Deutschland startet mit Sieg in die Europameisterschaft

Leistungssteigerung der Hintermannschaft bringt Erfolg nach der Pause

Foto: EHF + DHB + Lobeca/Ralf Homburg
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Lübeck – Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat bei der Handball-Europa-Meisterschaft 2022 (EHF EURO 2022) ihr erstes Vorrundengruppenspiel der Gruppe D gegen Belarus mit 33:29 (17:18) gewonnen und mit der neuformierten Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason die ersten wichtigen Punkte eingefahren, um das erste Etappenziel, die Hauptrunde zu erreichen. Die zweite Begegnung in der Gruppe entschied Polen mit 36:31 gegen Österreich für sich. Damit besitzen Deutschland und Polen mit je zwei Punkten erst einmal in einer guten Ausgangsposition zum Erreichen der Hauptrunde.

Wie weit kommt die Deutsche Nationalmannschaft bei der Handball-EM?

  • In der Hauptrunde ist Schluss (33%, 124 Votes)
  • Das Team erreicht das Spiel um Platz 5 (23%, 88 Votes)
  • Halbfinale (15%, 57 Votes)
  • Europameister (13%, 48 Votes)
  • Sie schafft es nicht über die Vorrunde hinaus (6%, 21 Votes)
  • Endspiel (5%, 20 Votes)
  • Spiel um Platz 3 (5%, 19 Votes)

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Deutschland – Belarus 33:29 (17:18)
Nach schnellem Rückstand trafen Kai Häfner und Philipp Weber zum 2:1 (4.) zur ersten Führung für Deutschland. Die Abwehr fand keinen Zugriff auf den Rückraum, konnte die Anspiele an den Kreis nicht unterbinden und im Angriff unterliefen technische Fehler und unvorbereitete Torwürfe. So legte Belarus einen 6:0-Lauf hin und machte aus dem 1:2 bis zur 11. Minute eine 7:2-Führung, was Bundestrainer Gislason zur Auszeit zwang. Andreas Wolff kam für den unglücklichen agierenden Till Klimpke zwischen die Pfosten. Es blieb ein offener Schlagabtausch, wobei der Angriff zwar zu Torerfolgen kam, doch die Hintermannschaft blieb löchrig wie ein Schweizer Käse. So hieß es weiterhin 6:10 in der 17. Minute.

Die Abwehr mit Wolff dahinter wurde langsam sicherer und das Umschalten von Abwehr auf Angriff klappte besser, was für einem 5:0-Lauf sorgte. Deutschland machte aus dem 6:10 eine 11:10-Führung innerhalb von drei Minuten. Das Spiel entwickelte sich ausgeglichen, auch wenn die Hintermannschaft noch durchlässig blieb. So ging es mit einem 17:18-Rückstand in die Pause.

Die deutsche Mannschaft kam hochmotiviert aus der Pause, geriet zwar noch mit 17:19 in Rückstand, fand aber anschließend immer besser ins Spiel. Die Abwehr arbeitete beweglich und aggressiv, gewann ballorientiert wichtige Bälle und zog Tor um Tor davon. Mit einem 6:1-Lauf legte das Team von Gislason den Grundstein zur Wende und setzte sich vorentscheidend auf 23:20 (39.) ab. Doch Belarus ließ sich noch nicht abschütteln und hielt das Spiel weiter offen. Als Deutschland sich von 28:26 (50.) auf 31:26 (55.) absetzte, war der Sack endgültig zu. Am Ende stand der wichtige 33:29-Sieg auf der Anzeige.

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Fazit: Der deutschen Handball-Nationalmannschaft gelang zum Auftakt der Europameisterschaft ein schwer erkämpfter, aber am Ende verdienter 33:29-Erfolg über Belarus. Nach schnellem Rückstand (2:7/11.) gelang der Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason – nach einem Pausenrückstand – sich selbst zu befreien. Das DHB-Team steigerte sich von Minute zu Minute und brachte am Ende einen sicheren 33:29-Erfolg ins Ziel, auch wenn in der Endphase noch glasklare Chancen ungenutzt liegen blieben.

Deutschland spielte in folgender Aufstellung:
Andreas Wolff, Till Klimpke, Johannes Golla (4), Patrick Wiencek (1), Sebastian Heymann, Julian Köster, Djibril M’Bengue, Philipp Weber (2), Kai Häfner (8), Marcel Schiller (8/5), Julius Kühn (6), Lukas Mertens, Simon Ernst, Christoph Steinert (3), Timo Kastening (1), Luca Witzke

Am Sonntag (16.1.) um 18 Uhr wartet mit Österreich bereits der nächste Prüfstein auf die deutsche Mannschaft zum vorentscheidenden Gruppenspiel. Der Sieger wäre bereits für die Hauptrunde qualifiziert.

Aktuelle Tabelle der Gruppe D

1Polen2:036:315
2Deutschland2:033:294
3Belarus0:229:33-4
4Österreich0:231:36-5

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