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Hamburg – Der HSV Handball hat wohl nach der 31:34 Niederlage bei HC Erlangen am Mittwoch die Chance auf das Erreichen des fünften Tabellenplatzes, der für den EHF Cup notwendig ist, verspielt. Somit ist ein internationaler Auftritt der Hamburger in weite Ferne gerückt. Es bleibt nur noch der letzte Strohhalm, der Gewinn des EHF Cups, da der Titelverteidiger berechtigt ist, wieder am Wettbewerb teilzunehmen. Dazu bedarf es heute um 17 Uhr im Rückspiel gegen Eskilstuna Guif, nach der 26:29 Hinspielniederlage, in der Sporthalle Hamburg eines deutlichen Sieges mit mindestens vier Toren Differenz. Ein Sieg mit nur drei Toren Differenz ist nur ausreichend, wenn die Hamburger keine 26 Gegentreffer zulassen. In diesem Fall würde die Anzahl auswärts erzielter Tore den Ausschlag geben. Nur so würde erst einmal das Final Four am 16. und 17. Mai in Berlin erreicht, um überhaupt, um den Titel mitspielen zu können.

Trainer Jens Häusler muss weiterhin auf Hans Lindberg (Nierenverletzung) verzichten. Ob Henrik Toft Hansen, der zuletzt aufgrund von muskulären Problemen im Oberschenkel fehlte, zum Einsatz kommt, wird sich kurzfristig entscheiden.

„Wir wollen unbedingt ins Final Four“, legt Kapitän Pascal Hens die Marschroute fest. „Uns erwartet ein spannender Handballnachmittag“, weiß ‚Pommes‘ und hofft, an dessen Ende mit vielen Fans in der Sporthalle feiern zu können.

Die relativ kleine Sporthalle Hamburg kann durch ihre besondere Akustik schnell zur höllisch lauten Kulisse anschwellen, wenn die Fans richtig (Foto) in Stimmung kommen. Der HSV Handball hofft auf mehr als 2000 lautstarke Fans, die die Halle zum „Brennen“ bringen, um das Ziel Berlin zu erreichen.

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Die Partie wird vom Schiedsrichtergespann Aleksandar Pandzic und Ivan Mosorinski aus Serbien geleitet.

Alle HSV Handball Fans, die nicht Live dabei sein können, haben die Möglichkeit über den EHF Live Ticker das Spiel zu verfolgen.

Nach der bitteren Niederlage am Mittwoch gab es am Donnerstag beim Training eine erfreuliche Überraschung, als Hans Lindberg die Mannschaft besuchte. Hans Lindberg ist wieder in Hamburg, allerdings neun Kilogramm leichter. Er brachte eine positive Stimmung in die gedrückte Trainingsatmosphäre.

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