Bramstedt sichert durch starke Heimbilanz Platz 8 der Verbandsliga

Zuhause hui und auswärts pfui - Trainer trotzdem zufrieden

Die Bramstedter TS nach Höhen und Tiefen am Ende auf Platz 8
Foto: Bramstedter TS/Amelie Tiedemann
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Bad Bramstedt – In der Verbandsliga Nord hat die Bramstedter TS sich in neuem Terrain zurechtfinden müssen, spielte sie doch davor in der Süd-Staffel. Hier gab es eine bewegende Saison, mit Höhen und Tiefen. Am Ende sprang ein gesicherte Platz 8 im Mittelfeld mit 18:26 Punkten und 659:686 Toren heraus.

Welche Note würdet ihr dem VfB Lübeck für die Regionalliga-Saison geben?

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  • Zwischen 3 und 4 (16%, 66 Votes)
  • Zwischen 2 und 3 (11%, 45 Votes)
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  • Zwischen 4 und 5 (8%, 31 Votes)
  • Das war nichts, 6 (7%, 27 Votes)
  • Ist mir egal (5%, 21 Votes)
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  • Zwischen 5 und 6 (3%, 14 Votes)
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Am Ende noch eine zufriedenstellende Saison

Die Mannschaft von Trainer Andre Eggers startete mit vier Testspielen in die Vorbereitung mit einem relativ kleinen Kader, der sich bis Anfang September auf 16 Spieler – von denen 14 ihre Wurzel in Bad Bramstedt hatten – erweiterte und mit einer sehr guten Dynamik stabilisierte. Das Saisonziel hieß: nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen.

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VfB Lübeck

Es war ein Auftakt nach Maß, als zuhause gleich doppelte Punkte mit dem 34:30 gegen die HSG Tarp/Wanderup eingefahren wurden. Die Ernüchterung folge auf dem Fuße mit 1:5 Punkten, bevor der nächste Heimsieg gegen den HC Treia/Jübek II gelang. Bis zur Weihnachtspause folgten zwei weitere Heimerfolge, aber auswärts gelang nicht ein mageres Pünktchen. So ging es mit 9:11 Punkten ins neue Jahr.
Nach der Spielverlegung der ersten Partie des neuen Jahres folgte die nächste Auswärtsniederlage in Tarp, gegen die es doch zum Saisonauftakt noch einen Sieg gegeben hatte. Nach einer erneuten Spielverlegung feierte die Bramstedter TS ihren ersten und einzigen Auswärtserfolg der Saison bei der Handballspielgemeinschaft SZ Ohrstedt/TSV Ostenfeld-Wittbek-Winnert (HSG SZOWW) mit 32:30. Nach weiteren drei Punkten, darunter der 33:30-Sieg über den Bredstedter TSV, schien der Knoten geplatzt zu sein, als 14:14 Punkte zu Buche standen. Doch durch erneut drei Niederlagen in Folge fanden sich die Bramstedter mit 14:20 Punkten wieder auf dem Boden der Tatsachen. Die Saison wurde mit zwei Heimsiegen und zwei Auswärtsniederlagen abgeschlossen, was am Ende Platz 8 bedeutet, also der erhoffte sichere Platz, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu bekommen.
Dieses gelang am Ende nur durch die gute Heimbilanz, wo 15 der 18 Punkte auf die Habenseite gebracht wurden. In der Fremde zeigten sich die Bramstedter als gern gesehene Gäste, da nur ein Sieg bei der HSG SZOWW sowie der dritte Punkt bei der Zweiten des HC Treia/Jübek auf die Habenseite gebracht werden konnte.

