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Lübeck – Die Zeit des Jammerns ist vorbei – so Torge Greve vor dem Heimspiel gegen Großwallstadt.  Im letzten Bundesliga-Heimspiel des Jahres  ging es für den VfL Bad Schwartau noch einmal darum, alle Kräfte zu bündeln und mit den Fans einen versöhnlichen Jahresabschluss zu feiern. Toni Podpolinski fehlte der Mannschaft weiterhin, immerhin war Jan Schult zumindest wieder bedingt einsetzbar. Nach einer intensiven Partie konnte der VfL Bad Schwartau den erhofften Heimsieg feiern und gewann verdient mit 31:26 (18:10).

In den ersten Minuten entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und es stand 2:2 nach sieben Minuten. Schwartau schaffte es in der Folge einen Drei-Tore-Vorsprung zu erspielen und baute ihn sogar noch aus (9:5 nach 15 Minuten). Gäste- und Heimcoach nahmen jeweils eine Auszeit und der VfL enteilte auf 13:8. Dennis Klockmann hielt seinen Kasten fast sauber und vorn wirbelten Claasen, Tretow und Waschul. Jan Schult schloss den letzten Angriff der ersten Halbzeit mit einem Tor ab und erzielte das 18:10 für die Blau-Weißen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer leider, dass der TVG den großen Rückstand Tor um Tor aufholen konnte. Nur zehn Minuten nach dem Seitenwechsel musste Torge Greve reagieren und beim Stand von 21:18 eine Auszeit nehmen.  Die Maßnahme  zeigte Wirkung, Schult und Claasen trafen ins Tor und der VfL lag wieder 25:20 in Front.

Die Aufholjagd war zum Glück beendet und der VfL ging wieder deutlicher in Führung (29:21 nach 51 Minuten). Routiniert und unterstützt von 2.049 Zuschauern brachten die Blau-Weißen den Sieg nach Hause und ließen sich zu Recht feiern. Mit 31:26 konnte der TVG besiegt werden und die kurze Durststrecke von drei Niederlagen in Folge beendet werden.

Bevor es in die wohl verdiente Pause geht, stehen für die Ostholsteiner noch zwei  schwere Auswärtsspiele an. Am 20.12. geht es nach  Rimpar, am 26.12. nach Neuhausen.

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