Nadja Glass über Außen erfolgreich
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Stockelsdorf – Der ATSV Stockelsdorf II hat als Aufsteiger die erste Halbserie der Saison unter dem neuen Trainer Andreas Brüßhaber in der Schleswig-Holstein-Liga (SHL) als Tabellensechster mit 11:13 Punkten und 244:260 Toren abgeschlossen und ist damit voll im Soll. Nach einem Start mit 0:8 Punkten kam die Mannschaft langsam in der SH-Liga an und zeigte, was in ihr steckte. In die Weihnachtspause verabschiedete sich der ATSV II mit zwei Auswärtssiegen und will in der Rückserie weiter für die eine und andere Überraschung sorgen.

Andreas Brüßhaber mit ATSV II auf Erfolgskurs
Foto: Lobeca/Michael Raasch

Auch wenn aus durch mangelnder Cleverness der eine und andere Punkt nicht auf der Habenseite verbucht wurde, sind Trainer und Mannschaft mit dem Abschneiden und dem aktuellen Tabellenplatz sehr zufrieden. „Wir sind etwas holprig in die Saison gestartet und sicherlich wären noch mehr Punkte möglich gewesen“, äußerte sich Spielerin Nadja Glass gegenüber HL-SPORTS. „Nichts destotrotz sind wir aktuell mit Platz 6 absolut im Soll.“

Aus einer sehr geschlossenen Mannschaft heben sich ein wenig Rückraum-Spielerin Kathi Werdin und Torhüterin Britta Reimann ab. Werdin, die sich in jedem Spiel mehrfach in die Torschützenliste eintrug und Reimann war der große Rückhalt im Tor und oftmals spielentscheidend durch ihre starken Paraden.

Mit dieser Steigerung der Mannschaftsleistung der letzten Spiele erwartet die Mannschaft den angestrebten sicheren Klassenerhalt und schielt ein wenig in Richtung Platz 5 bis 8 am Ende der Saison, wo sie den Preetzer TSV als Meister einlaufen sieht. Der ATSV II will auch nach Möglichkeit die in der Hinserie liegen gelassenen Punkte – HSG Tills Löwen und SG Dithmarschen Süd – egalisieren.

Da einige Spielerinnen – aus unterschiedlichen Gründen – nicht am Spielbetrieb teilnahmen, gab es eine Umstrukturierung in der Mannschaft, es wurde Stephanie Markmann für einige Spiele reaktiviert und Claudia Danger kehrte nach langer krankheitsbedingter Pause wieder in den Kader zurück. Auch half in den letzten zwei Spielen die noch A-Jugendliche Nele Zelk aus, die die Mannschaft in der Abwehr und im rechten Rückraum stark unterstützte.

(kbi)