Die ATSV-Bank ahnt nichts Gutes
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Stockelsdorf – In der Oberliga-Hamburg/Schleswig-Holstein der Frauen hat der ATSV Stockelsdorf sein Auswärtsspiel beim heimstarken Aufsteiger TSV Alt Duvenstedt mit 22:25 (13:14) verloren und steht mit 9:15 Punkten auf Platz 9 vor dem letzten Hinrundenspiel am kommenden Wochenende gegen den FC St. Pauli.

TSV Alt Duvenstedt – ATSV Stockelsdorf 25:22 (14:13)
Bevor der ATSV Stockelsdorf begriffen hatte, dass das Spiel bereits am Laufen war, hieß es nach 65 Sekunden 0:2. Der Gast glich noch zum 2:2 und 4:4 (10.) aus, geriet anschließend mit 5:8 (14.) ins Hintertreffen, was Trainer Nicolai Schmidt zur Auszeit veranlasste. Immer wieder schlichen sich unnötige Fehler ein, die den Aufsteiger stark machten. Der ATSV verkürzte bis zur Pause auf 13:14.

Der Gastgeber war sofort nach Wiederbeginn hellwach und netzte drei Mal zur 17:13-Führung (35.) ein. Den Vorsprung hielt der TSV Alt Duvenstedt bis zum 21:18 (46.), bevor die Mannschaft von Trainer Nikolai Schmidt besseren Zugriff auf das Spiel fand und Tor um Tor aufholte. In der 55. Minute erzielte Casey Baynes den Anschluss beim 22:23, doch postwendend legte der TSV wieder das 25:22 nach 57 Minuten vor. Nico Schmidt zog die grüne Karte und gab Anweisungen für den Schlussspurt, doch in den verbleibenden fast vier Minuten erzielte keine Mannschaft mehr einen Treffer und so fuhr der ATSV Stockelsdorf mit einer 22:25-Niederlage nach Hause.

„Wir haben heute zu viele Fehler gemacht, zu viel verworfen, es fehlte einfach der Kampf, dieses Spiel noch zu biegen“, so das nüchterne Fazit von ATSV-Spielerin Stina Wieckberg. „Alt Duvenstedt hat zu Recht gewonnen.“

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf:
Justine John (8/5), Casey Baynes (5), Denise John, Jule Nieuwstraten und Stina Wieckberg (2), Katharina Pünner, Marit Kaps und Franziska Hänisch (je 1)

Alle Spiele des Spieltages in der Übersicht:
Frauen

HL Buchholz-Rosengarten II – Bredstedter TSV 25:18 (13:4)
TSV Altenholz – SG Bergedorf/VM 38:22 (19:9)
TSV Alt Duvenstedt – ATSV Stockelsdorf 25:22 (14:13)
SV Preußen Reinfeld – SG Todesfelde/Leezen 25:27 (12:11)
SG Altona – HSG Mönkeberg-Schönkirchen 18:37 (10:21)
FC St. Pauli – AMTV Hamburg 23:27 (9:13)
HSG Holstein Kiel/Kronshagen – TSV Ellerbek 41:26 (20:10)

Männer
SG Flensburg-Handewitt II – TSV Hürup 33:25 (17:16)
DHK Flensborg – TSV Weddingstedt 32:29 (12:15)
AMTV Hamburg – SG WIFT Neumünster
FC St. Pauli – SG Hamburg-Nord 25:25 (12:13)
TV Fischbek – HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg 28:30 (13:14)
HSG Eider Harde – TSV Ellerbek 29:25 (14:11)
TSV Kronshagen – THW Kiel II 27:27 (13:12)

(SW/kbi)