Foto: IHF+Lobeca/Michael Raasch
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Lübeck – Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Männer startet morgen (15.1.) um 19 Uhr in der Hassan-Moustafa-Arena in Gizeh bei der 27. Handball-Weltmeisterschaft 2021 (WM 2021) in der Gruppe A mit dem ersten Spiel gegen Uruguay. Gegen den WM-Neuling Uruguay – Dritter in der Süd- und Mittelamerika-Meisterschaft 2020 – bestritt das DHB-Team noch kein Länderspiel. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason will nach den beiden Siegen in der vergangenen Woche bei den Qualifikationsspielen zur EHF EURO 2022 gegen Österreich nun auch mit der neuformierten Nationalmannschaft mit einem Sieg in der Weltmeisterschaft starten. Ziel ist der Gruppensieg und möglichst zwei Siege mit in die Hauptrunde zu nehmen.

Bundestrainer Alfred Gislason hat auf einigen Positionen die Qual der Wahl
Foto: kbi

Gislason tüftelt an der Mannschaft für sein WM-Debüt

Welche 16 Spieler beim WM-Debüt von Gislason auflaufen werden, gibt der Bundestrainer erst heute der Mannschaft beim Abschlusstraining bekannt. Unter den 20 Spielern, die in Ägypten sind, befinden sich nur neun – darunter alle drei Torhüter, die schon eine Weltmeisterschaft absolviert haben. Die größte WM-Erfahrung bringen Silvio Heinevetter mit 41 Spielen bei fünf WM-Turnieren, gefolgt von seinem Torwartkollegen Johannes Bitter (37 Spiele/vier Turniere) und Kapitän Uwe Gensheimer (34/vier WM-Turniere) auf die Platte. Welche beiden Torhüter gegen Uruguay im Kader stehen werden, „habe ich im Kopf, gebe ich aber auch erst heute Mittag“ bekannt, sagte Gislason, der aber weiß, dass er sich auf alle drei verlassen kann: „Es wird keine Probleme geben. Alle sind sehr erfahrene Torhüter, sie sind ein Team innerhalb eines Teams, müssen so funktionieren und sich damit abfinden, dass jeweils einer nicht spielen wird.“

Philipp Weber, als Mittelmann der Denker und Lenker beim DHB-Team
Foto: DHB/Sascha Klahn

Auf Weber als „Mittelmann Nummer eins“ legte sich Gislason schon fest, auch auf den Außenpositionen sieht der Isländer „eine Qual der Wahl mit höchster Qualität“. Größtes Lob erhält auch der neue Abwehrchef Johannes Golla, der mit Sebastian Firnhaber den Mittelblock bilden soll: „Das funktioniert schon sehr gut mit den beiden im Innenblock und als Dirigenten der 5:1-Abwehr. Sie haben sich in kurzer Zeit sehr gut eingearbeitet, Johannes Golla ist ein extrem wichtiger Spieler für uns in diesem Turnier und für die Zukunft, sowohl in Angriff und Abwehr. Wir müssen aber aufpassen, dass er nicht immer spielen muss, denn auch er ist erst seit zwei Monaten wieder im Training nach seiner Verletzung.“

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Von Uruguay erwartet Weber vor allem eine robuste Gangart: „Wir dürfen uns nicht von deren Härte beeindrucken lassen, sondern müssen unseren Plan durchziehen, im Angriff wenig Fehler machen und gut ins Turnier reinkommen.“

(DHB)

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