Fazit von Trainer Eggers: „Unser Saisonziel war das wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben, dieses Ziel konnten wir auch erfüllen. Das einzige Manko in der abgelaufenen Saison war unsere Auswärtsschwäche, wir holten in der Fremden lediglich drei Punkte. Dafür zeigten wir, auch dank der immer gut besetzten Schäferberghalle, eine sehr ordentliche Heimbilanz. Wir sind mit dem Abschneiden der Saison sehr zufrieden und freuen uns schon auf das nächste Jahr.“

Etwas ZDF: Zahlen, Daten, Fakten

In der Verbandsliga Nord fielen in den 132 Ligaspielen insgesamt 8.169 Tore, was einen Schnitt von 61,9 Toren pro Spiel bedeutete. Diese wurden bei 82 Heimsiegen und 8 Unentschieden sowie 42 Auswärtserfolgen erzielt. An dem höchsten Heimsieg (40:16 gegen die HSG Kremperheide/Münsterdorf) und dem höchsten Auswärtserfolg (49:31 bei der SG Kollmar/Neuendorf) zeigte sich der Bredstedter TSV als Meister beteiligt. 96 Tore fielen in der Begegnung des TSV Büsum gegen die SG Kollmar/Neuendorf beim 56:40.
Für die meisten Tore in einem Spiel, was gleichzeitig die meisten Feldtore darstellten, sorgte Julian Sievertsen mit 16 Treffern von der HG Owschlag/Kropp/Tetenhusen, der am Ende der Saison auch mit 160 Toren, davon 39 per Siebenmeter, zum Torschützenkönig der Liga wurde. Bester Bramstedter Torschütze wurde Tristan Borchert (119/2) auf Platz 11 der Liga.
Zwei Spielern gelang es in der Saison neunfach in einem Spiel von der Siebenmeterlinie einzunetzen. Dieses waren Tim Hansen von der HSG Jörl-Doppeleiche Viöl und Steffen Kotzen vom Meister Bredstedter TSV.
Der „Rüpel“ der Saison (es wurden die Zeitstrafen als Basis zu Grunde gelegt) wurde Lorenz Kähler vom TSV Büsum im 21 Spielen mit 8 Verwarnungen und 25 Zeitstrafen sowie 2 Disqualifikationen. Es folgten Jorge Jarasinski (HSG Jörl-Doppeleiche Viöl/21/4/22/4) und Luca Kusch (SG Kollmar/Neuendorf/22/2/22/4). Insgesamt verteilten die Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen 222 Verwarnungen und 1.009 Zeitstrafen sowie 57 Disqualifikationen.

Alle Spiele der Bramstedter TS

Hinrunde   
Heim GastErgebnis
Bramstedter TS–HSG Tarp/Wanderup34:30
TSV Sieverstedt II–Bramstedter TS35:29
Bramstedter TS–HSG SZOWW32:32
Bredstedter TS–Bramstedter TS37:32
Bramstedter TS–HC Treai/Jübek29:28
Bramstedter TS–HSG Jörl-Doppel. Viöl21:28
Bramstedter TS–HSG Kremp./Münsterd.27:26
HG OKT–Bramstedter TS35:29
Bramstedter TS–SG Kollmar/Neuendorf37:34
TSV Büsum–Bramstedter TS31:28
Bramstedter TS–SG Oevers./Jarp.-Wed.26:29
Rückrunde   
HSG Tarp/Wanderup–Bramstedter TS29:25
HSG SZOWW–Bramstedter TS30:32
Bramstedter TS–Bredstedter TS33:30
HC Treai/Jübek–Bramstedter TS27:27
HSG Jörl-Doppel. Viöl–Bramstedter TS30:29
HSG Kremp./Münsterd.–Bramstedter TS29:27
Bramstedter TS–HG OKT29:31
Bramstedter TS–TSV Sieverstedt II38:33
SG Kollmar/Neuendorf–Bramstedter TS32:31
Bramstedter TS–TSV Büsum39:34
SG Oevers./Jarp.-Wed.–Bramstedter TS36:25

Abschlusstabelle der Verbandsliga Nord

1Bredstedter TSV36:8760:603157
2SG Oevers./Jarp.-Wed.35:9690:61377
3HSG Jörl-Doppel. Viöl34:10664:59470
4HG OKT31:13761:68081
5HSG Kremp./Münsterd.24:20644:668-24
6HSG SZOWW20:24660:6555
7HSG Tarp/Wanderup18:26674:700-26
8Bramstedter TS18:26659:686-27
9TSV Büsum18:26710:752-42
10TSV Sieverstedt II12:32649:693-44
11SG Kollmar/Neuend.11:33713:824-111
12HC Treia/Jübek II7:37585:701-116

Bildquellen

  • Mannschaftsfoto Bramstedter TS: Bramstedter TS/Amelie Tiedemann
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