Trainer Florian Naumann in Siegerlaune
Foto: Lobeca/Michael Raasch
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Sülfeld – In der Schleswig-Holstein-Liga der Frauen hat der SV Sülfeld die Spitzenmannschaft HSG Tarp/Wanderup mit einem 29:23 (15:8) auf die Heimreise geschickt und sich und den Fans ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht.

Frauen
SV Sülfeld – HSG Tarp/Wanderup 29:23 (15:8)

Nach kurzer Anlaufphase und einem 2:3-Rückstand in der 4. Minute kam die Mannschaft von Trainer Florian Naumann besser ins Spiel und übernahm die Führung beim 4:3 (5.). Von nun an hatte der SV Sülfeld den Tabellendritten im Griff, nutzte das Tempospiel zu direkten Toren aus Ballgewinnen und fand Im Positionsangriff die richtigen Lösungen. Dadurch setzte sich Sülfeld kontinuierlich Tor um Tor ab, dass es zur Pause 15:8 hieß und eine Vorentscheidung gefallen war.

„In der Abwehr haben wir von Anfang an personell etwas umgestellt, was im Nachhinein gesehen eine wichtige Basis für den Erfolg war“, erläutert Naumann gegenüber HL-SPORTS. „Die taktischen Mittel im Angriff und in der Abwehr wurden umgesetzt.“

Die Mannschaft knöpfte an die guten Leistungen der ersten Halbzeit an und führte bereits in der 41. Minute mit 21:11 und machte beim 25:15 (48.) endgültig den Deckel drauf. Im Gefühl des sicheren Sieges gelang der HSG Tarp/Wanderup noch ein wenig Ergebniskosmetik, doch am verdienten 29:23-Erfolg der Gastgeberinnen änderte sich nichts mehr. So geht der SV Sülfeld als Tabellenfünfter mit 13:11 Punkten in die Weihnachtspause und führt das obere Mittelfeld an.

Lena Ewen ist nicht zu stoppen
Foto: Lobeca/Michael Raasch

„Insgesamt haben wir mit einer super konstanten Leistung unser Potenzial gezeigt und verdient die zwei Punkte verbucht. Ein toller Abschluss des Jahres für die Mädels, der die Niederlage gegen Horst ein wenig vergessen macht.“

Torschützen für den SV Sülfeld:
Lena Ewen (11/2), Trixy Rohlfs und Lara Zube (je 5), Sophie Frank (3), Francesca Vetter und Alisa Walterhöfer (je 2), Jacqueline Sievers (1)

Alle Spiele der SH-Liga auf einen Blick:
Frauen
SV Sülfeld – HSG Tarp/Wanderup 29:23 (15:8)

TSV Lindewitt – ATSV Stockelsdorf II 23:28 (11:13)
HC Treia/Jübek – SG Oeversee/Jarplund-Weding 36:28 (18:13)
HSG Tills Löwen – Lauenburger SV 22:22 (14:15)
Suchsdorfer SV – SG Dithmarschen Süd 36:20 (20:10)
Preetzer TSV – Slesvig IF 24:20 (11:9)

Männer
Bredstedter TSV – HSG SZOWW 27:25 (12:13)
TSV Hürup II – ATSV Stockelsdorf (verlegt)
HSG Tills Löwen – HSG Holsteinische Schweiz 23:20 (10:11)
HSG Marne/Brunsbüttel – TuS Aumühle-Wohltorf 31:24 (16:12)
HC Treia/Jübek – MTV Herzhorn 34:30 (16:17)

(PM/kbi)

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