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Lübeck – Während die Menschen im Süden der Republik in diesen Tagen mit den heftigen Regenfällen und den daraus resultierenden Wassermassen zu kämpfen haben, freuen sich die Travemünder Raubmöwen, das kühle Nass auf eine ganz andere Art für sich nutzen zu können. Die anhaltende Hitze machte sich zuletzt auch im Training bemerkbar, so dass Abwechslung angesagt war. Gestern beispielsweise wurde der Handball zur Seite gelegt, um dem ostholsteinischen Süsel einen Besuch abzustatten. Dort versuchten sich Leonie Wulf und ihre Mitspielerinnen zum Teil erstmals auf dem Wasserski und hatten sichtlichen Spaß daran.

Das galt auch für Mareike Vogel (auf dem Bild ganz rechts), eine der beiden neuen Torhüterinnen: „Das war gestern eine wirklich schöne Abwechslung zum normalen Training und auch besser, als um den Platz zu rennen! Die Temperaturen waren gestern richtig heiß, deshalb war es mal eine ganz gute Abkühlung, wenn man ins Wasser gefallen ist. Alle haben sich auf den Brettern wirklich gut geschlagen. Auch die, die es zum ersten Mal gemacht haben! Es hat wirklich Spaß gemacht und ich hoffe, dass wir das nochmal machen.“

Doch nicht umsonst sind die Raubmöwen an der Ostsee beheimatet. Denn direkt am Travemünder Strand wird heute Abend gegen 19 Uhr die nächste Übungseinheit absolviert, so dass die Hitze trotz Schweiß treibender Übungen auch hier in einem erträglichen Rahmen gehalten werden soll.

Ein Training der ganz besonderen Art soll am 1. September stattfinden. Zusammen mit den Bundesliga-Rollstuhlbasketballern des RSC Hanse Lübeck wollen die Travemünderinnen Spaß und Fleiß verbinden. Die Idee dazu ist Co-Trainerin Tanja Volkening gekommen, die zusammen mit Frederikke Lærke im Juni beim 6. Round Table 104-Ostsee-Cup, einem karitativen Basketballturnier für „Fußgänger“ teilnahm. Über diese gemeinsame Einheit werden wir in Kürze ausführlich berichten.