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Lübeck –  1.868 Zuschauer wollten sich am heutigen Freitagabend das Zweitliga-Spiel zwischen dem VfL Bad Schwartau und der HSG Nordhorn-Lingen nicht entgehen lassen. Der VfL erwischte einen rabenschwarzen Abend und verlor am Ende mehr als deutlich mit 18:31 (9:17).

Das Spiel begann mit einer kleinen Verzögerung, denn die Gäste aus Niedersachsen standen zwei Mal lange im Stau. Auch in dieser Woche reisten die Hiobsbotschaften aus dem VfL-Lager nicht ab. Die Hoffnungen auf die Rückkehr von Toni Podpolinski in den Kader wurden zerschlagen, denn „Potte“ konnte aufgrund seiner Knie-Verletzung nicht mitwirken. Torge Greve musste sich etwas einfallen lassen und brachte Kreisläufer Christian Schwarz vorerst auf der Außen-Position. Obwohl der VfL mit 2:1 in Führung gehen konnte, wurde Nordhorn in der Folge seiner Favoritenrolle gerecht und erzielte vier Tore in Folge zum 2:5. Gerade im Angriff waren die Schwartauer ohne Schult und Podpolinski viel zu harmlos und machten es Björn Buhrmester im Gäste-Tor leicht die Würfe zu parieren. Bereits nach sieben Minuten nahm Torge Greve seine erste Auszeit, um seine Mannen neu einzustellen.

Auch wenn es im Angriff jetzt etwas besser wurde, konnte die HSG ihr Spiel durchziehen und einen beruhigenden Vorsprung verwalten (5:10 nach 18 Minuten). Fast demütigend erzielte Nordhorn per Kempa-Trick das 13:5 und Torge Greve nahm im Anschluss bereits seine zweite Auszeit. Auch wenn der VfL in der Vergangenheit große Rückstande aufholen konnte, waren sich alle sicher, dass mit dem 9:17-Halbzeitstand das Spiel bereits entschieden war.

Die letzten Hoffnungen auf Punkte wurden bereits kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte begraben. Die HSG erzielte vier Treffer in Folge und erst nach 37 Minuten traf Daniel Pankofer zum 10:21. Zu allem Übel verletzte sich Henning Quade schon in der ersten Spielhälfte unglücklich am Knie, er konnte nicht mehr weiterspielen. Nordhorn hatte auch weiterhin kein Mitleid mit dem VfL-Publikum und baute seinen Vorsprung Tor um Tor aus (12:26 nach 45 Minuten). In seiner letzten Auszeit appellierte Torge Greve an die Moral seiner Jungs, sich nicht total abschießen zu lassen.

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Das Vorhaben gelang nur teilweise und die Blau-Weißen mussten sich am Ende haushoch mit 18:31 geschlagen geben. Für die Gäste waren Bobby Schagen mit ach und Jens Wiese mit neun Treffern die überragenden Akteure. Auch wenn aufgrund der Verletztenmisere ein Sieg nicht unbedingt zu erwarten war, hatte man doch auf  ein etwas ausgeglichenes Spiel gehofft. Egal, Mund abputzen – weitermachen.

VfL-Torschützen: Milde (2) – Pankofer (5) – Quade (2) – Schwarz (4) – Waschul (2) – Tretow (1) – Judycki (2)

Spielfilm: 2:1 (3.) – 2:6 (9.) – 5:9 (15.) 5:13 (22.) – 9:17 (30.) – 10:22 (38.) – 15:27 (50.) – 18:31 (60.)

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