team mehr entscheidend ab und so ging das Unentschieden am Ende in Ordnung.

„Vom Spielverlauf her war der Punkt in Ordnung, aber eigentlich ist Nettelstedt eine Mannschaft, die wir schlagen müssen“, so das Schlusswort von Mirko Baltic. In der Pokalrunde wird man dazu noch zweimal Gelegenheit haben.

Das letzte Spiel in der Vorrunde wird am Sonntag (17.11.) um 16 Uhr in der Ludwig-Jahn-Halle angepfiffen. Zu Gast ist der Tabellenführer TSV GWD Minden.

Spielfilm: 4:4 (8.), 9:7 (16.), 12:12 (24.), 13:15 (30.), 15:18 (35.), 17:21 (40.), 21:21 (45.), 25:25 (50.), 29:29 (60.)

Es spielten: Müller-Belau, Schröter – N. Hagen (7/3), Potz (6), M. Hagen (5), Potratz (4), Puchert (3), Schramm (2), Herbers (1), Seyfferth (1), Laveaux, Steingrübner