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Hamburg – Nach den Neuverpflichtungen von Adrian Pfahl für den rechten sowie Petar Djordjic für den linken Rückraum, Henrik Toft Hansen für den Kreis und Kentin Mahé für die Linksaußenposition stellt sich der HSV Handball für die neue Saison auch auf der rechten Außenbahn auf: Publikumsliebling Stefan Schröder verlängerte seinen auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr und wird in der Spielzeit 2013/2014 weiterhin für den HSV Handball auflaufen. Der 31-jährige wird somit in sein neuntes Hamburger Jahr gehen. „Ich bin stolz, Teil dieser Mannschaft und dieses Vereins zu sein. Umso schöner ist es für mich, weiter beim HSV Handball spielen zu können. Ich freue mich auf meine neunte Saison in diesem tollen Verein“, so Stefan Schröder zu seiner Vertragsverlängerung mit dem Klub, für den er seit 2005 bereits in 266 Einsätzen 759 Treffer erzielte.
Martin Schwalb: „Er ist eine absolute Kämpfernatur.“
Auch HSV-Trainer Martin Schwalb freut sich über die Entscheidung seines Rechtsaußen: „Schrödi ist eine wichtige Persönlichkeit in der Mannschaft und eine absolute Kämpfernatur. Mit seiner Einstellung kann er die Mannschaft emotional tragen und mit seiner Erfahrung unseren Neuzugängen zur neuen Saison eine wichtige Stütze sein. Ich bin sehr froh, dass er weiterhin für den HSV Handball spielen wird.“    

Wie in der Gruppenphase trifft der HSV Handball auch im Viertelfinale der VELUX EHF Champions League auf die SG Flensburg-Handewitt. Im Gegensatz zur Vorrunde fällt diesmal allerdings nach Hin- und Rückspiel auf jeden Fall eine Entscheidung. Welcher Bundesligist ins VELUX EHF Final4 in Köln einzieht, klärt sich endgültig am Sonntag, 28. April, in der O2 World Hamburg. Dies legte die Europäische Handball Föderation nach der Auslosung fest. Die exakte Ansetzung der Anwurfzeit soll in Kürze folgen. Demzufolge wird allerdings die Bundesliga-Partie gegen den TuS N-Lübbecke wie angekündigt auf Dienstag, 30. April, 20.15 Uhr verschoben.
Karten zum Nord-Derby gegen Flensburg auch am Oster-Wochenende verfügbar
Tickets für das VELUX EHF CL-Viertelfinale gibt es ab 15,50 €. Der Vorverkauf startet am Mittwoch, 27. März, um 12.00 Uhr über die Tickethotline 01805 / 969 000 666 (0,14 €/Min je Anruf aus dem dt. Festnetz / max 0,42 €/Min je Anruf aus dem dt. Mobilnetz). Erreichbar ist Ticketmaster montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 22.00 Uhr sowie am Sonnabend, Sonntag und auch an den Oster-Feiertagen zwischen 9.00 Uhr und 20.00 Uhr. Außerdem sind Champions League-Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen, wie dem Fan- und Ticketshop in der Volksbank Arena (Hellgrundweg 50), und online auf www.hsvhandball.com erhältlich.
Dauerkarten-Inhaber mit Vorkaufsrecht bis einschließlich 2. April
Dauerkarten-Inhaber des HSV Handball können das Vorkaufsrecht auf ihre Stammplätze in der O2 World Hamburg bis einschließlich Dienstag, 2. April, 22.00 Uhr einlösen. Ein Anruf bei der Tickethotline 01805 / 969 000 666 (0,14 €/Min je Anruf aus dem dt. Festnetz / max 0,42 €/Min je Anruf aus dem dt. Mobilnetz) genügt und kann an allen sieben Tagen des Vorkaufsrechts erfolgen. Alternativ können Dauerkarteninhaber ihre Karten auch über den Ticketmaster Account-Manager abrufen (Link ab Mittwoch auf www.hsvhandball.com). Einzige Bedingung ist, dass die Karten analog zur Dauerkarte, also in Anzahl, Plätze, Preistyp (Ermäßigung) übereinstimmend, bestellt werden. Die erste Partie im Nord-Derby auf internationaler Ebene wird am Sonntag, 21. April, in Flensburg ausgetragen.    

