Barmbek und Ostsee halten Kontakt nach oben

Potsdam bleibt verlustpunktfrei Tabellenführer und Fredenbeck weiter Letzter

Begrüßung beim Spiel HG Hamburg-Barmbek gegen HSG Eider Harde
Foto: HG Hamburg-Barmbek
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Lübeck – Am 6. Spieltag in der 3. Liga hat es in der Staffel A einen kompletten Spieltag gegeben. Die Tabellenspitze behielt der 1. VfL Potsdam, jetzt vor dem TSV Altenholz gefolgt vom neuen Dritten HG Hamburg-Barmbek und der HSG Ostsee Neustadt/Grömitz auf Platz 4, die alle ihre Spiele gewannen. Das Tabellenende bilden der Stralsunder HV, die Füchse Berlin II und der VfL Fredenbeck, die alle erst zwei Punkte auf der Habenseite aufweisen.

Fredenbecker Fynn Sievert setzt sich über Außen durch<div style=“text-align:right;float:right“>Foto: Lobeca/Felix Schlikis</div>

Tabellenführer Potsdam hatte keine Mühe sich beim Letzten VfL Fredenbeck mit 35:22 durchzusetzen, auch der neue Zweiter TSV Altenholz hielt den Stralsunder HV beim 34:28 auf Distanz. Mit seinem 33:28 über den Tabellennachbarn HSG Eider Harde verbesserte sich die HG Hamburg-Barmbek auch Platz 3 gefolgt von der HSG Ostsee N/G, nach dem 32:28 über den DHK Flensborg. Es folgen zwei Mannschaften mit 6:4 Punkten, der vorherige Zweite Oranienburger HC und die Mecklenburger Stiere Schwerin, die Oranienburg mit 33:24 bezwangen. Hier enden die positiven Punktekonten.

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Ab Platz 7 wird das Punktekonto negativ. Alles Mannschaften der unteren Tabellenhälfte verloren ihre Spiele, nur die Füchse Berlin II blieben spielfrei.

HG Hamburg-Barmbek – HSG Eider Harde 33:28 (15:12)
Die HG Hamburg-Barmbek hat nach der Niederlage in Oranienburg und dem verletzungsbedingten Ausfall von Timon Kaminski vor 220 Zuschauern in heimischer Halle den Tabellennachbarn HSG Eider Harde empfangen. Der Gastgeber zeigte eine engagierte und spielerisch sehr gute Leistung gegen eine sowohl im Angriff als auch der Abwehr offensiv spielende Hohner Mannschaft mit einem am Ende verdienten 33:28 (15:12)-Erfolg.

Offensive HSG Eider Harde stellt Barmbek zu Beginn vor Probleme

In den ersten Minuten bestimmten die Gäste aus Hohn das Spiel, stellten den Gastgeber immer wieder durch die sehr offensive Abwehr und den Einsatz des siebten Feldspielers vor Probleme. Nach dem 1:0 nach 35 Sekunden durch Jan Torben Ehlers geriet die HG bis zur 11. Minute mit 3:6 in Rückstand. Torhüter Justin Rundt egalisierte mit zwei Treffern ins leere Tor zum 6:6 (13.), was die Wende im Spiel bedeutete. Nach der letzten 8:7-Gästeführung übernahmen die Barmbeker endgültig die Regie. Über 13:10 (25.) ging es mit 15:12 in die Kabine. Unmittelbar vor der Halbzeitsirene gab es für drei Hamburger (Tobias Höricke, Jan Torben Ehlers und Justin Rundt) noch eine Zeitstrafe, so hieß es in die zweite Hälfte mit nur drei Feldspielern auflaufen. Den noch fälligen Siebenmeter parierte Henri Wommelsdorf und hielt somit den Drei-Tore-Vorsprung fest.

Justin Kaminski (HGBB) wartet auf den entscheidenden Pass
Foto: HG Hamburg-Barmbek

Dreifache Unterzahl in der zweiten Halbzeit gut gemeistert

Die dreifache Unterzahl überstand die Barmbeker mit nur 1:2 gut, erzielte selbst einen Treffer durch Jacob Cordes. Die Gäste erzielten im Anschluss noch zweimal den Ausgleich. Nach dem 17:17 (37.) war es der Verdienst von Torhüter Wommelsdorf, dass der Gastgeber wieder die Oberhand bekam – er parierte insgesamt drei Siebenmeter und weitere entscheidende Bälle. Über einfache Tore kam die HG somit ab der 41. Minute (20:18) auf die Siegerstraße und zog über 27:22 (53.) auf 30:24 in der 56. Minute davon, was Eider Harde noch zu einer Auszeit veranlasste. Auch die anschließende offene Manndeckung zeigte kaum Wirkung und am Ende stand ein verdienter 33:28-Erfolg auf der Anzeige.

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AOK

Fazit: Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit gut aufgelegten Torhütern ließ sich die HG Hamburg-Barmbek nicht aus der Ruhe bringen, gleich welche taktische Umstellung durch die Gäste erfolgte. Die Mannschaft von Trainer Tobias Skerka hatte immer die richtige Antwort parat, ob bei der dreifachen Unterzahl oder der Manndeckung. Am kommenden Sonnabend geht es an die dänische Grenze zu DHK Flensborg, wo die nächsten Punkte eingefahren werden sollen, um die Abstiegsrunde zu vermeiden.

Die HG Hamburg-Barmbek spielte in folgender Aufstellung:
Justin Rundt (2), Henri Wommelsdorf – Michal Franczak, Robin Morgner (5), Jan Torben Ehlers (3), Justin Kaminski (2/2), Lukas Laveaux, Jacob Cordes (1), Max Glandorf, Leon Bruse (5/2), Bo Hendrik Matussek (4), Ben Rune Behncke (6), Tobias Höricke (5)

Alle Ergebnisse der Staffel A

HSG Ostsee N/GDHK Flensborg32:28
HG Hamburg-BarmbekHSG Eider Harde33:28
TSV AltenholzStralsunder HV34:28
VfL Fredenbek1.VfL Potsdam22:35
Mecklenburger StiereOranienburger HC33:24

Die aktuelle Tabelle der Staffel A

11.VfL Potsdam8:0138:9543
2TSV Altenholz8:2139:1354
3HG Hamburg-Barmbek8:4172:16210
4HSG Ostsee N/G7:5162:168-6
5Oranienburger HC6:4149:13019
6Mecklenburger Stiere Schwerin6:4145:1423
7HSG Eider Harde5:7179:1745
8DHK Flensborg4:8164:182-18
9Stralsunder HV2:6115:128-13
10Füchse Berlin II2:8132:146-14
11VfL Fredenbek2:10150:183-33

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