
Lübeck – Der VfL Lübeck-Schwartau und Janik Schrader gehen im Sommer getrennte Wege. Nach neun Jahren im VfL-Trikot hat sich der 26-Jährige entschieden, eine neue sportliche Herausforderung anzunehmen und zum Bergischen HC in die 1. Handball-Bundesliga zu wechseln. Damit endet für Schrader ein prägendes Kapitel bei dem Verein, „bei dem ich groß geworden bin“.
Eigengewächs mit Bundesliga-Format
Der Abschied fällt dem Rückraumspieler alles andere als leicht. „Es war eine sehr schwere Entscheidung für mich, den VfL zu verlassen“, betont Schrader. „Ich habe es sehr genossen, hier Handball spielen zu dürfen – sowohl persönlich als auch sportlich konnte ich mich in dieser Zeit enorm weiterentwickeln.“ Mit konstanten Leistungen empfahl er sich über Jahre hinweg für höhere Aufgaben. „Nun fühle ich mich bereit für den nächsten Schritt in meiner Karriere“, so Schrader weiter.
Verständnis auf beiden Seiten
Auch beim VfL hätte man den Leistungsträger gern gehalten. Geschäftsführer Martin Murawski macht jedoch deutlich: „Natürlich hätten wir Janik gerne weiter im VfL-Trikot gesehen. Wir haben mit allen in unserer Macht stehenden Mitteln darum gerungen, ihn zu halten.“ Am Ende müsse man aber akzeptieren, „dass es Clubs mit anderen finanziellen Möglichkeiten gibt“. Die Gespräche seien dabei stets offen und respektvoll verlaufen.
Dankbarkeit und gemeinsamer Endspurt
Sportlich kommt der Wechsel nicht überraschend. „Wenn wir ehrlich sind, müssen wir feststellen: Janik gehört mit seinen Fähigkeiten in die 1. Bundesliga“, sagt David Röhrig. Trotz des feststehenden Abschieds liegt der Fokus nun auf der gemeinsamen Rückrunde. Schon jetzt überwiegt beim VfL die Dankbarkeit für neun Jahre Einsatz – verbunden mit der Vorfreude, den Weg bis zum Sommer noch einmal gemeinsam zu gehen.
Bildquellen
- Janik Schrader: Lobeca/Marcus Kaben
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