Dämpfer im Testspiel „vielleicht sogar hilfreich“

VfL Lübeck-Schwartau kassiert Niederlage im Trainingslager

Jan-Eric Speckmann (VfL Lübeck-Schwartau). Archivfoto: Lobeca/Felix Schlikis
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Tønder – Der VfL Lübeck-Schwartau hat im nächsten Testspiel der Vorbereitung die erste Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den dänischen Zweitligisten TM Tønder unterlag das Team von Trainer David Röhrig mit 28:29 (11:15), nachdem die Lübecker zur Halbzeit noch geführt hatten.

Verschlafener Start

Nach den Erfolgen gegen die HSG Eider Harde und KIF Kolding wollte der VfL den nächsten Schritt in der Vorbereitung machen. Zur Pause sah es mit 11:15 schon nicht gut aus. Im zweiten Durchgang drehte der VfL etwas mehr auf, verlor jedoch knapp mit einem. Cheftrainer David Röhrig sah dabei Licht und Schatten: „Heute haben wir viele, viele Ausgangsanalysen bekommen. Tønder hat in Teilen ein wirklich gutes Spiel gemacht. Wir haben schon häufiger gegen sie gespielt und ich fand, dass sie auch wieder Tempo zugelegt haben, auch an Physis in der Abwehr. Und wir haben viel zu lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Das hat sich vor allem in der Abwehr gezeigt, wo wir 15 Minuten nicht so da sind, wie wir das in unserem offensiven Abwehrsystem brauchen. Ab Minute 15 sind wir dann in der Abwehr total präsent, gewinnen wirklich zahlreiche Bälle, zwingen Tønder auch zu einfachen Fehlern und sind da aber auch völlig am Überpacen.“

Keine Überbewertung

Vor allem im Angriff fehlte dem VfL über weite Strecken die nötige Ruhe. „Im Angriff hat uns die Spielsteuerung und die Ruhe gefehlt. Wir werfen dann im Sekundentakt Bälle weg, weil wir versucht haben, den verschlafenen Start zu korrigieren, anstatt cool zu bleiben. In der zweiten Halbzeit war das in Teilen besser, aber auch immer wieder von Leichtsinnsfehlern geprägt. Deswegen haben wir am Ende verdient mit einem Tor verloren.“ Trotz der ersten Niederlage der Vorbereitung wollte Röhrig das Ergebnis nicht überbewerten. „Das ist im Testspiel gar kein Weltuntergang. Vielleicht sogar hilfreich, damit wir nicht das Gefühl haben, wir sind schon startklar für die zweite Liga, sondern dass wir wissen, dass wir in den nächsten Wochen weiter hart arbeiten müssen.“

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  • VfL Lübeck-Schwartau: Lobeca/Felix Schlikis
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