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Hamburg – Am 14. Spieltag der DKB Handball-Bundesliga musste der HSV Handball eine Niederlage hinnehmen. Im Auswärtsspiel gegen GWD Minden unterlagen die Hamburger mit 30:36. Vor 2.250 Zuschauer in der KAMPA-Halle konnte der HSV Handball einen 1:3-Rückstand zunächst in eine 10:8-Führung ummünzen, doch in der Folge bissen sich die Hanseaten am Deckungsverbund der Mindener fest und ließen in der eigenen Hälfte zu viele Möglichkeiten zu. So gingen die Hamburger mit einem 13:19-Rückstand in die Pause. Obwohl die zweite Hälfte zunächst besser für den HSV Handball begann, fanden die Hamburger weiterhin nicht den richtigen Zugriff auf die GWD-Offensive und verlor schlussendlich verdient. Beim HSV Handball hieß der erfolgreichste Schützen Hans Lindberg (8/4). Als bester Schütze des Abends erwies sich GWD-Spieler Aleksander Svitlica mit 9/5 Treffern.

Früh im Spiel lag der HSV Handball mit 1:3 hinten (3.), und dennoch schafften es die Hanseaten sich in die Partie hinein zu kämpfen und den Rückstand in eine Führung umzuwandeln. Kentin Mahé erzielte das 5:4 für die Hamburger (7.), Adrian Pfahl und Hans Lindberg sollten auf zwei Tore zum 9:7 erhöhen (11.). Die Hausherren wurden nun stärker und agierten mit einer aggressiven Abwehr auf die Hamburger Offensivbemühungen. Zunächst konnte der HSV Handball die 11:10-Führung noch halten, doch Minden gelang es immer häufiger, sich am Hamburger Kreis durchzusetzen und Tore zu erzielen. GWD erhöhte auf 15:11 (21.); beim HSV sorgte in dieser Phase nur Mahé für Treffer (21., 23.). Auch die Hereinnahme von Pascal Hens auf der Spielmacherposition (28.) brachte nicht die erwünschte Wende zugunsten der Hanseaten, sodass der HSV Handball mit 13:19 in die Kabine ging.

Im zweiten Durchgang verschafften Kentin Mahé, Pascal Hens und Hans Lindberg den Hamburgern mit ihren Treffern zum 16:19 etwas Luft. Der Däne antwortete auf zwei Mindener Treffer mit zwei eigenen erfolgreich verwandelten Versuchen zum 18:21 aus Hamburger Sicht (36.). Dennoch fand der Hamburger Deckungsverbund nicht die richtigen Mittel gegen die GWD-Offensive, die auf 26:19 erhöhte (42.). Bei einem 3:0-Lauf bewiesen die Hamburger, dass sie das Spiel noch nicht verloren gaben (26:22, 44.). Christian Gaudin probierte nun alle Möglichkeiten aus. Besonders der ins Spiel gekommene Alexander Feld ließ die mitgereisten HSV-Fans mit guten Aktionen in der Offensive hoffen. Der Rückraumspieler traf schließlich selbst zum 29:24 (49.). Doch auch in den letzten zehn Minuten konnte der HSV Handball nach Treffern nicht entscheidend nachlegen, sodass die Partie bei wechselnder Torfolge mit 30:36 verloren ging.
Torschützen für HSV Handball:
Hans Lindberg (8/4), Kentin Mahé (7), Matthias Flohr, Pascal Hens, Adrian Pfahl und Alexander Feld (je 2), Kevin Schmidt, Alexandru Simicu, Torsten Jansen und Henrik Toft Hansen (je 1) (Anmerkung von HL-SPORTS: Torschützen wurden unvollständig übermittelt!)

Stimmen zum Spiel:
Christian Gaudin (Trainer HSV Handball): „Wir sind enttäuscht, aber wir haben dieses Spiel in der ersten Halbzeit verloren. Wir waren vielleicht noch nicht bereit für dieses Spiel und müssen uns an den Drei-Tages-Rhythmus gewöhnen. Es war schwer für uns, in der Offensive Möglichkeiten zu finden. Minden hat gut gespielt, das ist eine gute Mannschaft. Wir müssen uns jetzt sofort auf unser Spiel am nächsten Mittwoch vorbereiten.“
Goran Perkovac (Trainer GWD Minden): „Natürlich sind wir jetzt erleichtert. Der Druck wäre bei einer Niederlage groß geworden. So einen Gegner zu schlagen, ist natürlich überragend. Ich spreche ein Riesenlob an meine Mannschaft aus.“
Kentin Mahé (Rückraum Mitte HSV Handball): „Wir waren von Anfang an nicht konsequent genug in der Abwehr und haben es nicht geschafft, ihre Torhüter schlecht aussehen zu lassen. In der zweiten Halbzeit ist es uns nicht gelungen, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollten kompakter stehen und schnell Tore machen. Minden hat alles gegeben, bei denen hat heute alles funktioniert. Glückwunsch.“

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