Abschied in der Hansehölle: Schrader und Co. sagen Tschüss

VfL Lübeck-Schwartau beendet solide Zweitliga-Saison

Janik Schrader (VfL Lübeck-Schwartau). Archivfoto: Lobeca/Wolf Gebhardt
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Lübeck – Mit dem Heimspiel gegen den TSV Bayer Dormagen beendet der VfL Lübeck-Schwartau am kommenden Sonnabend die Zweitliga-Saison 2025/2026. Anwurf in der Hansehalle ist um 18 Uhr. Neben dem sportlichen Abschluss steht dabei auch ein emotionaler Abschied im Mittelpunkt: Kapitän Janik Schrader bestreitet sein letztes Spiel im Trikot des VfL. Nach der Partie werden zudem Nils Conrad, Leon Ciudad und Nadav Cohen offiziell verabschiedet.

Dormagen mit gefährlicher Offensive

Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen haben den Klassenerhalt bereits sicher und reisen als Tabellen-13. nach Lübeck. Trotz der Platzierung zählt der TSV zu den offensivstärksten Teams der Liga. Mit 1082 Treffern erzielte Dormagen die drittmeisten Tore aller Zweitligisten. Besonders Finn Schroven, Peter Strosack und Luca Krist prägen das Angriffsspiel der Mannschaft von Trainer Julian Bauer. VfL-Coach David Röhrig, der selbst einst für Dormagen spielte, warnt deshalb vor dem Gegner: „Dormagen ist eine Mannschaft, die vor allem über ihr Angriffsspiel kommt. Sie ist in diesem Bereich eigentlich deutlich besser, als es der Tabellenstand vermuten lässt.“

Röhrig fordert starke Abwehrarbeit

Besonders das variable Offensivspiel der Gäste bereitet den Lübeckern Respekt. „Dormagen verfolgt in der Offensive ein sehr klares Konzept“, erklärte Röhrig. Vor allem die spezielle 7-gegen-6-Variante habe den Nordrhein-Westfalen in dieser Saison viele Punkte eingebracht. „In der Liga macht das kein anderes Team so wie sie und das sorgt immer wieder für Überraschungen.“ Entsprechend sieht der VfL-Trainer den Schlüssel zum Erfolg in der Defensive: „Da müssen wir natürlich mit unseren Torhütern zusammen eine Top-Defensivleistung hinlegen.“ Gleichzeitig setzt Röhrig auf die Erfahrung seiner Mannschaft in entscheidenden Spielphasen. „Vor allem in der Crunchtime müssen wir das Selbstvertrauen haben, dass wir gut in diesen Situationen sind und vielleicht einen kleinen Erfahrungsvorsprung haben.“

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  • Janik Schrader: Lobeca/Wolf Gebhardt
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