Nach der Auslosung des Viertelfinals in der VELUX EHF Champions League, die dem HSV die Duelle sechs und sieben der Saison gegen die SG Flensburg-Handewitt beschert hat, gilt die Konzentration beim HSV zunächst dem TV 1893 Neuhausen. Denn am morgigen Mittwoch, 27. März, wollen die Hanseaten um 20.15 Uhr die Rechnung aus dem Hinspiel gegen den TVN begleichen. Damals musste der HSV, nach einer schwachen Leistung, in der Schlusssekunde den Ausgleichstreffer zum 28:28 hinnehmen. Mittlerweile befinden sich die Hamburger aber in einer wesentlich besseren Verfassung, die sie auch am Mittwoch abrufen wollen, um sich gegen die ‚Studenten-Truppe‘, keine Blöße zu geben. Mit der Leistung der vergangenen Wochen ist ein Sieg für das Team von Martin Schwalb gegen das jüngste Team der Liga, in dem 14 Studenten spielen, Pflicht, um mit breiter Brust zur nächsten Aufgabe nach Kiel zu reisen.

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Was bei den meisten Mannschaften keine besondere Erwähnung wert wäre, ist beim HSV nach den vielen Verletzungen der vergangenen eineinhalb Jahre noch immer etwas ungewohnt: Für das kommende Spiel stehen Martin Schwalb erneut alle Spieler zur Verfügung. Lediglich Oscar Carlén wird sein Team aus der Spielerbox heraus unterstützen. Das ist bei der Vielzahl an Spielen aber auch nötig, um allen Akteuren ihre verdienten Pausen zu geben und um das Tempo über die gesamten 60 Minuten hochzuhalten. Die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel im März gestaltete sich für den HSV wie schon so oft: Nach der Partie gegen Minden stand der Folgetag im Zeichen der Regeneration, bevor der Gegner am Tag vor dem Spiel auf Video analysiert und das Abschlusstraining absolviert wird. Mit diesem Rhythmus konnten die Elbstädter zuletzt gegen Minden überzeugen, und wollen dies auch gegen Neuhausen tun. Dass dafür wieder der absolute Wille und Konzentration gefragt sind, weiß das Hamburger Team nicht nur aufgrund des Hinspiels. Zudem sollte die positive Verbindung mit einem Drei-Tages-Rhythmus bleiben, der dem HSV auch vor dem nächsten Spiel beim THW Kiel, am Sonnabend, 30. März, bevorsteht.

Dass Neuhausen mit einer guten Leistung in der ersten Liga mithalten kann, haben sie im Laufe der Saison mehrfach bewiesen, und das weiß auch Martin Schwalb: „Wir dürfen und werden nicht den Fehler machen, den TV Neuhausen zu unterschätzen, denn wir wollen keine weitere Überraschung erleben. Das haben wir zwar auch im Hinspiel nicht getan, aber damals waren die Vorzeichen noch etwas andere und es läuft leider nicht immer so, wie man es sich vorgenommen hat. Zudem haben wir den großen Vorteil des Heimspiels, und mit unseren Fans im Rücken bin ich mir sicher, dass wir das Spiel gewinnen werden“, so der Hamburger Trainer. Das heutige Geburtstagskind, der Hamburger Kapitän Pascal Hens, fügte hinzu: „Bei den Zielen, die wir noch haben, darf gegen den TV Neuhausen, ohne ihm zu nahe treten zu wollen, nichts anbrennen. Mit einer guten Abwehrleistung von uns wird es zusammen mit unseren Keepern auch nicht leicht, Tore gegen uns zu erzielen. Das müssen wir konsequent umsetzen, dann haben wir auch die Möglichkeit zu einfachen Toren im Gegenstoß.“

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