Azat Valiullin kehrt an seine ehemalige Wirkungsstätte Hamburg zurück

Valiullin bereits gegen Melsungen spielberechtigt

Azat Valiullin unterstützt ab sofort wieder die Hamburger Abwehr
Foto: Lobeca/Jan Kirschner
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat erneut auf die angespannte Personalsituation reagiert und nahm Azat Valiullin mit sofortiger Wirkung bis zum Saisonende unter Vertrag. Der 2,05 Meter große Abwehrspezialist, der bereits von 2021 bis 2025 für den HSVH auflief, kehrte damit an eine vertraute Wirkungsstätte zurück und wird bereits am kommenden Sonntag gegen die MT Melsungen seinen Einstand feiern.

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Durch die unklare Ausfallzeit von Kreisläufer und Innenblockspieler Andreas Magaard sowie anhaltende Kniebeschwerden von Dominik Axmann reagiert der HSV Hamburg damit auf zwei angeschlagene Abwehrspieler. Gerade im Abwehrzentrum stellt Valiullin damit eine weitere verlässliche Option dar, auf die das Trainerteam kurzfristig zurückgreifen kann.

Valiullin bringt umfassende Bundesliga-Erfahrung aus seinen Stationen in Eisenach, Lemgo, Ludwigshafen, Minden und Hamburg mit. Als emotionaler, kommunikativer Abwehrspieler kennt er sowohl den Verein als auch das Umfeld bestens und soll nicht nur auf dem Feld, sondern gerade auch im Trainingsbetrieb eine wichtige Soforthilfe sein.

Mit der frühzeitigen Einbindung von Jan Schmidt per Doppelspielrecht hatte der HSV Hamburg bereits auf der Kreisläufer- und Abwehrposition reagiert. Da Schmidt jedoch weiterhin für Dormagen in der 2. Bundesliga im Einsatz ist und daher nur eingeschränkt am Trainingsbetrieb teilnehmen kann, übernimmt Valiullin auch hier eine wichtige Rolle.

Sportdirektor Johannes Bitter freut sich auf eine weitere Alternative: „Wir wussten schon immer um seine Qualität und dass er ein starker Teamplayer ist. Nach der Verletzung von Andreas Magaard und der noch nicht vollständigen Genesung von Dominik Axmann haben wir entschieden, frühzeitig tätig zu werden. Azat war sofort bereit, zurückzukommen, und wir sind sehr froh, wie schnell und unkompliziert alles geklappt hat. Er wird uns im Training und vermutlich auch im Spiel sofort helfen können und kennt seine Rolle als Unterstützer des Teams.“

In der Hinrunde der laufenden Saison war der 35-jährige Russe für den Bundesliga-Aufsteiger GWD Minden aktiv. Der Vertrag endete jedoch zum Jahreswechsel 2025/26. Nun kehrt der Defensivspezialist nach Hamburg zurück und soll die junge Mannschaft von Trainer Torsten Jansen mit seiner Erfahrung und Präsenz weiter stabilisieren.

„Die Rückkehr zum Handball Sport Verein Hamburg hatten wir der Handball-Bundesliga bereits vor der Schließung des Transferfensters angezeigt“, erklärte HSVH-Sportdirektor Johannes Bitter den Sachverhalt. „Die Spielberechtigung wurde entsprechend schon am 15. Februar erteilt, also vor der Schließung des Transferfensters. Dass wir die Meldung erst später veröffentlicht haben, hat seinen Grund: Um Verunsicherungen zu vermeiden, haben wir unsere Mannschaft nicht mehr vor dem Spiel gegen Flensburg mit der Nachricht konfrontiert. Da am Montag nicht trainiert wurde, haben wir dann erst am 17. Februar mit den meisten gesprochen und die Veröffentlichung vorbereitet. Am Mittwoch wurde der Wechsel dann kommuniziert.“ Bitter fährt fort: „Die Annahme, er sei schon spielberechtigt, da er vorher vereinslos war, trifft insofern nicht zu. Er kann gegen Melsungen im Kader stehen, weil der Wechsel noch während der Transferperiode vollzogen wurde.“

Bildquellen

  • Azat Valiullin zurück zum HSVH: Lobeca/Jan Kirschner
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