Elbdiven mit Siegerlaune wieder in heimischer Halle

Stodo und SVHU kassieren deftige Niederlagen

Elbiven feiern wieder einen Heimsieg in der Hasenberghölle
Foto: Lauenburger SV/Daniel Schwarz

Lübeck – In der Regionalliga Hamburg/Schleswig-Holstein (RL HH/SH) der Frauen hat der ATSV Stockelsdorf sich eine ordentliche Klatsche beim Tabellennachbarn HC Treia/Jübek abgeholt. Die Elbdiven, endlich wieder in ihrer gewohnten Halle am Ball, sicherten sich mit dem souveränen Erfolg über den TSV Ellerbek beide Punkte. Die Zweite des SV Henstedt-Ulzburg stand in der zweiten Halbzeit bei der HG Owschlag/Kropp/Tetenhusen auf verlorenem Posten.

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HC Treia/Jübek – ATSV Stockelsdorf 48:37 (20:19)

Der ATSV Stockelsdorf mit nur elf Spielerinnen angereist hielt nur in der ersten Halbzeit das Spiel offen. Nach einer 12:9-Führung in der 15. Minute machte sich der dünne Kader langsam bemerkbar, dass es bereits mit einem 19:20 in die Pause ging.
Nach Wiederbeginn blieb es nur kurze Zeit ausgeglichen, bevor die Gastgeberinnen sich vom 25:23 (38.) unaufhaltsam auf 32:24 (44.) absetzten. Auch die anschließende Auszeit brachte Stodo nicht zurück ins Spiel, dass am Ende eine deutliche 37:48-Niederlage im Gepäck lag.

Torschützinnen für den ATSV Stockelsdorf
Anne Rossow (11), Lynn Saftig, Mia Friedrichs und Leonie Klein (je 6), Alicia Kahns und Christin Steinweg (je 3), Nane Drax (2)

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VfB Lübeck

Lauenburger SV – TSV Ellerbek 24:19 (15:9)

Von Beginn an präsentierte sich Lauenburg mit einer sehr starken, beweglichen und aggressiven Abwehr. Die Defensive arbeitete aufmerksam, verschob schnell und zwang Ellerbek immer wieder zu schwierigen Abschlüssen oder Ballverlusten. Somit erwischten die Elbdiven in der geliebten Hasenberghölle mit dem 6:1 in der 11. Minute einen super Start aus dieser sicheren Hintermannschaft, was den TSV Ellerbek zur frühen Auszeit zwang. Im Anschluss und in Unterzahl kassierten die Lauenburgerinnen den Ausgleich zum 6:6 (15.), was wiederum Trainer Daniel Schwarz nicht gefiel und seine Mannschaft zum Gespräch bat. Die Ansage trug umgehend Früchte in Form eines 6:0-Laufes, angeführt von einer treffsicheren Offensive – insbesondere Joelle Gümüsdere – setzte sich das Team erneut zum 12:6 (25.) ab. Mit einem 15:9 ging es für den Lauenburger SV in die Kabine.
Auch in der zweiten Hälfte behielten die Elbdiven die Kontrolle über das Spiel und legten weiter nach, so hieß es bei der Auszeit des TSV Ellerbek 12:21 (48.). Mit zunehmender Spieldauer ließ die Konzentration bei den Gastgeberinnen etwas nach, ohne jedoch die Kontrolle zu verlieren. So blieben mit dem 24:19 beide Punkte in Lauenburg.
Die letzten zehn Minuten standen ganz im Zeichen eines besonderen Moments: Für vier Spielerinnen war es das letzte Heimspiel im Trikot des Lauenburger SV. Sie standen noch einmal gemeinsam auf dem Feld – ein emotionaler Höhepunkt. Durch die vielen Wechsel und die Umstellung auf eine offensive 4:2-Deckung kam zwar etwas Unruhe ins Spiel, doch der Sieg geriet nicht mehr ins Wanken. Nach dem Schlusspfiff wurde es schließlich emotional: Amy Neckel, Mia Steffens sowie die langjährigen Elbdiven Lena Hadeler und Sarah Lemmermann wurden unter großem Applaus verabschiedet. Vor rund 130 Zuschauern fand das Heimspiel damit einen würdigen und bewegenden Abschluss.

Torschützinnen für den Lauenburger SV
Joelle Gümüsdere (7), Talia Gümüsdere (5), Sabrina Reimers und Cassandra Nanfack (je 3), Lena Bahde und Sarah Lemmermann (je 2), Lena Hadeler und Lisa Borchers (je 1)

HG OKT – SV Henstedt-Ulzburg II 30:20 (13:11)

Die Zweite des SV Henstedt-Ulzburg geriet mit 1:5 in der 11. Minute in Rückstand und erst kurz vor der Halbzeitpause verkürzten die Gäste auf 11:13.
Nach ausgeglichenem Beginn der zweiten Hälfte und dem Ausgleich, geriet der SVHU erneut in Rückstand und es gelang der Mannschaft nicht, das Ruder noch wieder herumzureißen. So setzte es eine deutliche 20:30-Niederlage bei der HG Owschlag/Kropp/Tetenhusen.

Torschützinnen für den SV Henstedt-Ulzburg II
Tina Pejic (5), Aliyah Kästner (3), Mariella Suplie, Hannah Wulff, Katja Gerber, Saskia Sankowski und Sina Retelstorf (je 2), Lea Störtenbecker und Kristin Bahde (je 1)

Alle Spiele des Wochenendes

HSG Tarp/WanderupHL Buchh.08-Ros. II28:28
HC Treia/JübekATSV Stockelsdorf48:37
Lauenburger SVTSV Ellerbek24:19
HG OKTSV Henst.-Ulzb. II30:20
SG Hamburg-NordHT Norderstedt23:33
SG AltonaAMTV Hamburg27:26

Die aktuelle Tabelle

1HG OKT42:4770:565205
2HSG Eider Harde40:2764:563201
3HT Norderstedt33:11690:569121
4Lauenburger SV32:12615:54174
5HL Buchh.08-Ros.. II28:18675:63540
6SV Henst.-Ulzb. II23:23636:62610
7HC Treia/Jübek22:22676:63937
8ATSV Stockelsdorf21:23627:668-41
9AMTV Hamburg18:26568:598-30
10HSG Tarp/Wanderup18:28564:604-40
11TSV Ellerbek14:30541:568-27
12SG Altona10:32504:657-153
13SG Hamburg-Nord6:40540:776-236
14FC St. Pauli5:41512:673-161

Bildquellen

  • Siegerfoto Elbdiven: Lauenburger SV/Daniel Schwarz
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