DHB-Pokal: VfL Lübeck-Schwartau marschiert in 3. Runde

Überzeugende Vorstellung in Wermelskirchen 

Torwart Nils Conrad war in der Partie gegen Bergischen Panther der Matchwinner. Archivfoto: Lobeca/Marcus Kaben
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Wermelskirchen – Der VfL Lübeck-Schwartau zog souverän mit einem 31:22 (15:10)-Erfolg bei den Bergischen Panthern in die 3. Runde des DHB-Pokals ein und trifft dort auf den SC DHfK Leipzig. Die Lübecker dominierten die Partie beim Drittligisten in Wermelskirchen von Beginn an und ließ nie einen Zweifel um den Sieg aufkommen. Matchwinner war Nils Conrad mit 16 Paraden, mit sechs Treffern war Carl Löfström erfolgreichster Torschütze.

Komfortabler Beginn

Der VfL erwischte einen Start nach Maß. Vor allem Conrad, der nach einer Verletzung zu Saisonbeginn erstmals wieder im Kader stand, raubte den Panthern mit seinen Paraden zu Beginn direkt die Euphorie, vernagelte seinen Kasten in den ersten Minuten regelrecht. So erspielte sich der VfL direkt einen Vorsprung – Löfström traf zum 4:0 nach fünf Minuten, Janik Schrader erhöhte auf 5:0 (7.).

Die Panther taten sich schwer im Positionsangriff, fanden kaum Lücken in der gut organisierten VfL-Deckung. Vorne blieben die Lübecker treffsicher – Löfström besorgte mit dem 9:3 einen komfortablen Vorsprung (14.). Mit einem Drei-Tore-Lauf verkürzten die Gastgeber den Rückstand zwischenzeitlich wieder (7:10/23.), doch das Röhrig-Team zeigte keine Nerven und baute den Vorsprung trotz zahlreicher Zeitstrafen bis zur Pause wieder aus – der starke Löfström sorgte mit seinem vierten Treffer für den 15:10-Halbzeitstand.

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Die Lübecker dominierten die Partie auch im zweiten Durchgang, weil Nils Conrad (16 Paraden/46 Prozent gehaltene Bälle) wie schon zu Beginn der ersten Halbzeit zahlreiche Würfe parierte und die Panther so auf Abstand hielt. Kaj Geenen sorgte mit dem 21:14 für den Sieben-Tore-Vorsprung (40.). David Röhrig nutzte die Partie gegen den Drittligisten auch, um die Spielzeiten zu verteilen und allen Spielern Einsatzminuten zu verschaffen. Lennart Leitz, Kaj Geenen, Niko Blauuw und auch Ole Hagedorn konnten sich in die Liste der Torschützen eintragen. Paul Skorupa sorgte elf Minuten vor dem Ende mit dem Treffer zum 25:17 bereits für die Vorentscheidung (49.).

„Das war die erhoffte souveräne Vorstellung“

In der Schlussphase bauten die Lübecker den Vorsprung sogar noch weiter aus und spielten die Partie souverän zu Ende. Nach 60 Minuten freute sich der VfL über einen deutlichen 31:22-Erfolg und den Einzug in die 3. Runde des DHB-Pokals. Am 3. oder 4. Oktober empfangen die Schwartauer dann den SC DHfK Leipzig in der Hansehalle.

„Das war die erhoffte souveräne Vorstellung“, resümierte David Röhrig nach dem Spiel. „Wir sind hochmotiviert ins Spiel gegangen und haben direkt klargemacht, dass heute gegen uns nichts zu holen ist. Wir haben nie wirklich etwas anbrennen lassen, konnten viel rotieren und die Spielzeiten verteilen. Am Ende sind wir froh, dass wir uns die nächste Runde mit dem Spiel gegen Leipzig erkämpft haben.“

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