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Hamburg – Nach dem Einzug ins Viertelfinale der VELUX EHF Champions League stand für die Mannschaft des HSV heute nur Regeneration auf dem Programm. Morgen wird dann das Abschlusstraining absolviert, bevor bereits am Sonntag, 24. März, das nächste Spiel in der Bundesliga auf dem Programm steht. Um 15.00 Uhr wird die Partie gegen den TSV GWD Minden von den Schiedsrichtern Sebastian Grobe und Adrian Kinzel (Braunschweig / Bochum) in der O2 World Hamburg angepfiffen. Für die Parite zu dieser familienfreundlichen Anwurfzeit wurden bisher 7.100 Tickets verkauft und außer in der Halle wird es keine Bilder vom Spiel zu sehen geben. Es sind aber noch ausreichend Karten vorhanden und auch der HSV Handball-Ferienspaß wird fortgesetzt. Dabei winkt allen Käufern, die sich für die Spiele gegen Minden und Neuhausen (Mittwoch, 27. März, 20.15 Uhr) entscheiden, ein Rabatt von 20,13%. Die vergünstigte Spiel-Kombination ist sowohl über die Ticketmaster-Hotline 01805 / 969 000 666 (0,14 €/Min je Anruf aus dem dt. Festnetz / max 0,42 €/Min je Anruf aus dem dt. Mobilnetz), als auch online auf www.hsvhandball.com sowie an der Abendkasse buchbar. Zudem warten auf alle Kinder bis 14 Jahren verschiedene Mitmach-Stationen beim Ferienspaß in der Arena, bei dem am Ende auch noch etwas gewonnen werden kann.

Nach zweijähriger Abstinenz aus dem Handball-Oberhaus ist der Traditionsverein TSV GWD Minden zurück in der Handball-Bundesliga. Nach 24 Spieltagen belegen die Nordrhein-Westfalen mit 11:37 Punkten zwar den rettenden 15. Platz, liegen dabei aber gleichauf mit dem nächsten HSV-Gegner und ebenfalls Aufsteiger TV Neuhausen auf Rang 16. Am 14. März wurde daher Ulf Schefvert entlassen und mit Sead Hasanefendic hat ein alter Bekannter die Verantwortung in Minden übernommen. Mit ihm soll der Klassenerhalt gesichert werden, auch wenn sein erstes Spiel beim TuS N-Lübbecke, nach nur zwei Tagen gemeinsamer Vorbereitung, mit 23:34 verloren ging. Bei der Mission ‚Klassenverbleib‘ muss GWD allerdings auf seinen Abwehrchef Vignir Svavarsson verzichten, der sich im Februar einen Kreuzbandriss zuzog. Zudem fällt mit Dalibor Doder einer der wichtigsten Spieler und Spielgestalter in den kommenden Wochen aus. Die Hoffnungen liegen in der Offensive daher vor allem auf der linken Angriffsseite der Mindener. Mit Rückraumlinks Nenad Bilbija, der bisher 122 Tore erzielen konnte, und Linksaußen Aljoscha Schmidt, dem schon 112 Treffer gelangen, verfügt Minden über zwei wurfstarke Spieler, die zu den 20 besten Torjägern der DKB Handball-Bundesliga gehören. Mindens drittbester Schütze, Rechtaußen Aleksandar Svitlica, schnuppert mit seinen 109 erfolgreichen Abschlüssen ebenfalls an den Top-20 der Bundesliga.

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Für den HSV sind zwei Siege in den kommenden beiden Heimspielen Pflicht, um mit der bestmöglichen Ausgangsposition zu den Top-Spielen nach Kiel und Flensburg zu reisen und in der Tabelle weiter Anschluss an die Champions League-Plätze zu halten. Gegen Minden stehen die Chancen dafür nicht schlecht, wenn man die aktuelle Form, die Tabellensituation und die Statistik berücksichtigt: Denn von den 17 bisherigen Aufeinandertreffen konnte der HSV 15 für sich entscheiden und musste sich nur am 27. Mai 2006 denkbar knapp mit 28:29 geschlagen geben. Zudem endete eine weitere Partie mit einem Unentschieden und im Hinspiel feierten die Hanseaten mit einem 34:22 den höchsten Auswärtssieg der bisherigen Bundesliga-Saison. Am Sonntag will der HSV an die gute Leistung der vergangenen Wochen und aus dem Hinspiel anknüpfen, um die durchweg positive Bilanz gegen Minden weiter auszubauen.

Nach dem Spiel gegen Celje zog HSV-Trainer Martin das Positive aus der Partie, da deutlich wurde, welche Fehler sein Team in der Zukunft nicht machen sollte. Vor dem Spiel gegen Minden fordert der Handball-Lehrer daher von seiner Mannschaft: „Wir müssen in der Abwehr kompakter stehen und jeder einen Schritt mehr machen, um den Nebenmann zu unterstützen. Dann wird Minden es gegen unsere Deckung nicht einfach haben, und unseren Keepern erleichtert das zudem ihre Aufgabe. Wenn das Zusammenspiel gut funktioniert, werden wir auch wieder mehr Möglichkeiten für einfache Tore bekommen, die gerade bei vielen Spielen in kurzer Zeit wichtig sind. Ich weiß aber auch, dass meine Jungs das wissen und mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen werden.“ Diese Meinung des Trainers unterstützt auch Rechtsaußen Stefan Schröder, der sagt: „Wir wissen, dass wir uns für unsere Ziele in der Bundesliga keinen Ausrutscher mehr erlauben dürfen. Daher werden wir hochmotiviert ins Spiel gehen, um unser Selbstvertrauen weiter aufzubauen und unsere tollen Fans zu begeistern. Wir haben noch viel vor und können dabei jede Unterstützung von den Rängen gebrauchen.“

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