Designierter Meister Magdeburg lässt Hamburg keine Chance

Viele Fehler hinten wie vorne ließen Hamburg deutlich scheitern

Die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen in Magdeburg chancenlos
Foto: Lobeca/Ralf Homburg
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat in der Handballbundesliga beim Tabellenführer und designierten Meister SC Magdeburg keine Chance und unterlag deutlich mit 28:41 (12:21). Durch zu viele eigene Fehler brachte der HSV Hamburg die Gastgeber schnell ins Spiel und lief ständig hinterher. Magdeburg bestrafte bereits in der ersten Halbzeit jeden Fehler der Hamburger und brachte einen souveränen Erfolg auf die Habenseite in Richtung vorzeitige Meisterschaft.

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SC Magdeburg – HSV Hamburg 41:28 (21:12)

Die bewegliche Hintermannschaft des Spitzenreiters SC Magdeburg bereitete dem Handball Sport Verein Hamburg von Beginn an Schwierigkeiten, so lagen die Gäste schnell mit 0:2 in der 4. Minute zurück. Nach dem 3:5 (8.) durch Andreas Magaard gelang dem SCM ein 3:0-Lauf zum 8:3 (12.), begünstigt durch Gegenstöße nach Hamburger Ballverlusten, was die erste Auszeit von Trainer Torsten Jansen nach sich zog. Doch die Fehler blieben beim HSV Hamburg, was der Tabellenführer gnadenlos nutzte und sich weiter auf 12:5 (16.) absetzte. Auch wenn die Partie anschließend etwas ausgeglichener wurde, gelang es den Hamburger im Sieben-gegen-Sechs nicht dem Spiel die Wende zu geben. So baute der SC Magdeburg seinen Vorsprung bis zur Pause vorentscheidend auf 21:12 aus.

Auch in der zweiten Halbzeit kontrollierte der SC Magdeburg die Partie und brillierte weiter. In der 40. Minute lag der HSV Hamburg bereits mit 17:29 zurück, hatte dem Sturmlauf der Magdeburger nichts entgegen zu setzen. So blieb es eine einseitige Partie, in der die Hamburger in der zweiten Halbzeit allen jungen Spielern Einsatzzeiten gaben. Am Ende nahmen die Hanseaten eine deutliche 28:41-Niederlage mit auf die Heimreise, was sie auf Platz 11 zurückfallen ließ.

Der Handball Sport Verein Hamburg spielte in folgender Aufstellung
Robin Haug, Norwin Pein – Toma Gadza (4), Andreas Magaard (5), Elias Kofler (2), Jacob Lassen (1), Nicolaj Jørgensen (4/2), Niklas Weller (2), Mahmoud El-Shobaky (1), Maximilian Botta, Frederik Bo Andersen (4/2), Xavier Apelt, Einar Olafsson (1), Moritz Sauter (4), Azat Valiullin

Alle Spiele des Spieltages

FA! GöppingenHSG Wetzlar31:30
TVB 1898 StuttgartRN Löwen26:32
GWD MindenBergischer HC28:28
TSV Hann.-Burgd.SC DHfK Leipzig36:33
SG Flensb.-Handew.TBV Lemgo Lippe38:30
MT MelsungenThSV Eisenach37:34
THW KielFüchse Berlin28:35
SC MagdeburgHSV Hamburg 41:28
HC ErlangenVfL Gummersbach22:26

Die aktuelle Tabelle

1SC Magdeburg56:4982:809173
2SG Flensburg-Handewitt49:111063:942121
3Füchse Berlin (M)48:121068:896172
4VfL Gummersbach46:16972:855117
5THW Kiel40:22950:91931
6TBV Lemgo Lippe36:26919:88435
7MT Melsungen36:26909:9027
8Rhein-Neckar Löwen35:27938:89246
9FRISCH AUF! Göppingen31:31864:905-41
10TSV Hannover-Burgdorf 27:35925:936-11
11HSV Hamburg 27:35964:987-23
12TVB 1898 Stuttgart22:40906:953-47
13ThSV Eisenach21:39849:903-54
14HC Erlangen19:43867:930-63
15Bergischer HC (N)18:44896:985-89
16HSG Wetzlar15:47878:980-102
17GWD Minden (N)15:47861:1002-141
18SC DHfK Leipzig13:49861:992-131

Bildquellen

  • Torsten Jansen sprachlos: Lobeca/Ralf Homburg
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